Pech

[480] Pech, durch Sieden gereinigtes Harz der Nadelholzarten, von mehr oder weniger spröder Consistenz, von verschiedener Farbe (weiß, braun, schwarz, u. in verschiedenen Sorten, z.B. burgund., griech., Terpentin etc. Es wird zu mancherlei gebraucht, z.B. zum Verpichen der Schiffe, Fässer, zu Fackeln, Siegellack, Kitten etc. P.kränze, Reisen von trockenem harzigem Fichtenholz, werden zur Beleuchtung, sowie zur Anzündung von Gegenständen, die rasch verbrannt werden sollen, gebraucht.

Quelle:
Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1856, Band 4, S. 480.
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