Monroe [2]

[206] [206] Monroe (spr. mönnróh), James, fünfter Präsident der Ver. Staaten von Amerika (1817-25), geb. 28. April 1758 in Virginien, 1811 Staatssekretär, 1817 Präsident, 1821 zum zweitenmal gewählt, erwarb durch Kauf Florida für die Union, stellte dem absolutistischen Europa gegenüber in seiner Botschaft vom 2. Dez. 1823 die sog. Monroedoktrin auf, wonach jede Einmischung europ. Staaten in die Angelegenheiten unabhängiger amerik. Regierungen zurückzuweisen ist; gest. 4. Juli 1831 zu Neuyork. – Vgl. Gilman (Boston 1883); seine »Schriften nebst Korrespondenz« hg. von Hamilton (5 Bde., Neuyork 1902).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 206-207.
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