Sámoainseln

Australien und Ozeanien. I. (Karten)
Australien und Ozeanien. I. (Karten)
Australien und Ozeanien. II. (Karten) 1. Geolog. Übersicht und Mineralfundstätten. 2. Physikalische Übersicht. 3. Die wichtigsten Kulturpflanzen. 4. Tiergeograph. Übersicht 5. Volksdichte. 6. Die wichtigsten Entdeckungsfahrten und Forschungsreisen.
Australien und Ozeanien. II. (Karten) 1. Geolog. Übersicht und Mineralfundstätten. 2. Physikalische Übersicht. 3. Die wichtigsten Kulturpflanzen. 4. ...
Deutsche Kolonien. II. (Karten) 1. Kaiser Wilhelms-Land und Bismarck-Archipel. 2. Marshall-I.n 3. Karolinen und Marianen. 4. Kiau-Tschou-Gebiet. 5. Samoa-Inseln.
Deutsche Kolonien. II. (Karten) 1. Kaiser Wilhelms-Land und Bismarck-Archipel. 2. Marshall-I.n 3. Karolinen und Marianen. 4. Kiau-Tschou-Gebiet. 5. ...
Menschenrassen. I. 1. Australierin. 2. Australierin. 3. Papua. 4. Frau vom Bismarckarchipel. 5. Buschmannweib. 6. Akka. 7. Niam-Niam. 8. Herero. 9. Bantu-Zulu. 10. Madagassin. Sansibar-Zulu 11. Togonegerin. 12. Sudannegerin. 13. Feuerländerin. 14. Karayá. 15. Araukanerin. 16. Maori. 17. Samoanerin. 18. Dajak. 19. Batak. 20. Javanin.
Menschenrassen. I. 1. Australierin. 2. Australierin. 3. Papua. 4. Frau vom Bismarckarchipel. 5. Buschmannweib. 6. Akka. 7. Niam-Niam. 8. Herero. 9. Bantu-Zulu. ...
Ethnographie. II. 1. Jünglingshaus der Papua (Geelvinkbai, Niederländisch-Neuguinea). 2. Männerhaus der Batak (Negóri, Sumatra). 3. Inneres eines Langhauses der Kajan-Dajak (Borneo). 4. Häuser der Pueblo-Indianer in Zuñi (Cibola, Nordamerika). 5. Grabpfosten (aus Holz) der Sioux und Odschibwe (Nordamerika). 6. Bootgrab der Tschinuk (Staat Washington, Ver. Staaten von Amerika). 7. Mausoleum der Familie Rajah Sinens (Dajak, Borneo). 8. Hausgrab der Clallam (im Süden der Vancouverinsel). 9. Malietoas Grabmal in Mulinuu-Apia (Upolu, Samoa-Inseln). 10. Sog. Türme des Schweigens, Begräbnisstätte der Parsen (Malabar Hills, Bombay).
Ethnographie. II. 1. Jünglingshaus der Papua (Geelvinkbai, Niederländisch-Neuguinea). 2. Männerhaus der Batak (Negóri, Sumatra). 3. Inneres eines Langhauses ...

[601] Sámoainseln, Navigatoren, Schifferinseln, polynes. Inselgruppe [Karten: Australien etc. I u. II und Deutsche Kolonien II, 5], 4 große (Savaii, Upolu, Tutuila, Manua) und 10 kleine vulkanische Inseln, zusammen [601] 2787 qkm, wovon zwei größere (Upolu, Savaii) und die andern westl. von 171° w. L. gelegenen (Deutsch-Samoa; 2588 qkm, 33.000 E. [1903: 381 Weiße]) Deutschland, die übrigen (Amerik.-Samoa; Tutuila etc.; 199 qkm, 4000 E.) den Ver. Staaten von Amerika gehören; die S. sind gebirgig (bis 1640 m), in den Ebenen fruchtbar; trop. Klima. Handel s. Beilage: Australien und Ozeanien. Die Bevölkerung vorwiegend Polynesier (meist prot. Christen [Tafeln: Menschenrassen, 17 und Ethnographie II, 9]). – Die S., 1722 von Roggeveen entdeckt, standen unter einheimischen Häuptlingen; innere Zwistigkeiten führten die Einmischung der Ver. Staaten, Deutschlands und Englands herbei. Sie ließen 1880 die Wahl von Malietoa Laupepa zum König zu, doch wurde als Gegenkönig Tamasese aufgestellt, was Kämpfe und 1887 die Wegführung von Malietoa nach Kamerun zur Folge hatte; von den Amerikanern wurde darauf Mataafa als Malietoa II. als neuer Gegenkönig aufgestellt. Die Samoakonferenz in Berlin (1889) erklärte die Inseln für unabhängig und neutral, doch führte dies zu weitern Unruhen, und 1899 einigten sich die Mächte zu einer Teilung, nach der der größere Teil Deutschland, der kleinere Teil den Ver. Staaten zufiel, während England anderweit entschädigt wurde. [S. auch Beilage: Entdeckungsreisen.] – Vgl. Kurze (1899), Ehlers (4. Aufl. 1900), Woerl (1901), Krämer (1901 fg.), Deeken (1901), Reinecke (1902), von Hesse-Wartegg (1902).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 601-602.
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