[52] Braunstein, essigsaurer (Magnesium, Manganesium, Manganum aceticum).

[52] Der Braunstein, oder das schwarze Braunstein-Oxyd wird mit gleichen Theilen an Gewichte krystallinischem, reinem Eisenvitriol (schwefelsauerm Eisen) genau in der steinernen Reibeschale zusammen gerieben, und dann, mit etwas Zuckersirop gemischt, zu Hünerei grossen Kugeln geformt, welche zwischen scharf glühenden Holzkohlen erhitzt und etliche Minuten im Weissglühen erhalten werden. Die nachgängige Auflösung derselben in reinem (destillirtem oder Regen-) Wasser enthält reinen, schwefelsauern Braunstein, während der Satz das überschüssige Braunstein-Oxyd mit Eisen-Oxyd vermischt enthält.

Der mit Natron aus der hellen Auflösung gefällte und mit Wasser oft genug abgespülte, kohlensaure Braunstein – ein weisses Pulver – wird in destillirtem Essige durch Kochen aufgelöst bis zur Sättigung, das ist, so, dass noch einiges Pulver am Boden bleibt, die helle Flüssigkeit aber (essigsaurer Braunstein) wird zur Siropsdicke abgedünstet, wovon jeder Tropfen, als eine Einheit angenommen, mit hundert Tropfen Weingeist (mittels zweier Armschläge) durch zweimaliges Schütteln verdünnt und diese Verdünnung so weiter fortgesetzt wird, bis[53] zum homöopathisch arzneilichen Gebrauche eine decillionfache Verdünnung entsteht, wie ich mich ihrer in der letztern Zeit bedient habe.

Auch diese würde für die meisten Fälle noch allzu kräftig seyn, wenn man nicht einen sehr kleinen Theil eines Tropfens derselben zur Dosis gäbe.

Man wird aus folgenden Symptomen abnehmen, wie hochkräftig diese Arznei sei, und wenn sie, wie ich wünsche, noch von mehren treuen Beobachtern wird geprüft worden seyn, wird man inne werden, wie unentbehrlich sie für manche der schlimmsten, chronischen Krankheitszustände sei, wozu die übrigen Arzneien nicht so vollkommen homöopathisch passen.

Vorzüglich einige unerträgliche Schmerzen der Beinhaut und der Gelenke, Sinnen-Verminderungen und Krankheiten des Kehlkopfs und der Luftröhre werden wirksame Hülfe in ihr finden.

Sie wirkt in kleinen Gaben einige Wochen lang.

Man findet viele Wechselwirkungen unter ihren Symptomen.[54]

Braunstein, essigsaurer.

(Schwindel im Sitzen und Stehen; er muss sich anhalten; er will vorwärts fallen.)

Jedesmal bloss beim Ausgehen an die freie Luft,1 langsam ziehende Stiche – seltner, stechendes Drücken – im Vorderhaupte (wenn er eine Weile in der Stube war, hörte dieser Schmerz im Kopfe auf); dabei zugleich Schüttelfrost, ohne Gänsehaut, über den ganzen Körper, ebenfalls nur im Freien, welcher sich in der Stube legte (n. 24 St.).

Zusammenziehend stechender Kopfschmerz im ganzen Vorderhaupte, bald hie, bald da, vorzüglich in der Schläfe – am meisten im Freien.

In der Stube, eine dumpfe Empfindung im Kopfe.

5. Ein brennend drückender Kopfschmerz in den Kopfseiten und im Hinterhaupte, welches beim Gehen im Freien sich minderte.

Beim Gehen, selbst in der Stube, eine stechende Erschütterung über dem rechten Auge.

Vom Kopfschütteln, eine schmerzhafte Erschütterung im Gehirne.

Beim stark Gehen, eine Erschütterung, wie heftiges Stechen im Kopfe, über dem rechten Auge (n. 20 Tagen).

Risse und reissende Rucke am Hinterkopfe, äusserlich, drei Nachmittage nach einander; ausser dieser Zeit war diese Stelle, für sich, einfach schmerzhaft, that aber beim Befühlen weher.[55]

10. Ziehend reissender Schmerz über dem rechten Auge hin (n. 18 Tagen).

Sehr erweiterte Pupillen; das Licht blendet ihn, es thut ihm in den Augen weh; bei vorgehaltenem Lichte verengern sich zwar die Pupillen allmälig, erweitern sich aber sehr schnell wieder nach Entfernung des Lichtes (n. 18 St.).

Die rechte Pupille ist mehr erweitert, als die linke.

Grosse Kurzsichtigkeit; er konnte in einer kleinen Entfernung nichts deutlich erkennen2 – viele Tage über.

(Abends, beim Verschliessen der Augen, erschienen ihm Feuerfunken, wie Feuerräder; wenn er aber in's Licht sah, waren alle diese Erscheinungen schwarz.)

15. Sieht er nahe gehaltene Gegenstände genau an, wenn sie auch nicht hell sind, so thun ihm die Augen weh3 und er muss sie schliessen; von nahem Lichte thun sie ihm noch weher.

Vorzüglich Vormittags, bei starkem Gehen, ein heftig stechend ziehender Schmerz von der Stirne an, bis in's Ohr, der sich am Trommelfelle als ein anhaltender, herausstechender Stich endigte, so lange das Gehen dauerte; nach dem Stillstehen legt sich dieser Schmerz allmälig (n. 48 St.).

Jedesmal beim Lachen, ein heftiger, ziehend stechender Schmerz vom Magen bis in's linke Ohr in der Gegend des Trommelfells.

Jedesmal beim Sprechen, ein stumpf stechender Schmerz im Ohre.4

Früh, Getön im Ohre, wie von Glockengeläute.5

20. Im rechten Lippenwinkel, eine Ausschlags-Blüthe,6 welche beim Bewegen des Mundes und[56] beim Drauffühlen spannend und fressend stechend schmerzt.

Viele Tage lang, trockne, ganz dürre Lippen, mit zusammen geschrumpfter Oberhaut, ohne Durst.

Beim Zusammenklappen der Zähne, jedesmal ein Stich in einem der obern Zähne, bald in diesem, bald in jenem.

Reissend ziehendes Zahnweh,7 früh im Bette (n. 4 Tagen).

Beim Lachen, ein heftig zuckend stechender Schmerz von der rechten Seite des Unterkiefers bis über die rechte Schläfe (n. 6 Tagen).

25. Beim leer Schlingen, jedesmal ein stumpfer Stich tief im Halse; beim Schlingen der Speisen fühlte er nichts.8

Auf beiden Seiten im Halse, ein stumpfer Stich, bloss beim leer Schlingen.

Beim Schlucken, jedesmal ein stumpfer Stich von beiden Seiten des Kehlkopfs – jedesmal zwei Stiche, auf jeder Seite einer – auch beim herunter Schlingen der Speisen und Getränke, welches Stechen auch jedesmal bis in's linke Ohr geht.

Ein ölichter Geschmack im Munde.

Früh, beim Erwachen, bittrer Geschmack im Munde, bei trocknen Lippen, ohne Durst (n. 6 St.).

30. Mehr Lätschigkeit als Bitterkeit im Munde bleibt den ganzen Tag, ungeachtet des Essens.

Nur so lange er, beim Essen, die Speisen im Munde hatte, empfand er guten Geschmack davon, und beim Trinken, guten Geschmack des Getränks, so lange er es im Munde hatte; aber gleich nach dem Essen oder Trinken war Lätschigkeit mit etwas Bitterkeit wieder da.

Ein drückendes Hungergefühl im Halse.

Mittags war er ohne Appetit und wie satt; das Essen widerstand ihm, wie aus Sattheit; die Speisen schmeckten aber richtig (n. 30 St.).[57]

Früh schmeckte alles bitter, aber der Geschmack im Munde war richtig (n. 48 St.).

35. Gänzlicher Mangel an Durst, allzu wenig Verlangen zu trinken, viele Tage lang.

Säuerlich bittre, trockne Empfindung im Munde, und weichliche Wärme vom Magen bis in den Mund, früh (n. 11 Tagen).

Sauer brennende Empfindung, wie Soodbrennen, vom Magen bis fast in den Mund, Abends (n. mehren Tagen).

Früh, beim Aufstehn, säuerlich brennende, brecherliche Empfindung aus dem Magen bis in den Mund, wie Sood (n. 9 Tagen).

Im Magen, Gefühl von Hitze, wie nach langem Hunger, welches im Schlunde herauf steigt bis in den Kopf, wo dann ein stechend zuckender, zuweilen spannend stechender Schmerz in den Schläfen und in der Stirne entsteht.

40. Brennen und Wundheitsgefühl von der Herzgrube an, unter dem Brustbeine herauf bis in den Gaumen, mit grosser Unruhe.

Früh, nach dem Aufstehn, drückend zusammenziehender Schmerz im Magen, bei jeder Körperlage (n. 24 St.).

(Unter den letzten Ribben, ein drückender Wundheitsschmerz, der sich von Bewegung und Berühren vermehrt.)9

Unter den letzten Ribben, Zerschlagenheitsschmerz.

Unbehaglichkeit vom Unterleibe aus bis zum Kopfe, als wenn ein des Tabaks Ungewohnter Tabak geraucht hätte.

45. Von der Mitte des Unterleibes bis zur Hälfte der Brust (des Schlundes) heraufsteigende Empfindung, aus Uebelkeit, Wärme und Zusammenziehen bestehend.

Zweimaliger weicher Stuhl und jedesmal vorher einige Stiche im Unterbauche.[58]

Oefteres Drängen zum Harnen.10

Feinstechender Schmerz an der Mündung der Harnröhre, ausser dem Harnen.11

Zuweilen eine brennend zuckende Empfindung von der Gegend der Samenbläschen her bis in die Eichel (n. 12 Tagen).

50. Monatliches ausser der Zeit (n. 48 St.).

Schnupfen (n. 36 St.).

Verstopfung der Nase;12 er hatte keine Luft durch die Nase.

Heftiger Stockschnupfen (n. 4 Tagen).

Früh, Neigung zu husten.13

55. Ein beständig runter und nauf fahrender, ziehender Stich in der linken Brust.

Beim Ausathmen, Stechen oben auf der Brust (n. 10 Tagen).

Zuweilen, beim Ausathmen, ein raufwärts ziehend stechender Schmerz in der Brust.

Zusammenziehend stechender Schmerz auf der Brust beim tief Athmen, den ganzen Vormittag (n. 9 Tagen).

Zerschlagenheits-Schmerz auf der Brust.

60. Blutiger Brustauswurf (n. 48 St.).

Eine knorpelnd ziehende Empfindung am untern Theile der Brust runterwärts.

Erst im Schultergelenke, dann im Ellbogengelenke, Empfindung, wie ein inneres Glucksen, äusserlich aber an beiden Gelenken, beim Berühren, ein unleidlicher Schmerz, wie Blutschwär; er durfte nicht drauf greifen.

Ziehen und Reissen von der Schulter an durch den ganzen Arm.14[59]

Beim Ausstrecken des Arms, ein Spannschmerz15 unter dem Ellbogen, als wenn's da zu kurz wäre; beim krumm Halten fühlt er nichts.

65. Schwäche des Arms.

Anfallsweise Schmerz in den Armgelenken.

Eine kranke, traurige Empfindung im Arme.

Ein Ziehen, oder zuckender Schmerz im Zeigefinger (Abends).

Von einem kleinen Ritze (am hintersten Gelenke des kleinen Fingers) entsteht ein bösartiges Geschwür, voll Eiter, mit einem blauen Umkreise und stechenden Schmerzen darin, vorzüglich die Nacht.

70. Im Sitzknochen, Schmerz beim Sitzen, ein anhaltender Stich.

Zerschlagenheits-Schmerz quer über die Oberschenkel.

Ausschlag an den Oberschenkeln, Blüthchen, die sich mit einem Grinde an ihrer Spitze bedeckten, brennenden Jückens, früh und Abends; nach Reiben schmerzte es wie wund und geschwürig.

Abends, zuckend stechender Schmerz von oberhalb des Kniees bis zum obern Theile des Dickbeins (n. 12, 36 St.).

Jücken in der Kniekehle, das ihm die Nachtruhe raubte.

75. Stechen in der Knie-Beuge, beim Gehen und Sitzen (n. 17 Tagen).

Geschwulst und Entzündung des äussern und innern linken Fussknöchels; es stach vom äussern Knöchel herauf in den Unterschenkel, beim Gehen; für sich war nur zuweilen Stechen darin.

(Beissendes Jücken am Körper, nur nach Erhitzung und Schweisse.)16

Beim Aufstehn, Abends, aus dem Bette, ein arges Brennen über die Haut des ganzen Körpers, was nach dem wieder Niederlegen in's Bett verging (n. 8 St.).[60]

Früh, eine jählinge Erschütterung durch den ganzen Körper, wie ein Schreck in den Gliedern (n. 14 St.).

80. Nach Mitternacht (um 3 Uhr), im Bette, glaubte er wachend und bei seinem Arzte zu seyn, wie im lebhaftesten Bewusstseyn, und wusste sich nachgehends aller Worte des Gesprächs zu entsinnen, gleich als wäre alles wachend vorgefallen17 (n. wenigen Stunden).

Sehr lebhafte, ängstliche Träume, als geschähe alles im Wachen, in allen Stücken erinnerlich; beim Aufwachen war er kräftig.

Schüttelfrost und Kälte beim Gehen im Freien – in temperirter Luft –; beim stark Gehen minderte sich der Frost, doch blieb die Kälte an Händen und Füssen, bis er in die Stube kam, wo sie warm wurden.

Abends spät, Schüttelfrost und Kälte der Füsse – der rechte Unterschenkel war bis an das Knie kalt – ohne Durst und ohne drauf folgende Hitze.

Kalte Hände und Füsse, selbst in der Stube fortwährend, doch ohne Frost (n. 36 St.).

85. Arge Hitze im Kopfe, mit einigem Froste am übrigen Körper.

Abends, ein Schüttelfrost,18 im Freien und in der Stube; er konnte die Füsse nicht erwärmen (doch waren die Hände weniger kalt), mit drückend stechendem Kopfschmerze im Vorderhaupte; in der Stube hörte wohl der Frost, aber der Kopfschmerz nicht auf (n. 60 St.).

Missmuth (n. 6 Tagen).

Missmüthig und verdriesslich (n. 36 St.).

Grosse Unruhe in Körper und Gemüthe, wie etwas Quälendes.[61]

Beobachtungen Andrer.

Kopf düster und befangen, mit allgemeiner Ermattung, im Sitzen (Ad. Haynel, in einem Aufsatze).

Eingenommenheit und Schwere erst im Hinterhaupte, dann in der Stirne (Ders. a.a.O.).

Halbseitiges Kopfweh (n. 41/2 St.) (C.G. Hornburg, in einem Aufsatze).

Beim Aufstehn vom Sitze und Fortgehen, ein plötzlicher, scharfdrückender Kopfschmerz über der linken Schläfe, welcher beim wieder Niedersetzen völlig nachliess und beim Aufstehn nicht wieder kam, Abends (E. Stapf, in einem Briefe).

(5) Im rechten Stirnbeine, eine brennende Empfindung auf einem Punkte (n. 4 St.) (Hornburg, a.a.O.).

Drückend betäubender Schmerz an der Stirne, welcher zuletzt auf der rechten Seite derselben in Nadelstiche übergeht (n. 1/2 St.) (Chr. Fr. Langhammer, in einem Aufsatze).

Drückend betäubende Schmerzen äusserlich an der Stirne, welche zuletzt auf der linken Seite derselben in bohrende, innerliche Stiche ausarteten (n. 51/4 St.) (Ders. a.a.O.).

Stumpf drückender Kopfschmerz oben am Stirnbeine (n. 1 St.) (C. Franz, in einem Aufsatze).

Dumpf drückender Kopfschmerz im Hinterhaupte, mit Leerheits-Gefühle darin, welches die Besinnung benimmt, und durch Auflegen der Hand gemindert wird (Ders. a.a.O.).

(10) Ziehender Kopfschmerz im Hinterhaupte, den Augenhöhlen und der Stirne, welcher letztere sich beim Bücken verschlimmert und beim Aufdrücken mit der Hand vergeht (Ders. a.a.O.).

Ziehend spannender Schmerz hie und da im Kopfe (E. Stapf, a.a.O.).

Ziehender Schmerz erst an der linken, dann an der rechten Schläfe, fast wie im Knochen (Haynel, a.a.O.).[62]

Reissen in der linken Stirne, wie im Knochen, vorzüglich bei Bewegung der Stirnmuskeln (Haynel, a.a.O.).

Ziehend reissende Schmerzen in der linken Kopfseite, 1/4 Stunde lang (n. 8 St.) (Gust. Ahner, in einem Aufsatze).

(15) Drückend wühlender Kopfschmerz in den Schläfen, welcher sich nach den Augen und der Stirne hinzieht, durch äusseres Aufdrücken mit der Hand nicht vergeht, beim Vorbücken sich verliert,19 aber beim aufrecht Sitzen und rückwärts Biegen wiederkehrt (n. 4 St.) (J. Ch. Teuthorn, in einem Aufsatze).

In der freien Luft vergeht der in der Stube anhaltende Kopfschmerz und er befindet sich auch von den übrigen Beschwerden frei und wohl (Franz, a.a.O.).

Ein stechender, äussrer Kopfschmerz unter dem linken Seitenbeine, der sich nach allen Seiten des Schädels verbreitete (Wilh. Wahle, in einem Aufsatze).

Früh, im Bette, ein äusserer Kopfschmerz von feinen Nadelstichen am rechten Hinterhauptsbeine, welcher sich bis zum fünften Halswirbel erstreckt, und beim Drehen des Halses vermehrt, 11/2 Stunden lang (Ders. a.a.O.).

Flüchtige Stiche oberhalb der rechten Schläfegegend äusserlich, mit einer Art Sumsen abwechselnd (F.C. Urban, in einem Aufsatze).

(20) Anhaltende Stiche im Knochen der linken Schläfe (Haynel, a.a.O.).

Einzelne Messerstiche an der linken Stirnseite, in Ruhe und Bewegung (n. 33 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Absetzende Nadelstiche an der linken Stirnseite (n. 15 St.) (Ders. a.a.O.).[63]

Bei Bewegung, eine Erschütterung20 des Gehirns und ein drückender Kopfschmerz; zugleich drückendes Leibweh im Oberbauche (Franz, a.a.O.).

Das Blut steigt ihm nach dem Kopfe, beim Sitzen, Stehen, Gehen und Liegen, mit Hitzgefühle im Gesichte, ohne äussere Röthe und Hitze (n. 3 St.) (Teuthorn, a.a.O.).

(25) Kälte-Empfindung in einem kleinen Umfange am Wirbel, mit Haar-Sträuben, selbst bei bedecktem Haupte (Franz, a.a.O.).

Während der ganzen Wirkungsdauer, ein elendes, bleiches, eingefallenes Ansehn des Gesichts, wie nach übertriebnem Beischlafe (Stapf, a.a.O.).

Im rechten Augenbrau-Bogen, ein Nadelstich, einwärts (n. 32 Tagen) (Wahle, a.a.O.).

Hin und her laufendes Zucken im rechten Auge, welches einen fast angenehmen Kitzel verursacht (L. Em. Rückert, in einem Aufsatze).

Bei Bewegung des Auges nach innen und oben, ein scharfes Drücken am Augapfel (Haynel, a.a.O.).

(30) Während dem Lesen bei Lichte, ein Drücken in den Augen, wie von zu vielem Lesen, mit unüberwindlicher Schläfrigkeit (n. 12 St.) (Jul. Wenzel, in einem Aufsatze).

Anhaltende Trockenheit der Augen, Abends (Haynel, a.a.O.).

Gefühl von Hitze der Augen und Trockenheit derselben (L.E. Rückert, a.a.O.).

Aufgeschwollene Augenlider (Teuthorn, a.a.O.).

Verengerte Pupillen (n. 11/4 St.) (Langhammer, a.a.O.).

(35) Erweiterte Pupillen (n. 4 St. Hornburg – n. 25 St. Langhammer, a.a.O.).

Während der ganzen Wirkungsdauer der Arznei, sehr verengerte Pupillen, und nur einige[64] kurze Zeiten, meist Abends, zuweilen etwas erweitert (Stapf, a.a.O.).

Bei Verengerung der Pupillen, Verdunkelung des Gesichts: er kann die Gegenstände in der Entfernung nicht recht mehr erkennen (Franz, a.a.O.).

Die Augenlider schmerzen bei der geringsten Bewegung derselben, und wenn er in's Helle sieht, sind sie zu trocken21 und wie wenn man früh zuerst vom Schlafe erwacht (Ders. a.a.O.).

Zuckende Stiche in beiden obern Augenlidern (Ahner, a.a.O.).

(40) Klopfen im rechten obern Augenlide (Franz, a.a.O.).

An einer kleinen Stelle im linken Jochbeine, ein drückend wühlender Schmerz in Absätzen, die Nacht im Bette (W. Gross, in einem Aufsatze).

Schmerz am Jochbeine, unter dem Auge, als sollte da etwas Böses aufbrechen (Stapf, a.a.O.).

Nach dem Bücken, Ohrenbrausen und, auf einen Augenblick, Verminderung des Gehörs, als würden die Ohren zugehalten (Franz, a.a.O.).

Taubheit: es war ihm, als wären die Ohren mit Baumwolle verstopft (n. 12 St.) (Langhammer, a.a.O.).

(45) Zuckend stechend kneipender Schmerz im äussern Theile des linken Ohres, welcher durch starkes Reiben nur allmälig verging (Ahner, a.a.O.).

Eine Art Ohrzwang im linken Ohre (n. 1 St.) (Hornburg, a.a.O.).

Ein ungeheurer Schmerz in den Zähnen verlässt sie plötzlich und nimmt das innere Ohr ein (Stapf, a.a.O.).

Im Ohre, eine krabbelnd kitzelnde Empfindung in der Gegend des Trommelfells, wie von einer Federfahne verursacht und durch Einbohren mit dem Finger nicht zu tilgen (n. 11/2, 12, 15 St.) (Hornburg, a.a.O.).[65]

Im innern Ohrknochen, ein Wühlen, Nachts (Gross, a.a.O.).

(50) Von Zeit zu Zeit, scharfes Drücken im rechten Ohre – beim Gehen im Freien – als wenn Ohrzwang entstehen wollte, Abends (Haynel, a.a.O.).

Eine kratzend stechende Empfindung in der Gegend des Trommelfells (Hornburg, a.a.O.).

Klammartiger, drückender Schmerz hinter dem linken Ohre, welcher durch Berührung verschwand, beim Gehen im Freien (n. 34 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Beim Gehen, eine Empfindung im rechten Ohre, als wenn ein Unke-Frosch drin ertönte (Hornburg, a.a.O.).

Kälte-Gefühl im rechten Ohre, wie ein kalter Hauch da hinein (Stapf, a.a.O.).

(55) Reissen im Warzenfortsatze unter dem rechten Ohre (Haynel, a.a.O.).

Eine drückend zusammenziehende Empfindung in den Ohrdrüsen (n. 3/4 St.) (Ders. a.a.O.).

Ein eiterndes Blüthchen am rechten Nasenflügelwinkel (n. 3 St.) (Langhammer, a.a.O.).

In beiden Lippenwinkeln, Geschwürschmerz, als wäre da ein böser Ausschlag, obwohl nichts Geschwüriges in den Lippenwinkeln zu sehen ist (Stapf, a.a.O.).

Ein rothes Blüthchen an der Unterlippe, nahe beim rechten Mundwinkel, welches für sich spannend schmerzt (n. 31/2 St.) (Langhammer, a.a.O.).

(60) Nach dem Essen, ein sonderbares Gefühl am rechten und linken Ober- und Unterkiefer, wie Klamm, einige Zeit anhaltend (n. 71/2 St.) (Ders. a.a.O.).

Im Unterkiefer, eine Empfindung, als ob man den frischen Schorf eines Geschwürs abgerissen hätte, aus Schründen und Wundheit zusammengesetzt (n. 13 St.) (Hornburg, a.a.O.).[66]

Stiche im rechten Unterkieferwinkel nach der Ohrdrüse zu (Haynel, a.a.O.).

Ein eiterndes Blüthchen am Kinne, welches für sich spannend schmerzt und einen rothen Fleck hinterlässt (n. 4 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Am Kinne, ein Schmerz, als hätte er sich da mit einem schartigen Barbiermesser geschabt, oder als sollte da etwas Böses und Geschwüriges ausbrechen (Stapf, a.a.O.).

(65) Ein eiterndes Blüthchen an der Unterlippe, nahe am rechten Mundwinkel, mit rothem Umkreise, welches schon für sich, doch noch mehr beim Berühren brennend spannend schmerzt (n. 25 St.) (Langhammer, a.a.O.).

In einem untern und obern Backzahne, rechter Seite, (schründendes) Zahnweh, durch das geringste kühle Getränk bis zum Unerträglichen erhöht (Stapf, a.a.O.).

In einem Backzahne, rechter Seite, ein (ziehender) Schmerz, welcher oft plötzlich verschwindet, und (ziehenden) Schmerzen in andern Theilen, dem Gesichte, dem Halse und rechten Arme Platz macht (Ders. a.a.O.).

Zahnschmerz ungeheurer Art: es fährt jähling in zwei, etwas hohle, einander gegenüber stehende Backzähne – mehr in den obern –, wo es unbeschreiblich schmerzt, von wo es aber bald in den Arm, das Jochbein, den Hals, oder in das Ohr, von Zeit zu Zeit, übergeht und wieder zurückkehrt, mit gänzlicher Abspannung aller Kräfte – er kann kaum gehen, er muss sich legen, bei ungemeiner, innerer Unruhe, und Beklommenheit; durch einige Schlucke Kaffee ward der Schmerz in seiner höchsten Grösse augenblicklich getilgt, kehrte aber nach einer Minute in voriger Stärke zurück – bei mehr erweiterten Pupillen; durch Beissen auf etwas Elastisches, oder Auflegen der Stirne auf den Tisch ward er etwas gemindert, durch aufrecht Sitzen aber sehr vermehrt (Ders. a.a.O.).[67]

Die Zahnschmerzen dauern vier, fünf Tage, und kommen vorzüglich Vormittags von 10 bis 12 Uhr und Abends; durch eine Art Ziehen (Nutschen) mit der Zunge am schmerzhaften Zahne entsteht ein sehr empfindlicher Ruck darin, worauf sogleich die Schmerzen einige Zeit aufhören (Stapf, a.a.O.).

(70) Der Zahn ist bei der gelindesten Berührung sehr schmerzhaft empfindlich (wie innerlich geschwürig), ausser dem Berühren weniger (Ders. a.a.O.).

Im linken Oberkiefer, ein Schmerz, wie nach einem Stosse oder Schlage (n. 2 St.) (Hornburg, a.a.O.).

Früh, ziehender Klamm im Muskel am linken Warzenfortsatze, dass er den Kopf auf die rechte Seite halten musste (Franz, a.a.O.).

Ein ungeheurer Schmerz der Zähne verlässt dieselben plötzlich und nimmt die Halsmuskeln ein; der Hals deuchtet wie geschwollen und steif (Stapf, a.a.O.).

Abends, ein klammartiger Schmerz in den Genickmuskeln, bei Bewegung derselben (Franz, a.a.O.).

(75) Ziehend spannende Steifheit des Nackens, welche mit Zahnschmerz wechselt (Stapf, a.a.O.).

Eine Steifheit des Genicks (L.E. Rückert, a.a.O.).

Nachts, ein Wühlen in den innersten Halswirbeln (Gross, a.a.O.).

Trockne Lippen und Gaumen, fast den ganzen Tag (Franz, a.a.O.).

Trocken, scharrig und kratzig im Halse, welches ihn oft zum Rahksen nöthigt (Stapf, a.a.O.).

(80) Früh, trockner Hals, ohne Durst (Franz, a.a.O.).

Zusammenlaufen bitter schmeckenden Wassers im Munde, mit Brecherlichkeit (Ahner, a.a.O.).

Zusammenfluss des Speichels im Munde, wie vom Rauchen eines allzu starken Tabaks (n. 41/4 St.) (Hornburg, a.a.O.).[68]

Speichelfluss22 (Kapp, System. Darstell. d. Verbess. d. Arznei d. Chemie).

Früh, nach dem Aufstehn, roch es ihm so erdig, wie Thon aus dem Munde, den Umstehenden, aber nicht ihm selbst bemerkbar (Stapf, a.a.O.).

(85) Aufstossen (Ahner, a.a.O.).

Von Zeit zu Zeit, Empfindung im Magen, als wenn er sich erbrechen sollte (Haynel, a.a.O.).

Sattheits- und Vollheits-Gefühl; als er aber ass, hatte das Essen einen guten Geschmack und die Vollheits-Empfindung minderte sich durch das Essen (Ders. a.a.O.).

Weder Hunger, noch Appetit; sah er die Speisen, so ekelten sie ihm an und doch schmeckten sie ihm sehr gut (Wahle, a.a.O.).

Druck auf der rechten Seite des Magens, als läge aussen drauf ein Stein (n. 1 St.) (Hornburg, a.a.O.).

(90) Beim Aufrichten und Ausdehnen des Körpers, jedesmal Stiche in der Herzgrube an der linken untersten Ribbe (Franz, a.a.O.).

Rauhe Empfindung vom Oberbauche bis zum Brustbeine (n. 11/2 St.) (Hornburg, a.a.O.).

Während des Essens und besonders beim Gehen, ein Drücken unter der Herzgrube, und doch ist die Stelle beim Berühren unschmerzhaft (Franz, a.a.O.).

Ziehen in der Magengegend, mit Uebelkeit daselbst, als erweiterte sich auf einmal die Herzgrube von innen (Ders. a.a.O.).

Drücken in der Herzgrube und auf der Brust, was sich durch Berührung verschlimmert23 (Ders. a.a.O.).

(95) Drücken in der Magengegend, während des Essens, welches durch Auflegung der Hände verschwindet (Ders. a.a.O.).[69]

Während des Essens, ziehend drückendes Bauchweh, was nach Essen gleich verschwindet (Franz, a.a.O.).

Ein drückender, mehr spannender Schmerz um und über dem Nabel; hierauf einiger Schmerz, wie von Blähungen, mit Abgang von Winden (Urban, a.a.O.).

Im Unterleibe, in der Nabelgegend, ziehend drückendes Bauchweh, früh (Franz, a.a.O.).

Beim Tiefathmen, schneidende Schmerzen innerlich in der Gegend des Nabels, 1 Stunde lang (Haynel, a.a.O.).

(100) Schneiden in der Nabelgegend vor dem Mittagsessen (Ders. a.a.O.).

Ungemein erhöhetes Drücken im Unterleibe von kaltem Essen (Franz, a.a.O.).

Ein unbeschreibliches Weh im Unterleibe (Stapf, a.a.O.).

Abends, Schneiden im Unterleibe (Franz, a.a.O.).

Schwappern im Unterleibe beim Gehen, als wenn die Gedärme schwapperten (Ders. a.a.O.).

(105) Der ganze Unterleib schmerzt, Abends, für sich, wie geschwürig; dabei Drücken in den Hypochondern (Ders. a.a.O.).

Ein Stich in der linken Seite, der Nierengegend, mit gleich drauf folgendem, zusammenziehendem, zuckungsartigem Schmerze (Urban, a.a.O.).

Häufiges Knurren längst dem Mastdarme bis an den After (n. 1 St.) (Wenzel, a.a.O.).

Der Stuhlgang erfolgte am ersten Tage gar nicht (Franz, a.a.O.).

Leibverstopfung, 48 Stunden lang (Teuthorn, a.a.O.).

(110) Seltner, trockner, schwierig abgehender Stuhl (Haynel, a.a.O.).

Gelber, grieselichter Stuhl, mit Zwängen und Zusammenschnüren des Afters, nachdem die[70] Leibesöffnung einen Tag ausgesetzt hatte (Franz, a.a.O.).

Einige Minuten vor dem Stuhlgange und dann während des Stuhls, ein Kneipen im Bauche und in der Seite, welches nur durch Zusammenhalten des Unterleibes mit den Händen vergeht, und nach dem Abgange eines mehr lockern und zähen Stuhles gänzlich verschwindet; dabei Schüttelfrost (Ders. a.a.O.).

Sehr blassgelber und, im Verhältnisse zu dem Genossenen, geringfügiger Stuhlgang, mit etwas kneipendem Leibweh vorher (Stapf, a.a.O.).

Drang zum Uriniren (Hornburg, a.a.O.).

(115) Während des Essens eines (einzigen) Apfels, sogleich Drang zum Uriniren (Franz, a.a.O.).

Häufiges Drängen zum Harnen, mit wenigem Urinabgange (n. 2 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Oefteres Harnen goldgelben Urins – gleich vom Anfange an (Stapf, a.a.O.).

Oefterer Drang zum Harnen mit vielem Urinabgange (n. 27 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Ungeheures Schneiden in der Blasengegend, ohne Harndrang, einige Stunden lang, im Sitzen, beim Aufstehn und Bewegen sehr vermehrt, so dass er still zu sitzen genöthigt war, Abends; doch konnte er den Harn ohne Beschwerde lassen, als das Schneiden in der Blasengegend noch nicht vorüber war (Haynel, a.a.O.).

(120) Wenn er, während des Sitzens, eine stille Blähung lässt, fährt's ihm sehr schmerzlich, wie ein stumpfer Stich, in den hintern Theil der Harnröhre (Stapf, a.a.O.).

Schneiden in der Mitte der Harnröhre, ausser dem Harnen (Haynel, a.a.O.).

An der Krone der Eichel, wohllüstiges Jücken (n. 3, 5 St.) (Hornburg, a.a.O.).

Stiche in der Vorhaut (Haynel, a.a.O.).[71]

Drückend ziehende Schmerzen und Schwäche-Gefühl in den Hoden und im Samenstrange, als würde dieser herausgezogen; dabei Schwäche-Gefühl in den ganzen Zeugungstheilen, 2 Stunden lang (Haynel, a.a.O.).


(125) Früh, beim Aufstehn aus dem Bette, rauher Hals, mit heiserer, hölzerner Stimme (L.E. Rückert, a.a.O.).

Früh, rauhe Sprache, ohne Empfindung, im Halse; die Rauhheit vergeht beim Tabakrauchen ( Franz, a.a.O.).

In freier Luft bekömmt er sogleich trocknen Hals und rauhe Sprache, mit schneidendem Drücken im Unterleibe und Uebelkeit auf der Brust (Ders. a.a.O.).

Stockschnupfen, mit entzündeter, rother und wund schmerzender Nase und Oberlippe, Abends (Ders. a.a.O.).

Oefteres Niessen und Auslaufen wasserhellen, milden Schleims aus der Nase (Stapf, a.a.O.).

(130) Im rechten Schlüsselbeine, ein Nagen und Wühlen (n. 36 St.) (Gross, a.a.O.).

Erst, gelinde Wärme, hernach brennende Empfindung in den Backen, welche anfangs ohne äusserlich fühlbare Hitze, zuletzt aber fühlbarer zugegen war, mit Schnupfen und Uebelkeits-Wärme auf der Brust (Franz, a.a.O.).

Auf der Brust, widrige Wärme; der Athem ist heiss und brennt in der Luftröhre (Ders. a.a.O.).

Empfindung von fieberhafter Schwäche auf der Brust und widriger Wärme in derselben, mit Schnupfen und verstopfter Nase (Ders. a.a.O.).

Abends, erst innerlicher Frost, ohne äussere Kälte, dann gelinde Wärme in der Brust und Stockschnupfen, mit heissem Athem, den er beim Ein- und Ausathmen im Rachen fühlt (Ders. a.a.O.).[72]

(135) Brennend stechender Schmerz unter der linken zweiten Ribbe, der durch Ausathmen und Bewegung verstärkt wird, in der Ruhe aber und beim Einathmen etwas nachliess (Ahner, a.a.O.).

Innere Wärme, besonders in der Brust; die andern Glieder deuchteten ihm auch warm und waren auch ziemlich warm anzufühlen (n. 71/2 St.) (Hornburg, a.a.O.).

Zu beiden Seiten des Brustbeins, etwas über der Herzgrube, ein drückend schneidender Schmerz, wie ein Wühlen, Abends (n. 8 St.) (Gross, a.a.O.).

Ein dumpfer Schmerz, wie nach einem Stosse, im Brustbeine, früh (Wahle, a.a.O.).

Abends im Bette, Pochen in der rechten Brust, gleich als wäre der Herzschlag daselbst (Franz, a.a.O.).

(140) Herzklopfen (Ders. a.a.O.).

Im Sitzen, ein jählinger Stoss in der linken Seite der Brust, von oben herab, bis an die letzte wahre Ribbe (Ders. a.a.O.).

Flüchtige Stiche auf dem obern Theile des Brustbeins (Urban, a.a.O.).

Früh, mehre feine Nadelstiche bald auf der linken, bald auf der rechten Brustseite (Wahle, a.a.O.).

Heftige, unmittelbar auf einander folgende Stiche in der rechten Brust, neben dem Brustbeine, von der zweiten bis zur vierten, fünften Ribbe, wie von aussen herkommend, weder durch Bewegung, noch durch Ruhe zu vertreiben, eine halbe Stunde lang (Wenzel, a.a.O.).

(145) Hustenreiz: er will los husten was fest sitzt auf dem Kehlkopfe; aber es geht schwer und mehr durch eine gewisse, scharf aushauchende Bewegung der Brust, als durch eigentlichen Husten etwas Schleim los (Stapf, a.a.O.).

Laut Lesen und Sprechen erregt einen trocknen Husten; es entsteht eine schmerzhafte Trockenheit[73] und Rauhigkeit im Kehlkopfe, welche, verbunden mit einem Zusammenschnüren des Kehlkopfs, einen höchst empfindlichen Husten erregt, wobei erst nach langem Räuspern etwas Schleim losgeht (Stapf, a.a.O.).

Frühhusten mit Auswurf (n. 21 St.) (Hornburg, a.a.O.).

Er wirft früh, fast ohne Husten, eine Menge mattgrün gelblichen Schleims in Klümpchen aus (Stapf, a.a.O.).

Beim Husten, ein stumpfer Schmerz auf der Brust (Ders. a.a.O.).

(150) Tiefer Husten, ohne Auswurf, den ganzen Tag, welcher beim Liegen aufhörte, den folgenden Tag wiederkam, mit fest schleimigem Auswurfe und Erschütterungs-Schmerze in der Herzgrube und in der Brust, Mittags aber schnell verschwand (L.E. Rückert, a.a.O.).

Ein trockner Husten, wobei es ihm jedesmal in die Seitentheile des Kopfs fährt (Stapf, a.a.O.).

Ueber der linken Beckengegend, nach dem ersten Lendenwirbel hin, ein kleiner Punkt brennenden Schmerzes (n. 4 St.) (Hornburg, a.a.O.).

Jückend stechender Schmerz in der Mitte des Rückens, nach der linken Seite zu, welcher durch Reiben mit der Hand verging (Ahner, a.a.O.).

Reissender Schmerz im ganzen Rückgrate herab, 6 Stunden lang, in Ruhe und Bewegung (Ders. a.a.O.).

(155) Reissen in den Muskeln des linken Schulterblattes, beim Sitzen (n. 3/4 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Ziehend spannender Schmerz von beiden Schultern an, über den Nacken herüber, als wäre da ein Band festgeschnürt (Stapf, a.a.O.).

Ein nach aussen bohrend stechender Schmerz an der Inseite des rechten Oberarms, 1/4 Stunde lang (Ahner, a.a.O.).[74]

Einzelne Stiche oben im rechten Oberarme, nach der Achsel zu (Ahner, a.a.O.).

Ziehend reissender Schmerz an der innern Seite des linken Oberarms (Ders. a.a.O.).

(160) Plötzlicher zuckender Schmerz in der äussern Seite des rechten Oberarms (Ders. a.a.O.).

In dem untern Ende der Oberarm-Knochenröhren, ein nagender Schmerz, Nachts (n. 12 St.) ( Gross, a.a.O.).

In der Knochenröhre des Oberarms, ein in Absätzen umherwühlender Schmerz, die Nacht, beim Liegen im Bette auf dieser Seite (Ders. a.a.O.).

Jählinges Gefühl von Schwäche im Oberarme, dass er ihn sinken lassen muss; dabei Ziehen im zweiköpfigen Muskel (Franz, a.a.O.).

Ein ungeheurer Zahnschmerz verlässt ihn plötzlich und fährt in den Arm, der ihm dann wie lähmig schmerzt (Stapf, a.a.O.).

(165) Ein spannender Schmerz hie und da in den Gelenken der Hand und der Arme, welcher weder durch Ruhe, noch Bewegung zu erregen oder zu besänftigen ist (Ders. a.a.O.).

Harter Druck in den Muskeln bald des rechten, bald des linken Vorderarms, dicht an dem Handgelenke, in jeder Lage (n. 1 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Reissender Schmerz am untern Ende der Speiche des linken Vorderarms, wie im Knochen, der durch nichts geändert wird, drei Minuten lang (Ahner, a.a.O.).

Ziehend stechender Schmerz24 auf dem Rücken des rechten Vorderarms (Ders. a.a.O.).

Reissende Stiche über der rechten Handwurzel, nach dem Vorderarme zu (Haynel, a.a.O.).[75]

(170) Stiche in den rechten Handwurzelknochen, dann Schmerzgefühl, als wenn die Gelenk-Kapsel erweitert und die Knochen gepackt und heraus gezogen würden (Wahle, a.a.O.).

Reissend stechend kneipender Schmerz in der linken hohlen Hand, am Daumenballen, durch nichts zu ändern, 4 Minuten lang (Ahner, a.a.O.).

Ein streng ziehend spannender Schmerz in den Knochen der rechten Hand und im Handgelenke, fast wie geschnürt, nach dessen Verschwinden sich eine Hitze über die Hand verbreitete (Stapf, a.a.O.).

Klammartiges Reissen25 in den Muskeln der rechten Hand, besonders denen des Daumens und Zeigefingers, bei Ruhe und Bewegung (n. 21/4 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Kitzelndes Jücken – mehr Kitzeln, als Jücken – in der linken hohlen Hand, durch Kratzen nur auf einen Augenblick besänftigt, dann aber desto ärger sich erneuernd; nur vom Belecken mit der Zunge minderte es sich dauernd, Abends (Franz, a.a.O.).

(175) Beim Ausspreizen der Finger, Spannen in der Haut des Goldfingers (Ders. a.a.O.).

Ziehendes Reissen im ganzen linken Mittelfinger (Haynel, a.a.O.).

Im hintersten Gelenke des linken Zeigefingers, Schmerz, als hätte er einen Schlag drauf bekommen, – ein lähmiger Schmerz, mehr in der Ruhe fühlbar (n. 1 St.) (Gross, a.a.O.).

Schneidender Schmerz in der untersten Phalanx des rechten Zeigefingers, mit Wärmegefühl darin (Franz, a.a.O.).

Brennendes Jücken am äussern Rande des rechten Daumens, das zum Kratzen reizt, worauf[76] dann ein rother Fleck entsteht von langer Dauer (n. 11 St.) (Langhammer, a.a.O.).

(180) Brennendes Jücken am äussern Rande des rechten Daumens, welches zum Kratzen nöthigte, worauf dann eine Blase entstand, welche eine Feuchtigkeit enthielt und beim Befühlen beissend schmerzte (n. 30 St.) (Ders. a.a.O.).

Im linken Daumen, dem Nagel gegenüber, ein schnell entstehendes Kältegefühl (Stapf, a.a.O.).

In den linken Gesässmuskeln, ein brennender Punkt, als ob ein Eiterblüthchen da entstehen wollte, am meisten beim Sitzen (n. 4 St.) (Hornburg, a.a.O.).

Links im Hinterbacken, nach dem After zu, ein klammartiges Ziehen, welches beim Ausstrecken des linken Oberschenkels, beim Stehn allein auf diesem Fusse, und während des Niedersetzens sich vermehrt, beim heran Biegen des Fusses aber und im Sitzen fast ganz vergeht; am ärgsten beschwert es beim Aufstehen vom Sitze, so dass er gar nicht gehen kann, wenn er nicht mit der Hand drauf drückt (Franz, a.a.O.).

Mattigkeit in beiden Ober- und Unterschenkeln, mit Schläfrigkeit (Ahner, a.a.O.).

(185) In den Untergliedmassen, Zucken aller Muskeln bei der geringsten Bewegung (Franz, a.a.O.).

Früh, lähmige Schwäche im rechten Hüftgelenke und Stiche darin beim Auftreten; er muss hinken (Haynel, a.a.O.).

Stechend kneipender Schmerz an einer kleinen Stelle der äussern Seite des Oberschenkels, welcher beim Sitzen verging, beim Gehen aber so zunahm, dass er still stehn musste (Teuthorn, a.a.O.).

Nach dem Gehen, ein Zucken der Muskeln inwendig an den Oberschenkeln, welches ihm Aengstlichkeit und eine ohnmachtartige Empfindung erzeugt, als wenn er zusammensinken sollte (Franz, a.a.O.).[77]

Schmerzhaft, wie zerschlagen, besonders im Sitzen, ist am Kopfe des Oberschenkels der Rand der Hinterbacken-Muskeln (Franz, a.a.O.).

(190) An der innern Seite des linken Beins, vom Knie an bis zum Fussgelenke, eine laulichte, sonderbare Empfindung (n. 7 St.) (Hornburg, a.a.O.).

Beim Gehen im Freien, ein besondres Spanngefühl des rechten Beins, als wenn es steif wäre (n. 13 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Ziehen und Wundheitsschmerz im linken Schienbeine, beim Stehen, als wäre es entzwei; im Sitzen vergeht dieser Schmerz (Franz, a.a.O.).

Ziehend reissender Schmerz auf dem rechten Schienbeine, beim Sitzen, welcher durch Aufstehn verging, in der Ruhe aber nicht zurückkehrte (Ahner, a.a.O.).

(Schründende) Empfindung am rechten Schienbeine, als wäre es zerschlagen (Franz, a.a.O.).

(195) Abends, im Gehen, Zittern der Kniee und Unstetigkeit derselben (Ders. a.a.O.).

Erstarrung, wie von Kälte und Kälte des rechten Unterschenkels, besonders der Wade und Empfindung darin, beim Sitzen, wie von Schründen, welches beim Aufstehn vom Sitze vergeht; Abends (Ders. a.a.O.).

Reissender Stich in der linken Wade, beim Sitzen (Haynel, a.a.O.).

Hartes Drücken in den Muskeln des linken Unterschenkels, nahe am Fussgelenke (n. 3/4 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Ziehen auf dem linken Fussrücken, am Gelenke; es vergeht bei Bewegung (Franz, a.a.O.).

(200) Lang anhaltendes Kitzeln in der Höhlung der rechten Fusssohle (Haynel, a.a.O.).

Ein dem Zwicken ähnliches Stechen an mehren Theilen des Körpers, besonders im Innern der Oberschenkel (Ders. a.a.O.).[78]

Mattigkeit in allen Gelenken – sie scheinen ihm wie ausgedehnt; dabei Zittern in den Gliedern und zitteriges Gefühl in den Knie- und Arm-Gelenken, mit Aengstlichkeit, als ob's aus mit ihm wäre (Franz, a.a.O.).

Alle Theile des Körpers schmerzen bei der geringsten Berührung, wie unterköthig, doch nur während einer fieberhaften Wärme in der Brust und auf den Backen (Ders. a.a.O.).

Uebelbehagen im ganzen Körper, besonders im Magen, mit Verdriesslichkeit (Ahner, a.a.O.).

(205) Ein Glucksen und Quellen in verschiednen Muskeltheilen am Körper (Haynel, a.a.O.).

Die meisten Beschwerden ereignen sich in der Nacht (Gross, a.a.O.).

Die meisten Beschwerden verschlimmern sich beim Bücken (Franz, a.a.O.).

Nächtliche, in mehren Knochen wühlende Schmerzen (Gross, a.a.O.).

Ziehend spannende Schmerzen, wie von einem festgeschnürten Bande, in mehren Theilen des Körpers (Stapf, a.a.O.).

(210) Die meisten Stiche vom Braunstein sind stumpf (Wahle, a.a.O.).

Abends, nach 8 Uhr, befällt ihn eine so grosse Müdigkeit, dass er sich nur mit Mühe wach erhalten kann, zwei Abende nach einander (Haynel, a.a.O.).

Er träumt gleich, wenn er einschläft (Teuthorn, a.a.O.).

Lebhafte Träume in schnellen Abwechselungen der Gegenstände, bei öfterm Erwachen mit vollem Bewusstseyn des Geträumten, was ihm aber früh nur noch dunkel vorschwebte (Franz, a.a.O.).

Um Mitternacht wurde er halb wach und konnte (ohne besondre Gedanken zu haben) vor ängstlicher peinlicher Unruhe erst gegen Morgen wieder völlig einschlafen; dabei Umherwerfen im Bette (Haynel, a.a.O.).[79]

(215) Die ganze Nacht, verwirrte und selbst mitunter ängstliche, sehr lebhafte Träume (Franz, a.a.O.).

Er schläft fest, doch mit ängstlichen Träumen von Soldaten, welche ihn durchschiessen, wodurch er Lebensgefahr auszustehen glaubt (Teuthorn, a.a.O.).

Lebhafter, ängstlicher, fürchterlicher Traum (Langhammer, a.a.O.).

Die ganze Nacht, ununterbrochen, sehr lebhafte, aber verwirrte Träume, von einem Orte und von einem Gegenstande zu dem andern überspringend (L.E. Rückert, a.a.O.).

Traum ängstlichen, und abwechselnd angenehmen Inhalts (Langhammer, a.a.O.).

(220) Er träumte sehr lebhaft von zwei Personen, die den folgenden Tag kommen sollten und welche dann auch wirklich kamen (Hornburg, a.a.O.).

Lebhafter Traum von einer Versöhnung (Langhammer, a.a.O.).

Unregelmässiger und kaum fühlbarer Puls, bald 50, bald 42, bald 62 Schläge in einer Minute (Ahner, a.a.O.).

Unregelmässiger Puls, bald 70, bald 60, bald 55, bald 49 Schläge in einer Minute (Ders. a.a.O.).

Früh, Schüttelfrost, mit kalten Händen und Füssen (Franz, a.a.O.).

(225) Schauder über den ganzen Körper (Wahle, a.a.O.).

Schauder über den Rücken und zugleich Stiche im Kopfe (Franz, a.a.O.).

Aengstlichkeit, mit kurzem Athem und starkem Schweisse über und über (Ahner, a.a.O.).

Es wird ihm (im Sitzen) auf einmal so heiss am ganzen Rücken, mit bald drauf folgender Schweiss-Ausdünstung, bei sehr verengerten Pupillen (Stapf, a.a.O.).[80]

Angenehme Wärme durch den ganzen Körper26 (Kapp, a.a.O.).

(230) Plötzlich, fliegende Hitze und Röthe des Gesichts, vorzüglich beim Stehen, ohne Durst – bald vorübergehend (n. 3/4 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Beim Erwachen aus dem Schlafe, Schweiss bloss am Halse (Ders. a.a.O.).

Beim Erwachen, Nachts, Schweiss über und über (n. 66 St.) (Ders. a.a.O.).

Nachts, beim Erwachen, Schweiss am ganzen Körper, welcher zu kratzen nöthigte (n. 24 St.) (Ders. a.a.O.).

Beim Erwachen aus dem Schlafe, Schweiss an den Unterschenkeln, vorzüglich aber an den, Unterfüssen (Ders. a.a.O.).

(235) Gemüth weinerlich (Franz, a.a.O.).

Verdriesslich, nachdenkend, stille vor sich hin, in sich gekehrt, mit Missbehagen im ganzen Körper, vier Nachmittage nach einander, von, 1 bis 6 Uhr (Ahner, a.a.O.).

Verdriesslich und unzufrieden mit sich selbst und wegen der Zukunft besorgt; er spricht nicht viel, hält sich für sehr geistesschwach und verspricht sich in jeder Rede (Franz, a.a.O.).

Anhaltende Gemüthsunruhe, gleich als wenn er eine traurige Nachricht erfahren sollte (Langhammer, a.a.O.).

Misslaunig, so dass er durch die freudigste Musik nicht aufgeheitert, durch die traurigste aber gleichsam erquickt ward (Ahner, a.a.O.).

(240) Früh, gerunzelte Stirne, und mürrisch und ärgerlich über jede Kleinigkeit; selbst das blosse Sprechen Andrer brachte ihn auf (Haynel, a.a.O.).[81]

Erbittertes Gemüth: er war nicht im Stande, ihm angethanes Unrecht zu vergessen; er hegte länger Groll (Langhammer, a.a.O.).

Gemüthsruhe;27 er konnte sich leicht über alles Unangenehme hinaussetzen (Ders. a.a.O.).

Fußnoten

1 2. Wechselwirkung mit 5. und (16.)

2 13. Vergl. (37.)

3 15. Vergl. (30.)

4 18. Vergl. mit 27. (50. 51.)

5 19. Von kochsalzsauerm Braunstein, Vergl. Mit (43. 53.)

6 20. Vergl. Mit (58. 59.)

7 23. Vergl. Mit (67-70.)

8 25. Wechselw. mit 27.

9 42. Von kochsalzsauerm Braunstein; vergl. Mit (105.)

10 47. Vergl. Mit (114.) bis (118.)

11 48. Vergl. Mit (120. 121.)

12 52. 53. Vergl. Mit (133. 134.)

13 54. Von kochsalzsauerm Braunstein.

14 63. Vergl. mit (155. 158.)

15 64. Vergl. Mit (156. 175.) und (191.)

16 77. Von kochsalzsauerm Braunstein.

17 80. 81. Vergl. mit (212.) bis (221.)

18 86. Vergl. mit (226.)

19 (15.) Wechselwirkung mit (10.)

20 (23.) Vergl. Mit 6. 7. 8.

21 (33.) Vergl. mit (31. 32.)

22 Von kochsalzsauerm Braunstein.

23 (94.) Vergl. mit 42. 43.

24 (168.) Der ziehend stechende Schmerz scheint mit dem zuckend stechenden in 73. 74. verwandt zu seyn, so wie mit dem reissenden Stiche (197.)

25 Das klammartige Reissen scheint mit dem ziehenden Spannen (156.) und (172.) auch wohl mit (191.) ziemlich überein zu kommen, so auch mit dem klammartigen Ziehen (183.)

26 (229.) Von kochsalzsauerm Braunsteine.

27 Heilwirkung.


Quelle:
Samuel Hahnemann: Reine Arzneimittellehre. Bd. 6, Dresden, Leipzig 21827, S. 52-82.
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