Anhang.

Zur Geschichte des Strategie-Streits.

[439] Als der eigentliche Entdecker der Wahrheit, daß es zwei verschiedene Grundformen der Strategie gibt, ist Clausewitz anzusehen. Diese Entdeckung findet sich bei ihm in der 1827, also nicht sehr lange vor seinem Tode, niedergeschriebenen »Nachricht«, die dem Abdruck des Werkes »Vom Kriege« vorausgeschickt ist, und in einigen Andeutungen im siebenden Buch dieses Werkes, dessen Durcharbeitung er selber noch nicht als abgeschlossen angesehen hat. Da Clausewitz nicht mehr dazu gelangt ist, wie er beabsichtigte, sein Werk unter dem Gesichtspunkt, daß es eine »doppelte Art des Krieges« gebe, umzuarbeiten, und er weder in der Armee, noch unter den Gelehrten einen unmittelbaren Nachfolger gefunden hat, der seine Denkarbeit fortgesetzt hätte, so ist seine Entdeckung von der doppelten Art des Krieges in der nächsten Generation wieder verloren gegangen, und es bildete sich die Vorstellung, daß es nur eine wahre Art der Kriegführung gebe, und die Abweichungen, denen man in der Kriegsgeschichte begegnet, nicht als etwas in den Verhältnissen historisch Bedingtes und Begründetes, sondern als aus ungenügender Einsicht Entspringendes, als eine Verirrung, als doktrinäres Vorurteil anzusehen seien. Als die Vorstudien zu meiner Gneisenau-Biographie mich auf diese Probleme führten, erkannte ich halb das Irrige dieser Auffassung, und baute in meiner Eigenschaft als Historiker Clausewitz', des Kriegsphilosophen, Andeutungen mit den zur Hand liegenden geschichtlichen Tatsachen leicht in der Richtung aus, wie sie Clausewitz selber unzweifelhaft im Auge gehabt hat.468 Nicht als eine neue Entdeckung, und nicht in der Meinung, damit etwas diesem Geschlechte Neues auszusprechen, sondern in der Vorstellung, daß es sich um eine ganze selbstverständliche historische Wahrheit handle, trug ich das im Jahre 1878 gelegentlich einer Rezension vor, indem ich dem betreffenden Autor seine Nichtkenntnis zum Vorwurf rechnete. Aber meine Auffassung wurde abgelehnt; als erster trat Colmar v. d. Goltz, der spätere Generalfeldmarschall, gegen[439] mich in die Schranken, und es stellte sich heraus, daß ich zu der herrschenden Meinung in solchem Widerspruch stand, daß ich nicht einmal verstanden wurde. Es entstand eine ganze Literatur über das Problem, aber der Hauptkampf, den ich zu führen hatte, war nicht sowohl die Verteidigung meiner Auffassung, als der Abwehr unausrottbaren Mißverständnisses zu widmen. Im Mittelpunkt stand naturgemäß die Strategie Friedrichs des Großen, von dem man sich die Vorstellung gebildet hatte, daß er als Vorläufer Napoleons in der Entdeckung der wahren Grundsätze der Strategie aufzufassen sei, während ich ihn als einen Vertreter der Ermattungs-Strategie hinstellte, der groß sei, nicht durch die Entdeckung neuer Grundsätze, sondern durch die Stärke seines Charakters und die Größe seiner Persönlichkeit. Der Mangel an Verständnis für das, was ich wollte, ging so weit, daß ein sehr angesehener Militärschriftsteller, General v. Boguslawski, offenbar ganz gutgläubig referierte, »ohne eine Schlacht«, wo ich geschrieben hatte, »durch eine Schlacht«. Im besonderen wollte man mir nicht glauben, daß meine Auffassung eine Rechtfertigung Friedrichs darstellte und darstellen solle, sondern sah darin einen boshaften Versuch, »an dem Lorbeerkranz des großen Königs zu zupfen«. Ärgerlich über diese Verkennung, griff ich zur Waffe der Parodie und wies nach in der »Strategie des Perikles«, daß unter der Voraussetzung der Grundsätze der Niederwerfungs-Strategie der angeblich große Feldherr ein strategischer Stümper gewesen sei, um zu erleben, daß der preußische Kultusminister im Herrenhause heftig angegriffen wurde, weil er einen Menschen zum Professor gemacht habe, der Friedrich den Großen einen strategischen Stümper genannt hätte.

Die Wurzel aller Mißverständnisse war das Wort »Ermattungs-Strategie«. Ich habe diesen Begriff geprägt als Gegenstück zu dem Clausewitzschen Ausdruck »Niederwerfungs-Strategie« und muß zugeben, daß der Ausdruck den Mangel hat, das Mißverständnis einer reinen Manöver-Strategie nahezulegen. Ich habe aber bisher einen besseren Ausdruck nicht gefunden, da auch der Ausdruck »doppelpolige Strategie«, den ich dann gebraucht habe, um jenes Mißverständnis auszuschließen, anfechtbar ist und sich nicht eingebürgert hat.

Lange Zeit habe ich mit meiner Auffassung so gut wie allein gestanden. Die führenden Historiker der Zeit, Droysen, Sybel und Treitschke waren mit dem Feldmarschall Moltke und mit der historischen Abteilung des Großen Generalstabes, die seit 1890 das quellenmäßige breit angelegte Werk »Die Kriege Friedrichs des Großen« herausgibt, einig, sie abzulehnen, und derjenige Gelehrte, dem das meiste Verständnis im Kriegswesen zugetraut wurde, Theodor v. Bernhardi, schrieb ein zweibändiges Werk »Friedrich der Große als Feldherr«[440] (1881), um meiner Auffassung, die als eine Ketzerei, und zwar als eine, wie namentlich die »Kreuz-Zeitg.« wiederholt ausführte, gefährliche und schädliche Ketzerei angesehen wurde, zu widerlegen. In den »Preußischen Jahrbüchern« stimmte Alfred Dove der Bernhardischen Auffassung ausdrücklich zu.

JÄHNS, im dritten Bande seiner Geschichte der Kriegswissenschaften (1891), trug allerdings dieselbe Auffassung über die Strategie Friedrichs vor wie ich. Er lehnt die Vorstellung Th. v. Bernhardis, daß Friedrich eine andere, tiefere Auffassung vom Wesen der Strategie und im besonderen der Schlacht gehabt habe, ausdrücklich ab, und stellt fest (S. 2029), daß der König groß geworden sei, nicht wegen, sondern trotz seiner strategischen Theorie; er habe sich von den überlieferten Anschauungen nicht völlig loszulösen vermocht, und zwischen diesen Doktrinen und seinem Temperament einen Kompromiß geschlossen. Den Zusammenhang zwischen den politisch-sozialen Verhältnissen der alten Monarchie, der Armeeverfassung und der Strategie schildert er ganz ebenso wie ich. Ein Unterschied ist nur insofern, als Jähns manchmal für den König etwas zu ungünstige Ausdrücke wählt, aus den unausgeführten Entwürfen des zweiten Schlesischen Krieges Schlüsse zieht, die ich nicht für berechtigt halte, und deshalb seine Ideen im Eingang des Siebenjährigen Krieges nicht für den Höhepunkt, sondern für einen Abfall Friedrichs von sich selbst ansieht (S. 2027). Jähns geht also sozusagen noch über mich hinaus. Er war sich dessen aber so wenig bewußt, daß er, meine Auffassung falsch referierend, glaubte (S. 2020), zwischen meinen Gegnern und mir eine vermittelnde Stellung einzunehmen. Als Gust. ROLOFF dann in einem Artikel in der Beilage der »Augsb. Allg. Zeitung« (1893, Nr. 16) nachwies, daß unsere Auffassungen in allem Wesentlichen übereinstimmten und Jähns auch dieselben Termini gebrauche, wie ich, hat dieser mir einmal im Gespräch den Zusammenhang so erklärt, daß er, wie alle Welt, in dem Mißverständnis befangen gewesen sei, ich wollte aus Friedrich einen bloßen sogenannten Methodiker machen; er habe sich deshalb, obgleich er unbewußt meine Termini zum Teil übernommen, im Gegensatz zu mir gefühlt. Da er aber in der »Geschichte der Kriegswissenschaften« sich einmal gegen meine Auffassung erklärt hatte, so blieb in der wissenschaftlichen Welt der Zweifel bestehen.

Noch ungünstiger für das richtige Verständnis wirkte die Stellungnahme des Spezialkenners der Epoche REINHOLD KOSER.

Sachlich lehrte auch er zwar dasselbe wie ich; im besonderen daß Friedrich die Niederwerfungs-Strategie nicht habe anwenden können, und ganz ähnlich wie ich beschreibt er auch die objektiven und subjektiven Gründe, die Friedrich auf die Schlacht- Entscheidung zutrieben. Er will aber unterscheiden zwischen der Strategie Friedrichs[441] und der seiner Gegner, indem er nur diese als Ermattungs-Strategie gelten läßt, da sie das Schlachtenglück zu erproben grundsätzlich vermeiden wollten, während Friedrich durch häufige Anwendung der Schlacht die Gegner zwar nicht niederzuwerfen, aber doch zu entmutigen und abzuschrecken bestrebt war. Das ist eine Formulierung, die sich hören läßt, wenn man sie auf die beiderseitige Praxis bezieht. Koser konstruiert aber sozusagen drei (oder sogar vier) verschiedene theoretische Grundformen der Strategie. Die Niederwerfungs-Strategie, die Friderizianische Strategie und die Ermattungs-Strategie. Das wirkt zunächst insofern verwirrend, als das Wort »Ermattungs-Strategie« aus meiner Terminologie übernommen, aber in einem ganz anderen Sinne (als »matte Strategie«) gebraucht, ohne daß diese Abweichung doch dem Leser recht zum Bewußtsein gebracht wird. Sachlich aber ist leicht zu erkennen, daß die Kosersche Dreiteilung den historischen Tatsachen nicht gerecht wird. Was er sprachlich zulässig als »Ermattungs-Strategie« definiert, nämlich die reine Manöver-Strategie, ist eine Methode, die in der Wirklichkeit der Kriegsgeschichte nicht vorkommt, und wenn sie irgendwo nachzuweisen wäre, so doch nicht bei den Gegnern, die Friedrich zu bekämpfen hatte. Keiner von ihnen hat, wie Koser es darstellt, die Schlacht grundsätzlich gemieden. Sie haben sie vielmehr erwogen und erstrebt, wo sie es immer angezeigt glaubten. Bei Mollwitz erzwangen die Österreicher die Schlacht, indem sie sich auf die Rückzugslinie der Preußen setzten, bei Chotusitz, Breslau und Hochkirch haben sie angegriffen; bei Soor waren sie drauf und dran es zu tun; bei Liegnitz hatten sie gar alles auf eine Vernichtungsschlacht angelegt. Ebenso war es geplant bei Roßbach. Die Kaiserin Maria Theresia und Kaiser Franz, ebenso wie der russische Ministerrat, haben immer wieder zur Schlacht gedrängt und das preußische Heer, nicht irgendwelchen Landgewinn, als das eigentliche Objekt der Kriegführung bezeichnet. Irgendein prinzipieller Unterschied zwischen Friedrich und seinen Gegnern ist also nicht zu entdecken. Wie hätte Friedrich auch sonst Dauns Methode als die richtige bezeichnen können? Friedrich selber würde, wenn in seiner Methode, im Unterschiede von der seiner Gegner, die Schlacht-Entscheidung unbedingt vorwaltete, 1762 und 1778 und schon, indem er nach Leuthen die Österreicher nur noch ein einziges Mal in fünf Jahren in großem Stil angriff, von sich selber abgefallen sein und unsicher hin und her geschwankt haben. In einer richtigen Würdigung Friedrichs gelangt man nur, wenn man den Unterschied zwischen ihm und seinen Gegnern nicht in einer anderen Theorie oder in anderen Prinzipien, sondern in der Stärke der Persönlichkeit, der Entschlußkraft, der Schnelligkeit des Blickes, der Fruchtbarkeit des Geistes, der Festigkeit des Willens findet. Auf diese Unterscheidung kommt Alles an, und da Koser hier nicht zu einer klaren und[442] bestimmten Auffassung gelangt ist, so blieb auch nach seinen Darlegungen, obgleich sie sachlich richtig orientiert waren, das Problem in einem gewissen Nebel.

OTTO HINTZE in seinem 1915 erschienenen Buch »Die Hohenzollern und ihr Werk« drückt sich so aus (S. 357), »Friedrich der immer mit Vorliebe die Schlachtentscheidung suchte im Gegensatz zu den vorsichtigen Methodikern der alten Schule, die mehr als Manöver bevorzugten«. Das könne man sich so im Groben gefallen lassen. Wissenschaftlich gesprochen ist es aber inexakt oder direkt unrichtig. Weder sind Friedrichs Gegner als »Methodiker der alten Schule« zutreffend und erschöpfend charakterisiert, noch hat Friedrich selber »immer« mit Vorliebe die Schlachtentscheidung gesucht, nicht einmal 1756, geschweige 1742, 1762, 1778. Wo er sie angestrebt hat, war dies Streben öfter doch nicht stark genug, sie auch zu erzwingen, so 1744, oder aber, wo er geschlagen hat, sah er es selber als eine Art Verzweiflungs- als ein »Brechmittel« an, weil ihm nichts anderes übrig blieb, so 1741, 1745, 1760.

Während die Historiker noch vielfach schwankten und unsicher waren, und das Werk über die Kriege Friedrichs des Großen in seiner Fortführung die einmal geschlagene Richtung, wennschon mit einiger Abmilderung, festhielt, kam in der historischen Abteilung des Großen Generalstabes selber eine neue Richtung empor und setzte sich durch. Im Jahre 1899 erschien in den »Kriegsgeschichtlichen Einzelschriften« als Heft 27, »Friedrichs des Großen Anschauungen vom Kriege in einer Entwicklung von 1745 bis 1756«, und stellte sich fast ohne Einschränkung auf den Boden meiner Anschauungen. Es wird ausdrücklich festgestellt, daß Friedrich es bewußt und bestimmt abgelehnt habe, einen Weg zu gehen, dem ähnlich, den fünfzig Jahren später Napoleon einschlagen sollte (S. 375). Was ich die Polarität in den strategischen Ansichten Friedrichs genannt habe, wird wiedergegeben mit der Wendung, daß die Ansichten des Königs unter sich im Streit gelegen hätten (S. 374). Auch die Vorstellung, die noch Jähns vertritt, daß Friedrich bei seinem ersten Auftreten im jugendlichen Schwung die überlieferten Anschauungen durchbrochen habe, wird ausdrücklich abgelehnt. Noch nach 1746 habe der König ganz auf dem Standpunkt der überkommenen Theorie gestanden, die die Schlacht mit Mißtrauen ansah (S. 267). Während aber in dieser Arbeit die richtige Auffassung vertreten wurde, wurde das große Werk über die Kriege Friedrichs im alten Geiste fortgesetzt und erschienen auch immer wieder Einzelarbeiten von Mitgliedern des Großen Generalstabes, die Friedrich die Grundsätze Napoleons zu vindizieren suchten.

Aus der Kontrovers-Literatur verzeichne ich:

v. TAYSEN, Das militärische Testament Friedrichs d. Gr., in den Miszellaneen z. Gesch. Friedrich d. Gr. 1878.[443]

DELBRÜCK, Besprech. dieser Ausgabe in der Zeitschr. f. Preuß. Geschichte. Bd. 15, S. 217.

COLMAR V. D. GOLTZ, Zeitschr. f. Preuß. Gesch., Bd. 16, (1879), mit meiner Replik.

THEOD. V. BERNHARDI, Friedrich d. Große als Feldherr, 2 Bde. 1881.

DELBRÜCK, Besprechung dieses Werkes in der Zeitschr. für Preuß. Gesch., Bd. 18, S. 541.

v. TAYSEN, Zur Beurteilung d. 7jähr. Krieges, 1882.

v. CAEMMERER, Friedrichs d. Gr. Feldzugsplan f. d. Jahr 1757. 1883.

Beide letzteren Arbeiten von mir besprochen, Histor. Zeitschr., Bd. 52, S. 155.

v. MALACHOWSKI (Major), Die methodische Kriegführung Friedr. d. Gr. In den Grenzboten 1884, Nr. 31. Beantwortet von mir Preuß. Jahrb., Bd. 54, S. 195.

DELBRÜCK, Über die Verschiedenheit der Strategie Friedrichs und Napoleons. In den Histor. u. Polit. Aufsätzen, 1887.

DELBRÜCK, Die Strategie des Perikles, erläutert durch die Strategie Friedrichs des Großen, 1890.

MAX JÄHNS, Gesch. d. Kriegswissenschaften, dritte Abteilung, 1891.

v. RÖSSLER, Major, Die Angriffspläne und die Verteidigungspläne Friedrichs in den beiden ersten Schles. Kriegen. Mil. Wochenbl. 1891.

FR. v. BERNHARDI, Delbrück, Friedrich der Große und Clausewitz, 1892.

DELBRÜCK, Friedrich, Napoleon, Moltke, 1892.

DALHOFF-NIELSEN (dänischer Hauptmann), Jahrb. f. die deutsche Armee und Marine. Febr.- Heft. 1892.

FRITZ HÖNIG (Hauptmann), Deutsche Heeres- Zeitung, 1892, Nr. 18, 19, 22.

v. BOGUSLAWSKI (Generalleutnant), Die Strategie in verschiedener Beleuchtung. Nation- Zeitung, 1892, Nr. 169, Nr. 175.

GUSTAV ADOLF, Augsb. Allg. Zeit. 1892, Beil. Nr. 16.

FR. v. BERNHARDI, Augsb. Allg. Zeit. 1892, Beil. Nr. 65.

RICH. SCHMITT, Gött. Gel.-Anz., 1892, Nr. 23.

R. KOSER, König Friedrich der Große, 1. Bd. 1893, 2. Bd. 1903.

GROSSER GENERALSTAB, ABTEIL. F. KRIEGSGESCH., Friedr. d. Gr. Anschauungen vom Kriege in ihrer Entwicklung von 1745 bis 1756. Kriegsgesch. Einzelschriften, Heft 27.1899.

E. DANIELS, Nation-Zeitg. v. 28. Dez. 1898 u. v. 8. Jan. 1899. Polemik mit Boguslawski u. Jähns.

KOSER, Die preußische Kriegführung im Siebenj. Kriege. Hist. Zeitschr., Bd. 92 (1904), S. 239. Dazu Bd. 93, S. 71. Antworten von mir ebenda, Bd. 93, S. 66, S. 449.

v. CAEMMERER, Die Entwicklung der strategischen Wissenschaft im 19. Jahrhundert. 1904. Bespr. von mir, Preuß.-Jahrb. 115, S. 347.[444]

Quelle:
Hans Delbrück: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte. Berlin 1920, Teil 4, S. 439-445.
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