8. Salomo Petit und das Datum des Bannes über die Antimaimunisten in Akko.

[415] Salomo Petit, dessen Name zuerst durch die Veröffentlichung des Briefwechsels zwischen Hillel von Verona und Maestro Gajo bekannt wurde, spielte eine Hauptrolle in den Wirren für und gegen Maimuni, welche zu Ende des dreizehnten Jahrhunderts von neuem entstanden. Durch Isaak von Akko erfahren[415] wir, daß er ein Kabbalist war; er teilt nämlich kabbalistische Bemerkungen von ihm mit: ו"רנחה ירומו המלש 'ר ברה םשב יל רמא (ורנ סורדוט ןב קחצי 'ר םכחה) ןכ תוארקנ תודמה לכש ידש ש"ב ת"אב תונורחא תוללקש ןוטקה תירבב םתויהב (Meïrat Enajim Ms. zu Absch. יהוקוחב). Bei einer anderen kabbalistischen Schnurre erzählt er: ל"ז ןטקה המלש 'ר ברה םשב יתעמש הז ןינעמו (zu Absch. אראו). Im Absch. חלשיו referiert er von ihm ein albernes Märchen über Aristoteles: םימש ילע דיעמ ינאו םידימלתה ונחנא דחא םוי ונייה ו"ת וכעב יכ \051 – ץראו .ה"הלז ןטקה יתפרצה המלש 'ר ברה ירומ ינפל םינושו םיבשוי ותמכח םצועב דלי רשא וטסירא לע רבדל ונעגה הררג בגאו תמא ךרדב ומצעב ירומ יל רמאו .םיקלא שיא היהו גישה רשא םכחה וטסירא יכ תמא ישנא יפמ עמשש הרורב תודעב ןוכנו ךלמה סרדנסכלא תשאב קשחש סורדנסכלא לש ובר עודיה לע ךליש יאנתב ול התצר איהו וילא עמשתש העבתש דע ודימלת 'וכו רדחב וילגרו ויפכ. Da wir jetzt aus dem Sendschreiben Hillels wissen, daß Salomo Petit geschäftig war, den Bann gegen die maimunischen philosophischen Schriften aussprechen zu lassen und dazu Unterschriften in Europa sammelte, so unterliegt es keinem Zweifel, daß der Anonymus, dem der Exilarch Jischaï und das Rabbinat von Safet alle Schuld an der Verketzerung der maimunischen Schriften aufbürdeten, kein anderer war als Salomo Petit. Die zwei Bannschreiben gegen den anonymen Wühler (רערעמ) in Kerem Chemed III, p. 170 ff. werden erst dadurch ins rechte Licht gesetzt. Man vergleiche folgende Parallelen. Hillel von Verona schreibt an seinen Korrespondenten (Chemda Genusa p. 18 und Taam Sekenim p. 71 a f.): דחא אררפב אבש יתעמשש םיבר םימי דתע הז יכ עדונ בורקמ התע ךא– וכע לע רבעו טיטפ המלש ומש זנכשאמ אוה יכו ודבע השמבו 'הב םהלהל היה ויתוכילהו ויתובקע רקע םיתחהש רמולכ םכותמ האמוט םיאלמ שרח ילכ ומע אשינ השמ וניבר ירבד לע הרס תורבוד זנכשא ימכח דצמ תורגא םיכובנה הרומ לע טרפבו Der Exilarch Jischaï sagt in seinem Bannschreiben dasselbe von dem Anonymen aus: אביו – – ןומימ ןב השמ יניבר לע רערעמ שיש ונעמש יכ l.) ונמכסהו ינרהזה זאו .ןכ אל רשא םירבד – אפחיו רערעמה אל התעו – םיכובנה הרומ לע הבד איצויש ימ לכ לע (ונמרחהו עשפ – – ףיסוה לבא – ונימרחמ דחפנ אלשו ענמנ אלש ול יד םיבתכ ומל איבהו רזחו ךלהו םיקוחרה םייא לא תכלל לדתשהו וירבד יפל םכותב םינבר תמיתח רשא. Noch deutlicher in dem Verdammungsschreiben des Rabbinats von Safet das.: ריזחהו םיה רבעל רבעו רזחו (רערעמה) תקולחמה שדח תונשלו םהירבדב רוזחל םיה ייא ימכח ךירצהו הנשיל תקולהמח ונימאה וילבה בורמ ועמשש המ יפכ .הנושארב ומתחש המ תקולחמ תוברהל ליחתה יבצה ץראל רזחש ןויכו – – וילא. Es ist offenbar in beiden von derselben Person und derselben Tatsache die Rede, nämlich daß Salomo Petit einst in Akko die maimunischen Schriften verketzert hatte, von dem Exilarchen Jischaï in Damaskus gewarnt, reiste er überall herum, brachte Zustimmungsschreiben von Rabbinern nach Akko und sprach von neuem den Bann gegen die Leser der maimunischen Schriften aus: הרומ תאירק עונמל םירזגו םימלוע תזינג וזנגלו םיכובנה (das.). Hillel von Verona bezeichnet die Parteigänger des Salomo Petit näher durch זנכשא ימכה oder וצרפת זנכשא ימכח, die Orientalen unbestimmt: םיקוחרה םייא ינבר. Dafür wurden nun Salomo Petit und sein Anhang von dem genannten Exilarchen, seinem Kollegium und dem Rabbinat von Safet mit dem Banne bedroht, wenn sie nicht die verketzernden Schreiben an David Maimuni ausliefern sollten.

[416] Ist nun die Identität der Person und des Vorganges hiermit festgestellt, so läßt sich auch das Datum kritisch sicher stellen, und alle Schwierigkeiten, welche Edelmann in der Einleitung zu Hillels Sendschreiben aufgeworfen hat, lassen sich einfach lösen. Die Schwierigkeit ist nämlich diese. Das Bannschreiben des Exilarchen Jischaï trägt in der Kopie das Datum הריציל 'ומ 'ה זומת = 1286. Dagegen gibt Schem-Tob Falaquera, welcher über dasselbe Faktum referiert, das Datum 1290 an:12 תשמח תנשב :הרומה רבד לע בתכמ לע ררועל םיתפרצהמ תצקמ תינש ומק הריציל םישימחו םיפלא הלוגה שארו אישנה לא םירבדה ועדונו .םיכובנה הרומ וכע ינברו יבצה ץרא תולהק לכו וניד תיבו אוה הדנו– קשמדב וחלשנו ונילא וחלשנ וירפס לעו םבמרה לע העות רבדיש שיא לכ (ונילא וחלשנ l.) חלשנ םשמו הנולצרבל םיבתכה.13 (Zu Ende des Minchat Kenaot). Man merke wohl, daß diese Überschrift deutlich von der zweiten Verketzerung der maimunischen Schriften spricht, das heißt einmal durch Salomo von Montpellier und Genossen und das zweite Mal im Jahre 1290. Von einem dritten Male, wie Edelmann und andere vermuten, kann also keine Rede sein. Gegen diese zwei einander widersprechenden Data scheint Hillel von Verona ein drittes aufzustellen, das beiden widerspricht. Er setzt nämlich die Wirren des Salomo Petit in Akko mehr als 60 Jahre nach der ersten Bewegung gegen die maimunischen Schriften: רתויו הנש 'ס הז, d.h. 1290 oder gar 1294-1295. Dazu kommen noch drei Sendschreiben in derselben Angelegenheit, welche früher nur allgemein aus de Rossis Kodizes (Nr. 166, 6) bekannt waren und jetzt durch Herrn Halberstamm aus Handschriften der Bibliotheken von Parma und München veröffentlicht sind. 1. Das Sendschreiben des Bannes des Exilarchen von Mossul David ben Daniel, datiert Ijar 1599 Seleucidarum. In demselben hieß es: רערעו לאומש 'רב המלש ומשו דחא שיא דמעש ונעמשש םיכובנ הרומ רפסב ןומימ ןב השמ ונרומ ירבד לע גיעלהו. 2. Ein Schreiben des Schulhauptes Samuel Kohen ben David an David Maimuni, datiert Tischri 1600. 3. Sendschreiben desselben an einen Anonymus vom selben Datum (Kobak Jeschurun, 7. Jahrg., 1871, S. 69-80).

Von diesen verschiedenen Daten kann also nur eins richtig sein. Prüfen wir nun, welches am meisten gesichert ist. Das von Hillel angegebene ist zu unbestimmt gehalten, als daß Gewicht darauf gelegt werden könnte. Es kommt hier auf den terminus a quo an. Es können also nur noch die Jahre 1286, 1288 und 1290 in Betracht kommen. Die Zuverlässigkeit der ersten Zahl ist schon dadurch erschüttert, daß die Handschrift, aus der sie David Kalonymos im Jahre 1506 kopiert hat, wie derselbe angibt, bis zur Unleserkeit verdorben war: יתלב טעמכ הברה הנשיו המודק הביתכמ ארקהל הלוכי Kerem Chemed a.a.O., p. 169 unten). Außerdem kann von den drei Zahlen 1286, 1288 und 1290 die letztere nicht richtig sein, wenn man die zwei Sendschreiben Hillels an seinen Korrespondenten Maestro Gajo kritisch betrachtet.

In dem ersten Sendschreiben bemerkt er, daß er erfahren, wie schon viele Jahre vorher Salomo Petit aus Deutschland über Ferrara nach Akko gereist [417] sei; neulich habe er erst von seinem Treiben gehört, er habe Feindseligkeit gegen Maimunis Schriften vor: התע הזו עדונ בורקמ התע ךא – ארריפב אבש יתעמשש םימי. Er beschwört seinen Freund, sich nicht der maimunifeindlichen Bewegung anzuschließen, führt ihm den ersten von Montpellier ausgegangenen Streit mit seinen Folgen, der Verbrennung des Talmuds, der Reue des Jona Gerundi und dessen unnatürlichen Tod vor die Seele, und gibt an, er wolle deswegen an David Maimuni, an die Weisen Ägyptens, an die Vorsteher der babylonischen Gemeinden schreiben. In dem zweiten Sendschreiben, ebenfalls wie das erste in Forli geschrieben, bemerkt Hillel, daß er von seinem Korrespondenten erst nach mehr als neun Monaten eine Antwort auf das erste empfangen habe, 'ט ורבע יכ ךתרגא ילא עיגה םוי דע יתרגא ךילא יחלוש םוימ רתויו םישדח. In der Antwort hatte ihm Maestro Gajo mitgeteilt, daß die Wirren in Akko zu Ende seien, indem die Weisen Babels und der Fürst von Damaskus (Exilarch Jischaï) für Maimuni aufgetreten seien ילא ךתרגא העיגה – – וכע לע אב (םבמרה דכנ) דוד 'רהש ינתעדוה הב רשא וניבר דובכל וררועתה קשמד אישנו לבב ימכחשו. Merken wir, daß innerhalb eines Jahres der Parteistreit in Akko durch das Auftreten der Autoritäten beschwichtigt worden war. Im Verlaufe teilt Hillel seinem Freund mit, er habe sein Werk שפנה ילומגת, ein unsterbliches Kind des Alters, vollendet, ינודא ךעידואו יתרבחש רפס אוהו תומי אל רשא ןבה םינוקזל ןב יתדלוה – יכ שפנה ילומגת רפס ומש. Nun hat Hillel dieses Werk im Jahre 5051 in Forli vollendet, wie der de Rossische Kodex Nr. 1243 angibt (שפנה ילומגת רפס) ויתמלשה ילרופ ריעב יששה ףלאל א"נ תנשב.

(Die Zahl 5031 oder 5038, welche einige Kodizes haben, Edelmann, Einl. zu Chemda Genusa p. XXV ist entschieden korrumpiert statt א"נ; denn sonst müßten wir den Streit in Akko um 20 Jahre früher ansetzen). Also im Jahre 1291 oder 1290, als Hillel sein Werk ילומגת vollendete, war das Treiben des Salomo Petit in Akko bereits gescheitert. Folglich ist das von Falaquera angegebene Datum nicht ganz richtig, daß der neue Kampf gegen Maimunis Schrift erst 'ן'ה ausgebrochen wäre, selbst wenn man diesen Vorgang in den Herbst versetzt und daraus 1289 macht.

Das richtige Datum geben lediglich die neuerdings bekannt gewordenen Bannschriften des Exilarchen David von Mossul und des Schulhauptes Samuel Kohen von Babylonien. Die erstere datiert, wie schon angegeben, תורטשל טצקת 'א רייא, und die zweite ירשת ר"ת 'א und ist ein halbes Jahr später erlassen als die erstere. Die seleuzidischen Jahre 1599 und 1600 entsprechen zwar – da man bekanntlich bei orientalischen Schriftstellern 311 abziehen muß – den christl. Jahren 1288 und 1289. Allein da das seleuzidische Jahr, wie es in jüdischen Kreisen gehalten wurde, mit dem Herbste beginnt, so ist ירשת 1600 doch nur Sept. 1288. Demnach hat der Exilarch Daniel im Frühjahr und das Schulhaupt von Babylonien im Herbst 1288 Salomo Petit in den Bann getan oder mit dem Banne bedroht. Beide sprechen wie die übrigen Quellen von Briefen und Unterschriften, welche Petit zur Unterstützung der von ihm intendierten Verketzerung aus Europa nach Akko mitgebracht hatte. Der Exilarch von Mossul dehnt den Bann auch auf diejenigen aus, welche solche Schriften vorzeigen sollten, איציש ימ לכ רובח תזינג לע םרח וא המכסה וא בתכ ... קיזחי וא ודי תחתמ (ם"במרה ירובח) וירובח לכמ (das. S. 74). Samuel Kohen und sein Kollegium bedrohten mit dem Bann diejenigen, welche solche Briefe nicht innerhalb dreier Tage ausliefern sollten: תובותכה ... תורגאה לע ונעמש רשאו זונגל [418] אל םאש לבב ימכח םע ונמכסה רבכ ,םיכובנה הרומ רפס יודנה ללכב ויהיש םימיה תשלשל םדיב שיש ימ לכ םוריזחי םרחהו (das. p. 76). Hillel aus Verona bemerkt, Maestro Gajo habe ihm mitgeteilt, daß die Weisen Babyloniens und der Exilarch von Damaskus beide zu Ehren Maimunis aufgetreten sind (Chemda p. 21 b), וניבר דובכל וררועתה קשמד אישנו לבב ימכחשו. Unter den לבב ימכח sind eben Samuel Kohen und sein Kollegium zu verstehen, die, wie sich gezeigt, den Bann 1288 ausgesprochen haben. Folglich hat der Exilsfürst von Damaskus ebenfalls in demselben Jahre den Bann gegen S. Petit erlassen. Folglich ist das Datum ו"מ ה falsch; man muß notwendigerweise dafür lesen וה זומת ח"מ.

Wir sind jetzt imstande die Vorgänge genau zu präzisieren. Hillel von Verona hatte erfahren, daß Maimunis Enkel David infolge der Verketzerungsversuche gegen seinen Großvater in Akko eingetroffen war, um den Schlag zu paralysieren דוד 'רהש ינתעדוה וכע לע אב. Das Rabbinat von Saphet, welches den Bannspruch des Exilarchen Jischaï bestätigte, bemerkt, daß es diesen Bannspruch am Grabe Maimunis mit einem Teil der Weisen von Akko abgelesen habe (Kerem Ch. das. p. 172) ... תפצב םירדה להקה ונחנא םג לע רערעו רזחש ימ לע ... אישנה ונינודא בתכ ונעיגהש תעב ןואגה רבק לע ונדמעו ... ונינצח ונרענ תאז לע ... השמ 'ר ירובח וכו ונידנו ונמרחהו המכסהה ונירקו וכע ימכח תצקמ םע. David hatte demnach in Akko eine Partei um sich gesammelt, welche gegen Petit und seinen Anhang agitierte. Samuel Kohen und sein Kollegium sagen aus, daß sie dem, was die Weisen Akkos beschlossen haben, beistimmen, Maimunis Gegner zu bannen (Jeschurun das. p. 79): םיה רבעו וכע ימכח ושעש המ לע ונמכסה ירהו .לודגה ד'במ םידונמ םה ירהו

Demnach ist die Reihenfolge der Bannsprüche gegen Petit und seinen Anhang folgendermaßen:

1. Das Bannformular des Exilarchen David von Mossul Monat רייא 1599 Seleucid. Frühjahr 1288.

2. Das Bannformular des Exilarchen Jischaï von Damaskus Monat זומת 1288.

3. Das Bannformular des Rabbinats von Saphet in Gemeinschaft mit den Maimunisten von Akko in demselben Jahre zwischen זומת und ירשת.

4. Das Bannformular des Kollegiums von Babylonien Monat ירשת 1600 Septb. Herbst 1288.

Die Wühlereien des S. Petit fallen also vor Frühjahr 1288, und Maestro Gajo teilte die Nachricht von dessen Demütigung an Hillel von Verona nach ירשת 1288 mit. Da die Schiffahrt in damaliger Zeit von Akko bis Italien mehrere Monate dauerte, so kann Gajo die Nachricht von den Vorgängen in Akko Dezember 1288 oder Januar 1289 erhalten haben. Hillels zweites Sendschreiben ist demnach im Laufe des Jahres 1289 geschrieben. – Herr Halberstamm will diese Vorgänge um 1291 ansetzen, das Datum ו"מ 'ה festhalten, und das ה nicht als Tausender, sondern als Einer zählen 46 + 5 = 51 = 5051 = 1291. Allein diese Annahme hat nicht nur die Bannformulare des Daniel und des S. Kohen gegen sich, sondern auch das Faktum, daß Akko im Mai 1291 mit Sturm genommen wurde. Bei dieser Eroberung wurde die jüdische Gemeinde ebenso aufgerieben wie die christliche, vgl. die Schilderung des Isaak von Akko darüber, Note 12. Also im Monat Tammus des Jahres 1291 gab es keine jüdische Gemeinde in Akko, von welcher Bann und Gegenbann hätte ausgehen können.


Quelle:
Geschichte der Juden von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Leipzig [1897], Band 7, S. 415-420.
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