Der gestiefelte Kater

Der gestiefelte Kater.

[22] Ein Müller starb und hinterließ seinen drei Söhnen eine kleine Mühle, einen tüchtigen Esel, und einen Kater.

Bisher hatten die Brüder recht einträchtig und brüderlich beisammen gelebt; aber da es auf Mein und Dein ankam, da ging es, wie es oft in der Welt zu gehen pflegt, sie wurden uneins und recht unbrüderlich. Jeder wollte das Beste haben. Indessen die beiden ältern Brüder vereinigten sich und sagten, wir wollen den Esel und die Mühle gemeinschaftlich behalten; der Eine mahlt, und der andere bringt die gefüllten Korn- und Mehlsäcke her und hin, und Gürge, der Jüngste, soll den Kater haben, und wir wollen ihm noch einige Groschen Geld dazu geben, nebst vielen Versprechungen, damit er nicht etwa uns beim Gerichtsschreiber verklagt.[22]

Gürge nahm den Kater seufzend an. Daß ihm groß Unrecht geschehe, wußte er wohl, aber die Brüder wollte er nicht verklagen! Und ein bischen dumm war er auch, und ließ sich denn also bereden!

Da saß er in einem Kämmerchen, in welchem nichts war als 2 Holzschemel; auf dem einen saß er, auf dem andern der Kater, Gürge saß und seufzte vor sich hin: »Was fang ich nun an? die paar Groschen werden bald verzehrt sein, und dann muß ich Hungers sterben! Ja! wenn ich Ratten und Mäuse fangen könnte, wie der Kater, da möchte es noch gehen, aber ich glaube, ich könnte sie vor Ekel nicht hinterbringen. Ach du lieber Gott, wie wird mir es gehen!«

Mit vieler Verständigkeit hatte der Kater auf seinem Schemel zugehört, und fing nun gar ernsthaft und gesetzt an zu seinem Herrn zu sprechen1.

»Herr Gürge! Dir bin ich immer guter gewesen, als den andern beiden. Du hast mich nie geschlagen, aber oft auf deinen Schooß genommen und hinter dem warmen Ofen gestreichelt, und mir oftmals einen guten Leckerbissen gegeben. Ein hübscher Bursche bist du dazu! Verzage nicht! Ich will dir schon helfen! Nur mußt du mir ein Paar Stiefelchen für meine Hinterbeine machen lassen, und einen Ranzen, wo etwa ein Kaninchen oder ein Paar Rebhühnchen hineingehn.«

Der arme Gürge rechnete zwar nicht so gewaltig viel auf des Katers Verheißungen, aber, weil er so listig im Kaninchen-, Vögel-[23] und Mäusefang war, so dachte er, wer weiß? – – Kurz der Kater bekam ein Paar Stiefelchen, und einen kleinen Jagdranzen.

Der Kater zog seine Stiefeln an, und nahm den Ranzen um, in welchen er Kohl und Kleie gesteckt hatte. So zog er auf einen Berg, wo viele wilde Kaninchen ihre Baue und Höhlen hatten. Da streckt er sich mit Katzenlist neben dem Ranzen so aus, als wäre er mausetodt. Es dauert nicht lange, da kommt ein Kaninchen, schnuppert nach dem Kohl und nach der Kleie, und kriecht in den Ranzen; der Kater hält es fest, und erwürgt es mit dem Riemen des Ranzen; denn todtheißen wollte er es nicht. Ihr werdet selbst gleich errathen, warum nicht!

Es war dazumal der Herr König krank gewesen, und hatte ein absonderliches Gelüst, oder Verlangen nach wilden Kaninchen, welches sein Leibessen war, und selbst der Herr Oberlandjägermeister, der wohl an tausend Jäger unter sich hatte, konnte doch kein wildes Kaninchen schaffen. Da ward der König sehr zornig und grimmig, und schrie: »schafft wildes Kaninchen, oder es wird nicht gut!«

Das wußte der Kater, aber wie er es erfahren hatte, hat er keinem gesagt. So kann ich es denn nicht wieder sagen. Indessen, des Königs Hof lag nahe!

Genug, der Kater trug sein wildes Kaninchen an den Hof, und weil er so schön gestiefelt war, wurde er sogleich vor den König gelassen, brachte seine Worte an, und sagte: der Herr Graf Carabas, der von dem Appetit Seiner Majestät zu hören die hohe Gnade gehabt hätte, ließen Höchstdenselben dieses unterthänige Kaninchen behändigen, und sich in allerunterthänigster Unterthänigkeit zu Allerhöchst Majestät Gnaden empfehlen.

»Das ist ein artiger, höflicher, ein sehr lieber Mann, dachte der König; wer muß er denn nur sein?« Aber er fragte jedoch nicht darnach, weil sich das für ihn nicht schickte! denn er war ja ein König! Aber mit allergnädigster Höflichkeit ließ er ihm danken.[24]

Dann bekam der König einen Gelust nach Rebhühnern, aber es konnten wieder keine geschafft werden, weil keine da waren. – Und der König ward abermals sehr zornig und grimmig. Stiefelkater, der das Alles wußte, fing glücklich zwei Rebhühner, die er lieber gern selbst gefressen hätte; indessen trug er sie, im Namen des Herrn Grafen Carabas zum Könige, und empfing einen sehr großen Dank für seinen Herrn, und ein Goldstück für sich zum Trinkgeld – das gab er aber dem Gürgen, weil es keine Maus war.

Und so fuhr der Kater von Zeit zu Zeit fort, Wildpret mancherlei Art, welches gerade in der Hofküche nicht vorhanden war, dem Könige im Namen des Grafen Carabas zu überbringen, und der König gewann den Grafen immer lieber, und sagte: »es ist ein scharmanter Mann.« Aber freilich er kannte ihn nicht weiter, und wenn nicht der Kater immer für frisches Wild gesorgt hätte, würde der Graf bald sein vergessen worden, denn so gehört es sich für hohe Personen.

Der König fuhr mit der Prinzessin Tochter, die wunderschön war, wie es alle Prinzessinnen sind, ein wenig spazieren, aber der Kater wußte Alles. »Nun! sagte er zu dem Gürgen, soll dein Glück noch heute gemacht sein, wenn du mir folgen willst.«

Gürge nickte; und der Kater rieth ihm an, an der und der Stelle eines Flusses zu baden, und seine alten Lumpenkleider sorgfältig unter der Brücke, die über den Fluß ging, zu verbergen. Gürge that es, und badete sich, und wusch sich recht rein! Der Kater blieb aber bei ihm, und ermahnte ihn zuvor, sich nur ganz dreist für den Grafen Carabas auszugeben, und recht vornehm zu thun, eben dadurch, daß er recht dreist thäte. Gürge versprach es, und war ja auch dummdreist genug!

Indem kam der König mit der Prinzessin gefahren, und der Kater schrie aus voller Kehle: »Hülfe! Hülfe! Hülfe! Der Herr Graf[25] von Carabas ersäuft, und die Kleider hat man ihm auch gestohlen! Hülfe!«

Der König erkannte sogleich den wohlbekannten Kater, ließ halten, und durch seine Leibwache den Herrn Grafen aus dem Wasser ziehen, ließ ihn dann aus seiner Garderobe, die er eben sowohl als seine Mundküche auf einigen Rüstwagen hinter sich her fahren ließ, wenn ihm etwa sein Kleid nicht gefiel, oder eine kleine Eßlust anwandelte, – ja! er ließ den Grafen aus dem Fluß ziehn, und in köstliche goldtressene Kleider kleiden, in welchen er sich gar herrlich ausnahm, und hübscher aussahe, als die hübschesten Herren an Hofe.

Er mußte in des Königs Wagen steigen, und gefiel der Prinzessin ausnehmend sehr, und sie hätte ihn sich gleich zum Gemahl erkohren, hätte sie nur gewußt, ob er auch reich genug wäre, denn daß er hübsch genug war, sahe sie wohl. Aber für Prinzessinnen, die keine Königreiche und Fürstenthümer erheirathen, schickt es sich gar nicht Grafen zu heirathen, wenn sie nicht grundunmenschlich reich sind. Die Prinzessin war von ihrer Oberhofmeisterin hinlänglich gehofmeistert und unterrichtet, um zu wissen, daß es auch recht armselige Grafen gäbe, die oft nicht einen Bissen Brod mit Ehren essen könnten, sondern nur auf Borg. Sie wußte sogar, weil sie in der Geschichte gar hochgelahrt war, daß in uralten Zeiten in Italien einmal funfzehn Marquis sogar, die die Nasen noch höher tragen, als ein gemeiner Graf, auf einem Apfelbaum saßen, und mit gesunden aber allzuhungrigen Magen sich um das Dutzend Aepfel zankten und prügelten, welches noch auf dem Baume hing. Ja! unsere Prinzessin war sehr klug! Das könnt Ihr glauben, wenn Ihr sonst wollt!

Nun machte der Kater seine Sachen. – Die Majestät fuhr in Dero Staatskutsche sehr majestätisch, und also sehr langsam, und nicht im Galopp, wie die heutigen Majestäten, wo bei einer Lustreise oft ein Paar Dutzend Pferde fallen. Da wars denn dem Stiefelkater[26] sehr leicht vorweg zu laufen, und er kam an eine große, große Wiesen-Aue, wo an dem Wege zu beiden Seiten die Mäher das Gras mäheten!

»Hört ihr Burschen, sprach er, der König wird gleich kommen, und wenn ihr nicht sagt, daß diese große Aue dem Grafen Carabas gehört, so sollt ihr in zehntausend Millionen Kochstückchen gehauen werden. Das will ich euch in Güte sagen, ihr lieben Leutchen!«

Weiß nicht wie es kam, daß der Kater sich in so gewaltigen Respekt setzte, da doch die Mäher weder Ratten noch Mäuse waren. Jedoch als der König vorbei kam und fragte, wem denn die herrlichen Wiesen der Aue gehörten, sagten die Leute einmüthig: »dem Herrn Grafen von Carabas;« denn sie wollten nicht einmal gern in zehn, vier oder zwei Kochstückchen zerhauen werden, geschweige denn in zehntausend Millionen Kochstückchen, wo sie ja ganz zu Brei und Mus geworden wären! Nein, das wäre zu arg gewesen!

»Ihr habt an diesen Wiesen eine sehr reiche Besitzung, Herr Graf Carabas;« sagte der König. – »Ja, Ihro Majestät, antwortete dieser dreist, weil er in den herrlichen Kleidern schon vornehm geworden war, – ja Ihro Majestät, sie bringen mir freilich schon etwas ein.«

Stiefelkater war indessen schon wieder weit vorweg gegangen, und traf Schnitter auf einem weiten herrlichen Aehrenfelde, das wohl an zweihundert Hufen enthielt.

»Hört, ihr Bengels, sagte er, (denn er war, weil Alles glücklich gegangen war, ein bischen kühn, und selbst ein wenig vornehm geworden) der König wird bald vorbei kommen, und wenn ihr nicht ansagt, das ganze Feld, so weit die Augen reichen, gehöre dem Grafen Carabas, so sollt ihr in Gottesnamen an den Galgen kommen merkt es euch ihr Hunde!«

Das ist gewiß ein hochmögender Herr, dachten die Schnitter denn er spricht so wundersam liebreich und höflich. Als der König[27] kam und fragte, wem diese unermeßlichen Kornfluren zuständig wären? sagten sie alle mit abgezogenem Hute: »Unserm Herrn Grafen Carabas!«

»Mein Gott! sprach der König; Herr Graf, Ihr seid ein überaus reicher Mann!« »Und Sie müssen ein außerordentliches Einkommen haben,« sagte die Prinzessin mit freundlich gnädigen Blicken.

»Ja meine Höchstgnädigen (solche Worte hatte Gürge vom Kater gelernt,) ja wohl, ich habe einige Ursache zufrieden zu sein!«

Der Hinz oder Kater mit den Stiefeln, war derweile schon wieder weit voraus, und kam in einen herrlichen Wald, wo die Holzhauer haueten, die herrlichsten Eichen und Buchen und Tannen. Da wo der Durchgang war, war der Wald kaum eine Stunde breit; aber links und rechts zog er sich in unermeßliche Entfernungen hin.

Der Kater kam, und sagte den Hauern: »in weniger Zeit kommt der König, und wenn ihr ihm nicht sagt, daß der ganze Wald, so weit man links und rechts gehen und sehen kann, dem Herrn Grafen von Carabas gehört, so sollt ihr sehen, ihr Hallunken, wie es euch soll ergehen!«

»Welch ein Wald! sagte der König, als er ankam; welch herrlicher Forst! Welche Hirsche, Rehe, wilde Schweine und anderes Wildpret müssen darin sein? Und wie unermeßlich weit dehnen sich die Waldungen aus. – Wem gehören sie denn?« ließ er fragen. Die Antwort war immer: »dem Herrn Grafen von Carabas.«

»Mein schätzbarer Herr Graf, Sie sind ein beneidenswerther Mann!« sagte der König, und seine Hochachtung stieg immer mehr, als er nun auch die Seen, Teiche, Weiher, u.s.w. sahe, die dem Herrn Grafen gehörten – denn daß sie ihm gehörten, dafür hatte der Kater schon vorauslaufend gesorgt! – und die Prinzessin sah ihn immer liebreicher und gütiger an.[28]

Zuletzt kam der Kater in ein herrliches Schloß mit herrlichen Gärten, Springbrunnen und allen Prächtigkeiten umgeben, und inwendig flimmerte Alles von Gold, Silber und Edelstein. Das Schloß gehörte aber einem Popanz, der nicht sowohl grausam, als hochmüthig, und ein gewaltiger Zauberer war.

Der Kater kehrt in dem Schlosse ein, und sagt, er habe nicht vorbeigehen können, ohne Sr. Gnaden, dem Herrn Popanz, von dessen Wunderweisheit er so viel Unglaubliches gehört habe, seine tiefe Ehrfurcht zu bezeigen, was denn auch sehr gnädig und wohl aufgenommen wurde.

Im Gespräch sagt unser Kater: »Ew. Gnaden sollen sich, wie das Gerücht sagt, in mancherlei Thiere, Elephanten, Löwen und große Tigerkatzen verwandeln können, aber es wird auch nur ein bloßes Gerücht sein.«

Im Augenblick stand brüllend ein gewaltiger Löwe vor dem Kater, der sich ängstlich auf das Kamingesimse flüchtete. Aber im Augenblick darauf war der Löwe fort, und der Popanz war wieder da, und fragte lächelnd den Kater: »Nun? ist es bloßes Gerücht?«

»Mein Himmel, erwiederte der Kater, mir war es unglaublich! Nun freilich hab ich es mit Augen gesehen. Aber weil Ew. Gnaden selbst so hoch und gewaltig sind, so mag es denn sein, daß sie sich auch in hochgewaltige Thiere verwandeln können, aber daß Sie auch in ganz kleine Thiere sich verwandeln können, in eine Ratte oder Maus zum Beispiel, wie man sagt, ist denn doch gewiß und wahrhaftig unmöglich.«

»Nun wir wollen sehen,« sagte der Popanz, und machte sich zu einer ganz kleinen Spitzmaus, und lief auf dem Fußboden hin[29] und her. Da erwischte ihn der Kater. Mit zwei Bissen im Genick war er todt, und der Kater verschlang ihn mit Appetit.

Indem kam der Wagen des Königs über die Zugbrücke gerollt. Der Kater lief ihm entgegen, und hieß ihn im Schlosse des Grafen willkommen!

»Was? auch das Euer, Herr Graf? sagte der erstaunte König. Dieses herrliche Schloß, mit den himmlischen Gärten; und mit den Gebäuden und Höfen? Nun! so etwas Ueberherrliches hab ich in meinem Leben nicht gesehen!« Und als der König erst das Mahl eingenommen hatte – welches aber für die Freunde des Popanzes war zugerichtet worden – hatte tüchtig gebechert, hatte die unmenschlichen Reichthümer gesehen, die im Schlosse waren, da ward der König höchst gnädigst gerührt, und seine Prinzessin in den Gürgen – in den Herrn Grafen Carabas wollt ich sagen, ganz vernarrt, und der König bot ihm seine Prinzessin zur Gemahlin an. Die wurde denn natürlich angenommen, und weil der König keinen Prinz hatte, so wurde der Gürge König, nach des Königs Tode, und regierte ganz entsetzlich löblich, wie alle Regenten.

So half die List der Einfast fort!

Aber der Kater mochte nun keine Mäuse mehr, als etwa einmal zum Zeitvertreib fangen, sondern fraß Braten und Leckerbissen aus des Herrn Grafen und des Königs Küche, und die Prinzessin bewunderte lange Zeit die Schönheit und den hohen Geist ihres Gemahls.

Alles das machte der gestiefelte Kater!

1

Freilich, im Mährchen sollte der Kater wohl das Maul halten, wenn er die Sache verstände; in der Fabel könnte er so viel sprechen als er wollte, Indessen man sieht, er verstand nicht was sich gehört. Ja! wenn es ein verzauberter Kater gewesen wäre, da wäre es gegangen, aber da wäre das ganze Mährchen anders. – Nun! ich kann ihm das Maul nicht verbieten. So spreche er denn!

Quelle:
Johann Andreas Christian Löhr: Das Buch der Maehrchen für Kindheit und Jugend, nebst etzlichen Schnaken und Schnurren, anmuthig und lehrhaftig [1–]2. Band 1, Leipzig [ca. 1819/20], S. 22-30.
Lizenz:
Kategorien:

Buchempfehlung

Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich

Deutsche Lieder aus der Schweiz

Deutsche Lieder aus der Schweiz

»In der jetzigen Zeit, nicht der Völkerwanderung nach Außen, sondern der Völkerregungen nach Innen, wo Welttheile einander bewegen und ein Land um das andre zum Vaterlande reift, wird auch der Dichter mit fortgezogen und wenigstens das Herz will mit schlagen helfen. Wahrlich! man kann nicht anders, und ich achte keinen Mann, der sich jetzo blos der Kunst zuwendet, ohne die Kunst selbst gegen die Zeit zu kehren.« schreibt Jean Paul in dem der Ausgabe vorangestellten Motto. Eines der rund einhundert Lieder, die Hoffmann von Fallersleben 1843 anonym herausgibt, wird zur deutschen Nationalhymne werden.

90 Seiten, 5.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Geschichten aus dem Sturm und Drang. Sechs Erzählungen

Geschichten aus dem Sturm und Drang. Sechs Erzählungen

Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.

468 Seiten, 19.80 Euro

Ansehen bei Amazon