XVII. Von Riesen.

[190] Wiewohl man das Geschlecht der Riesen in der gantzen Welt nicht finden kan / so sind dennoch unnd waren auch hin und her Menschen von ungewöhnlicher Grösse / welche vielmehr unter die Wunder-Geburten zu rechnen. Ich sahe in Franckreich eine junge Frauens-Person von 18. Jahren / die hatte eine Riesen-Grösse / wiewohl sie von kleinen Eltern gezeuget war: Ihre einige Hand gleichte leichtlich dreyen Manns-Händen. Bertius erzehlet / daß Wilhelm Bon / Graff von Holland / auff[190] die Hochzeit des schonen Carls / Königs in Franckreich / eben so eine grosse Seeländerin gebracht / daß etliche Indianer die Elephanten als Pferde gebraucht haben / berichten unterschiedliche. Pigafetta gedencket / wie er in America, bey denen Völckern Canibales genant / einen gesehē / dem viel Menschen nicht biß an die Gürtel giengen. Es wird in der H. Schrifft der Riesen offters erwehnet / Hebräisch Naphilim heissen / über welche sich die Gelehrten nicht vertragen können / und mag man hiervon nachlesen die Dissertationes Jacobi Boulduci, Thomæ Bangii, Goropii, Becani und anderer; Gleich wie wegen Mangel des Saamens / etliche bißweilen die Grösse der Zwerge kaum erreichen: Also erlangen andere wegen Menge desselbigen eine unermeßliche Grösse. Und damit wir keinen Zweiffel tragen / so bezeugen die Geschicht-Bücher / daß bißweilen auch gantze Riesen-Cörper aus ihren Gräbern sind genommen worden. Als in Candia durch ein Erdbeben ein Berg zersprang / fand man darinn einen stehenden Leichnam von 46. Ellen / wie Plinius bezeuget. Wiewohl allhier andere 16. Ellen lesen / und zwar mit besserm Schein der Warheit. Welches auch dem verständigen Mann Joh. de Laet behaget. Man erzehlet / daß als der Leib des Pallantis[191] sey an die Stadtmauren auffgerichtet worden / habe er mit dem Hauptwirbel an derselben Spitzen angestossen. In unserm Dennemarck siehet man hin und wieder auff den Hügeln und Feldern Gräber / die mit Steinen besetzet seyn: Und gehet die gemeine Sage / daß es der Riesen Begräbnüsse gewesen seyn / wiewohl in denselbigen / wenn man sie auffgräbt / nur Geschirr gefunden werden die mit Todenasche angefüllet seyn. Man kann auch aus den Hinterlassenen Zierathen von den Riesen muthmassen. Der berühmte Wormius hat in seiner Kunst-Kammer Ringe / welche uns wohl an statt der Armbände dienen könten. Ich habe selbsten auch eine eherne Spange / damit man den Gürtel kan zuschniern / welche in Jütland außgegraben ist / und mir mein vilgeehrter Schwager der Bischof zu Arhusen / Herr D. Jacobus Matthiæ verehret hat. Diese ist also schwer und groß niemand zweiffelt / es habe sie der gröste Riese gebraucht. Aber die Sücklein der Gebeine / welche hin und wider außgegraben werden / geben uns von den Riesen eine bessere Gewißheit dieweil selbige von einem andern Thier nicht herkommen: Vilweniger glauben wier / daß sie in der Erden durch Langwierigkeit der Zeit sind grösser worden. Magius erzehlet / daß in Africa eine Hirnschale[192] sey auffgegraben / derer Begriff 12. Spannen groß gewesen. Bey dem Pausania lesen wir / daß die Kniescheiben des Ajacis einem Teller an Grosse gegleichet. So ist auch fast keine Kunst-Kammer / in der man nicht Riesen-Zähne findet. Augustinus lib. 1. de Civ. Dei hat nebenst andern an dem Ufer zu Utica eins Menschen Backen-Zahn gesehen / der also groß war / daß man 100. unserer Zähne daraus hätte machen können. Ludov. Vives beschreibet daselbst den Backen-Zahn des H. Christoffels / daß er grösser als eine Faust gewesen sey. Ich habe unter diesem Namen viel gesehen / aber es waren Theils Pferd- unnd Ochsen-Theils auch gemachte Zähne. Werden derowegen einen gewissern Beweiß geben die Augenzähne / welche nebenst einem Stück von dem Kinnbacken in unserm Jüttland im Jahr 1561. als sie den Grund des Thurms in der Stadt Blanderop legten / sind außgegraben worden. Erwehnter Kinbacke war 11. achtel Ellē groß. Aber der Raum / in welchem die Zähn-Häußlein stunden nur 3. viertel Ellen. Ein ein eintziger Augenzahn ist in der Wormianischen Kunst-Kammer noch übrig /welcher gleichsam durch die Hand der Besitzer / nachdem er außgerissen war / 1. dem Gorrichlio Reffuingensi, bald dem Bischoffe zu Alburg M. Jacobo Holmio, hernach seinem Nachfolger M. Christiano Hanßen /[193] und endlich auß dessen Freygebigkeit / unserm Wormio zu theil ward. Dieser Zahn ist vier quer Daumen lang / und anderthalb dick / und so man auß der Grösse dieses Zahns nach der Vergleichung die Grösse des übrigen Riesen-Leibes abnehmen soll /wie denn solches M. Christian Hansen / vormahls der Mathematischen Künste Professor in dieser hohen Schule / hernach Alburgischer Bischoff / außgerechnet / so befindet sichs / daß da sey der Umbfang des gantzen Kinnbackens andert halbe Ellen / des Haupts 2. und 1. viert. Ellen / des Halses 1. und 3. viert. Ellen / die Länge von dem höchsten Theil des Wirbels / biß an das unterste Theil des Kinnes 1. und 3. viert. Elle / die Breite zwischen den Schultern drite halbe Ellen / die Länge des Ohrs 3. achtel Ellen / die breite 1. achtel / die Zunge 3. sechzen theil breit unn 3. achtel Ellen lang / die breite des Mundes 1. viert. Elle / die länge eines Fusses 1. und 1. viert. Elle / die Länge des außgestreckten Armms von der Höhe des Achselbeins biß an die Spitze des mittelsten Fingers 3. und fünffachtel Ellen / und die Höhe des gantzen Riesens ohngefähr 9. Seeländische Ellen. Es kommet die Außrechnung des Zahns überein mit der dreyfachen Vergleichung mit einem Menschen von gebürlicher Größ / dessen Höhe gemeiniglich seyn 3.[194] Ellen / die Vergleichung aber dieses Zahns mit eines gemeinē Menschenszahn ist gar wohl dreyfach / so wir es wollen genau nehmen. Das Bette des Königs Og zu Basan / dessen im 5. Buch Mose gedacht wird / war nur 9. Ellen lang / und 4. breit / es ist aber glaublich / daß das Bette grosser gewesen sey als der König selbst. Es ist allendhalben ein grosser Unterscheid der Schenckel unn Ribden auß den Riesen-Leibern zu finden. Ich habe in Malta und Sicilien / woselbst es vorzeiten viel Wunderthier und Riesen gegeben / nicht wenig Schenckelbeine gesehen / die wohl 3. mahl grösser waren als die unsern. Platerus hat zu Lütern Riesen-Beine gesehen / auß deren Vergleiung er einē Bein-Cörper hat mahlen lassen / welcher 19. Fuß lang gewesen. Damit wir nicht vermeynen / es seyen irgend Gebeine von einem andern Thier gewesen / bezeuget solches nicht allein die länge des Leibes / deren kein Geschlecht der Thiere gleichet / sondern er hat auch vier Knochen gefunden / die nur allein an der Menschen eine solche Gestalt haben / nemblich das unterste Theil des Daumens / die Kniescheibe / das Fersen-Bein / und die Schulterblätter / nebenst einem Schlüsselbein. Bißhieher Barthol. in observat. Anatom. cent. 1. cap. 98. p. 193. etc.

2. Alß im Jahr Christi 1645. umb Martini[195] die Schwedischen zu Crembs in Oesterreich schantzeten / und einen Graben oben am Berge ausführeten / funden sie einen Riesen-Cörper / dessen Grösse unglaublich. Denn der Kopff allein einer runden ziemlichen Tafel groß / die Arme eines Mannes dicke geachtet / und ein Zahn / so Ihrer Käys. Majestät nach Wien verehret worden / sich sie halb Pfund gewogen haben soll: V. Theil Thetari Europæi, fol. 947.

3. Ursinus in Acerrâ Philol. pag. 272. 273. Man giebt vor / daß die ersten Einwohner in Sicilien Riesen gewesen seyn: Und daß solches wahr sey / bezeugen hin und wieder durch die gantze Insul / die erschrecklichen Hölen unter der Erden / drinnen zum öfftern dergleichen Monstrosische Cörper seynd angetroffen worden / von 20. Ellbogen und länger / deren Kopffe so dicke wie Tonnen gewesen: Welche aber / wenn man sie angerühret hat / flugs zu lauter Staube geworden seynd / außgenommen die Zähne /welche gantz geblieben seynd / am Gewichte bey 4. oder 5. Untzen. Welches bezeuget Thomas Fazellus, ein vornehmer Sicilischer Autor, der gar glaubwürdig ist / Dec. 1. lib. 1. c. 6. und aus demselben Philippus Cluverius in Sicil. Antiqv. l. 1. cap. 2. Also seynd die alten Einwohner in Palæestinâ auch Riesen gewesen /wie die Schrifft bezeuget:[196] Dergestalt / wer daran zweiffeln wolte / daß nicht Riesen gewesen wären / eine Handgreiffliche Gottlosigkeit begienge. Als Anno Christi 1342. die Sicilischen Hirten / unten am Berge Drepano etwas tieff in die Erde gruben / da seynd sie in ein greulich Loch hinein gerathen: Und wie sie vollends hinein gegangen seyn / da haben sie einen mächtigen grossen Mann sitzend gesehen / der sich mit seiner lincken Hand an einen Stock gelehnet / der so groß gewesen als ein Mastbaum im Schiffe. Wie dieses die Eryciner vernommen / seynd sie mit Wehr und Waffen und Fackeln zu dem Berge hinein gedrungen: Aber da ist der gantze Cörper mit sammt den Stabe / drinnen eine bleyerne Käule eingeschlossen gewesen / zu lauter Staub und Pulver geworden: Ohne daß alleine der forder Theil des Hirnsschedels unverdorben geblieben / welcher so groß gewesen als etliche Sicilische Schöffel / mit dreyen Backen-Zähnen: Welche die Eryciner / zum Gedächtniß in der Kirche Annunciatæ, mit einer Eisernen Kette an das Crucifix angehefftet haben. Ibid. und Boccatius in Genial. Deor. l. 4. c. 68. Confer. Laurembergium in Acerr. Philol. Cent. 3. c. 13. p. 30. etc: Daß Riesen zu ieder Zeit gewesen / ist ausser allē Zweiffel. In der Heil. Schrifft wird ihrer gedacht /[197] und insonderheit der Kinder Enacks / welche alle gewaltige Riesen das Land Canaan bewohnet / so ungeheur groß / daß die Israelitische Abgesandten für ihnen wie Heuschrecken anzusehen und zu halten gewesen / Num. 13. am Ende. Ein Riese war auch Goliath / sechs Ellen und einer Handbreit hoch / so mächtig starck und groß / daß sein Pantzer gewesen 5000. Seckel Ertz: Das Eisen seines Spieses 600. Seckel: Der Schafft seines Spieses war ein Weberbaum / 1. Buch Samuel am 17. Für der Sündfluht seyn noch die grösten Riesen gewesen / unter welchen auch Noah einer / wie von ihm schreibet und bezeuget Berosus, und die erfahrensten Thalmudisten mit bekennen. Die Heydnische Scribenten thun von gleichem sehr offt Meldung von den Riesen / mischen doch viel Fabelwercks offt mit unter. Beym Homero seind berühmt die Cycloples und der Fürst Poliphemus, davon in der vorhergehenden Centuriâ gesagt. Natalis Comes ein Außleger der Poetischen Gedichte schreibet / daß in Thessaliâ gefunden und aus der Erde gegraben sey ein Knoche von eines Menschen Schenckel so groß und schwer / daß wenn er auff einen Wagen gelegt / dreyßig Paar starcke Ochsen / solches kaum haben auß der Stelle schleppen können. Ein ander gelahrter Mann [198] Baptista pius, welcher über den Lucretium geschrieben / zeuget / daß er mit seinen Augen habe liegen sehen am Ufer des Meers zu Utica, einen Menschen Zahn / so groß / daß ihm unsere gemeiner Zähne hundert kaum gleich sind. Heute zu Tage ist ein grosses Land / sich etliche viel hundert Meilen erstreckend / in der neuen Welt / genand Chili und Chica, dessen Einwohner alle schreckliche grosse Riesen seyn / gegen welche die Holländer / so dahin gekommen / alß Krahen oder kleine Hündlein geschienen. Diese / auff daß sie ihre Mannheit und Stärcke den Holländern erzeigten / haben ihre lange Spiesse / mit Eisernen scharffen spitzigen Wiederhacken eben versehen und beschlagen / durch den Mund und den Halß / biß unten auf den Grund des Magens hinab gestossen / und bald darnach wieder ohne Schaden heraus gezogen. Da denn zu verwundern / daß die scharffe eiserne Spitzen nicht seyn anderswo im Halse bestecken blieben. (Confer Mich. Saxen in Alph. Hist. p. 528. auß Aventio lib. 4. part. 3. Käyser-Chronicke fol. 28. Herold im Wunderbuche fol. 397. Sigeberto. Cranzio l 4. c. 15. Nauclero. part. 3. der Käyser-Chron. Sax. fol 196. Crusio f. 218. Adde Sperling in Phys. l. 1. p. 261. Da er behauptet / daß die Riesen keine Monstra seyn. Adde Posnerum [199] P. P. Jen. in Disp. de monstris: Darwieder doch redet D. Gesner in Explic. Genes. ad c. 6. qv. 7. p. 156. 157. Da er spricht / daß die Nephilim oder Riesen in Canaan von der Einwohner greßlichen Unzucht gekommen seyn; Darnach sie monstra gezeuget haben / ut monstrosus Concubitus monstroso fœtu notaretur: Und ziehe drüber an Aug. lib. 5. qvæst. in Gen. quæst 3. Nazianz. Orat. 27. de amore pauperū. Theod. quæst. 48. in Gen. Amb. l. de Noa & arca c. 4. Cyrill. l. 3. in Genes. welcher spricht: Die Weiber der Gotts-Männer / haben greuliche Prodigia und Portenta geboren. Denn GOtt hat wegen ihrer unmässigē Geilheit / auch die Wohlgestaltheit der Menschl. Cörper garstlig und ungestalt machen wollen.

Und damit wir kürtzlich alle und iede Gründe hervor ziehen / dadurch die Scribenten ingemein seynd bewogen worden / wegen Beglaubung der Riesen / so seynd solche folgende / als die


1. Art der Zwerge.

2. Bibel.

3. Contrafect an Felsen / etc.

4. Durchwarung durch Tieffen.

5. Erschreckung der Israeliten.

6. Fußstapffen.

7. Gräber

8. Historien.

9. Ingedruckte Hände.

10. Knochen.

11. Löcher-Thüren.

12. Macht der erstē Natur.

13. Namen.

14. Oerter Eigenschafft.[200]

15. Proportio der Walfische / etc.

16 Qvantitæt der Gefränster.

17. Ruhebetten.

18. Steine so über einander gelegen.

19. Tyranney wieder GOtt.

20. Unterirdischen Hölen.

21. Waffen / deren sie sich bedienet.

22. Zähne.


22. Also spricht August. l. 15. c. 9. de C. D. daß er selber am Gestade Uticæ einen greulichen grossen Menschenzahn gefunden habe / drauß man der unsrigen wohl 100. machen können / wenn man ihn zerklopfft hätte: Und solchen will er für einen Riesenzahn außgeben. Darzu spricht d.l. Vives, daß er einen Backenzahn grösser als eine Faust vom H. Christoffel gesehen habe. Vide M. Conr. Tiburt Ronaen in Dissert. de Gigantibus c. 2. §. 6. Aber Joh. Jac. Herman. in Cent. quæst. Illustr. hist. Theol. Dec. 1. quæst. 6. § 5. vermeynet / daß es auch wohl ein Zahn von einem grossen Meer- Fische seyn können. 21. Vide Rangen d.l. c. 2. §. 14. Vielleicht vom Hornin Seyfrieden: De quo Zeiler. in Itiner. German. Resp. Ich gebe es zu / daß bißweilen einer und der andere Mensch / weit grösser kann geworden seyn / als wir andern in gemein; Aber müssen denn flug gantze Landschafften voll Riesen irgendwo seyn?[201]

20. Vielleicht können solche grosse Holen / auch wol Zeichen gewesen seyn: Oder sonsten Wohnungen der Vorfahren / welche vorweilen meisten Theils hin und wieder in der Welt unter der Erden gewohnet haben / etc. 19. Die Gigantomachia ist ein Poetisches unnd Fabulosisches Werck / welche aus der Historia des Thurms zu Babel soll herrühren: Wie Lutherus Sel. selber spricht. Vide M. Thom. Sagittar. in quæst. Illust. Philos. Dec. 5. c. 10. So saget auch Gesnerus d.l. daß es Platonische Fabeln seyn / was Philo von den Gigantibus redet. Confer Lact. l. 2. de Orig. Error. c. 14. Und zielet hierauff auch Macrob. l. 1. Saturn. 2. 20. Was wolten die Gigantes glaublich anders gewesen seyn / als eine Menge ruchloser Leute /welche von GOtt nichts gehalten haben; Die daher gleichsamb wieder die Götter gestritten / und sich ihnen zuwieder gesetzet haben. Ihre Füsse sollen wie die in einander geflochten Drachenschwäntze gewesen seyn: Damit angedeutet worden / daß sie nichts rechtes und nichts hohes in ihren Gedancken gehabt haben; Sondern durch ihre gantze Lebens-Zeit hinunterwerts nach der Höllen getrachtet haben. Welches auch also erkläret Ambrosius l. de Noâ & Arcâ c. 4. Unnd Nazianzenus in Monod. de Vit. M. Basil deutet die Fabel von den Cadmæis [202] Gigantibus, auff die ungelahrten Kirchen-Lehrer.

18. D. Hermana Conring. de German. Corp. hab. caus. p. 9. spricht / daß man hin und wieder greuliche grosse Steine übereinander sehen liegen / welche die Alten / wenn sie alle so kleine und schwache Leute gewesen wären als wir itzund / nimmermehr würden mit blossen Händen versetzen können / sonderlich weil sie dummer gewesen alß die Welt ietzund / unnd keine künstliche Werckzeuge darzu erfunden gehabt haben. Außm Sax. Grammat. in hist. Dan. R. Es vermag die Stärcke kleiner unverständiger Bauren ein unglaubliches zu leisten / etc. 17. Von dem grossen Bette des Königes Og zu Basan. Deut. 3. v. 11. Drauff Homerus alludiren soll / wenn er spricht / cubilia Typhoëi, Vide Dickinson. in Delph. Phœnic. c. 2. p. 14. folget dennoch nicht flugs ein gantzes Land lauter Riesen; Ungeachtet ob gleich ein solches Deut. 3. v. 13. den Wörtern nach darbey gelesen wird. Vide Sagitt. d.l. Es kann das Land vielmehr von ihren Führer also seyn benahmet wordē / als der vornehmsten rarität des Reichs. 16. Etliche wollen / weil die Gespänster sich zum öfftern in trefflicher Grösse sehen lassen / daß solche der Riesen Geister seyn müssen: Wie denn die Hölle Cœtus Gigantum[203] heisset. Prov. 21. v. 16. vid. Dickinson d.l. p. 8. Resp. Aber wer sihet nicht / daß das Wort Gigas allda für gewaltige gottlose Leute genommen wird / wie es auch D. Luther giebt Gen 6. v. 4. 15. Mit den grossen Monstris marinis, hat es eine schlechte proportion, wie auch mit den Elephanten / Strausen / etc. Das daher gantze Geschlechter der Riesen seyn müsten / welche desselbigen gleichen umb so viel grösser weren / (â peculiaribus differentiis formalibus, welche Speciei Condritices seynd / wie also wider den guten Cardanum subtilisiren will Jul. Cæs. Scaliger Exerc. 163. p. 803. Von den Riesen / die der Cardanus vielmehr von der stärckern Macht der Materiæ zeugen will / als anders wo) als wir / wie die übrige Thiere kleiner seyn alß sie. 14. Daß es etliche bey den Oertern der Welt suchen wollen / als wenn etliche die Eigenschafft hatten Riesen zu zeugen. Vide Ap. Ruvi l. 2. Phys. 9. qu. 11. und meinen Tractat. de Poli Elevatione. 13. Die Nahmen thun zur Sache nichts: Sintemahl sie fast von vielen nicht de quantitate molis, sondern virtutis erkläret werden: Als wie bekannt ist von Nephilim Num. 13. v. 14. Ps. 12. unnd 73. Deut. 2. v. 11. Gen. 15. v. 12. Gibbor, Enakim, Samsummim Deut. 2. v. 21. Typhones, etc. Welche[204] nicht so wohl von der Größe als Grausamkeit erkläret werden / wie auch solches thut Josephus l. 1. Antiqu. c. 4. Vide Gesner. d.l. Dikinson. d.l. p. 43. 19. etc. Hermann. d.l. Rangen d.l.

12. Etliche wollen / vor der Sündflut hette es lauter Riesen gegeben / weil die Natur viel stärcker gewesen were als jetzund / und sie auch desto länger hetten leben können Augustin. lib. 15. c. 9. de C.D. ex Virg. l. 12. Drauff antwortet Hermannus d.l. daß des Virgilij Rede ein Gedichte sey: Unnd 2. daß daher die Krahe auch viel grösser seyn müsse / als sie ist / weil sie neun Menschen Alter überlebet. Nach Hesiod. unnd Plin. l. 7. c. 48. Confer Jonston. de Constant. Nat. und Conring. d.l. p. 32. Da er beweiset / daß die Leute durch alle Länder von etlich tausend Jahr her einerley Grösse behalten haben / etc. 11. Daß es hin unnd wider greuliche grosse Gebeude / Pforten / Schwiebbogen / etc. gebe / will dennoch keine Riesen beglauben / oder daß alle Leute zur gewissen Zeit solche gewesen weren. 10. Giebt es zwar zu Conring. d.l. p. 30. etc. Daß hin und wider Riesen oder trefflich grosse Leute mit unter gewesen seynd: Wie denn solcherer[205] Gebeine hin und da aus der Erden seynd hervor gebracht worden / durch geschehene Erdbeben / grosse Platzregen / und Ergiessungen der Wässer: Davon nach der Länge zu belesen seynd die allda citirten Plinius l. 7. c. 16. Phlegon Trallianus l. de mirabil. c. 9. Pausanias in Laconicis & 1. Eliacor. Philostratus in Heroicis. Solinus c. 1. &. 13. Augustinus l. 15. de Civ. Dei c. 9. ex veteribus; Ex novitiis Acosta Histor. Americanæ l. 7. c. 3. Fabius Columna in Dissert. de glossopelris. Simon Majolus Colloqv. 11. Baptista Fulgosus l. 1. c. 2. & 6. Thomas Facellus l. 1. Histor. Siculæ, & alii, etc. Aber er saget außdrücklich / daß zum offtern mit drunter falsche Gebeine / von ungeheuern Thieren / vor wahrhafftige außgegeben werden / wie schon zu sehen ist beym Sveton. in August. c. 72. So soll es auch sonsten seine lusus Naturæ geben vide pag. 10. und Sagitt. d.l. Rangen d.l. 9. Findet man hin und wieder greuliche Steine / drinnen bißweilen rechte Mahle der eingedruckten Hände und Füsse beobachtet werden; Von welchen man schertzet / daß es von den Riesen herrühre / die sich damit geworffen haben oder drauff gestanden seyn: Wie ein dergleichen Stein bey Leipzig beym Kirchthurme am Wege lieget / drinnen eine grosse Hand gleichsam / von sechs Fingern anzutreffen[206] stehet. Aber es seynd auch vielmehr lusus Naturæ, als sonsten etwas. Man findet hin und wieder am Felde grosse Steinhauffen / davon fingiret man nicht minder / daß sich Riesen darmit geworffen haben: Wie man denn auch fingiret vom Hercule, wie ihn die Bauern seine geraubete Ochsen in Liguriâ absagen wollen / daß ihme zugefallen sein Vater der Jupiter vom Himmel sehr viel Steine herunter geregnet habe / damit er sich hernach seiner Haut gewehret hat: Ein ander mochte sagen / daß davon in Franckreich auch die campi lapidici kämen. Aber wer weiß von den meisten Steinhauffen nicht / daß sie entweder von ümbgefallenen Gebäuden / oder von der Zusammenlesung aus den gepflügeten Eckern herrühren durch die Bauern; Die man im Heydenthume sonderlich an den Weg hingeleget / und dem Mercurio gewiedmet hat. Weiter mag man auch hieher führen / daß ich einen grossen Stein angetroffen habe / so gleich am Wege lieget / wenn man von Leipzig nach den Dorffe / Hohentiegel genannt / gehen will / so wird er da gefunden fast mitten aufn Wege / doch ist er dem Dorffe näher als der Stadt. Und zwar ist im gedachtem Steine / eine gantze und gleich durchgehende Schmarre / drüber ich mich fast verwundert habe / als wäre[207] sie mit einem Schlachtschwerde gemacht. Sonsten lieget der Stein ziemblich tieff in der Erde / und stehet nicht viel herauß. Weiter ist mir offt in meinem Vatterlande zu Saltzwedel erzehlet worden / daß sie vor Christi Geburth solle sehr belagert gewesen seyn / und zwar von einem grausamen Feindē / der sie dennoch nicht einbekommen mögen / weil die Engel auff der Mauren hin und her gegangen / die Pfeile auffgefangen und die Stadt behütet hetten. Drüber denn der Feldherr sehr erbittert / und in seinem Lager mit diesen Wortē in einen grossen stein mit dem Schlachtschwerde soll gehauen haben / sprechende. Soll ich die Stadt nicht gewinnen / so gebe GOtt / daß ich in diesen Stein hinein haue / wie in einen Butterwecken / welches auch alsobald geschehen. Unnd wird annoch heutiges Tages derselbige Stein gezeiget / welchen ich auch Anno 1649. selber mit meinen Augen gesehen und mit meinen Händen betastet habe: Nemblich er soll an die gewesen Lagerstelle seyn liegen geblieben: Nemblich gleich mitten auffn Wege / zwischen Saltzwedel und Tielsen: (welches ein Flecken ist / nebenst einem Schlosse / drauff in gemein der Landes Hauptmann residiret, zur selben Zeit der Herr Thomas von Knesebecke / und jetzt ein adelicher Herr von Schulenburg /) unnd ist ein[208] ziemblicher Stein / der gantz über sich durch die Mitte / eine treffe Ritze besitzet: Welche nicht anders lässet / als wenn sie mit einem Schwerdte gemachet wäre: Doch sie ist convex oder gebogen / und henget auff beyden Seiten wie ein Arcus hinunter. Ob nun die sonderliche Bewegung und Rückung des Schwerts eine solche Ursache darzu sey; Oder ob sie damahlen solche verkehrte Sebel gehabt haben / wie die Sichel seyn / das weiß ich nicht / dennoch ist ein dergleichen Gesichte verwunderlich. Aber hæc obiter. 8. Was die Geschichte belanget: Darzu gehöret Goliath 1. Sam. 17. v. 4. Aber ist denn daher das gantze Kriegs-Heer von Riesen bestanden / od gleich dieser einige Kerl nach seiner Grösse und Länge sonderliches gehabt hat? Das wird niemand sagen. Und Hermannus d.l. saget / wenn man ja zu die Greuligkeit / Greßligkeit unnd Grausamkeit der so vermeynten Riesen / oder Tyrannen in der Schrifft / die Großheit unnd grandität des Leibes setzet; So folget dennoch nicht / daß flugs alle Leute damahlen zu derselbigen Zeit weit grösser gewesen wären als wir heutiges Tages. Hiezu kömmt / daß viel Dings grösser gemacht wird / als es eigendlichen an sich gewesen: Wie von Carolo Magno unnd Rolando, etc.[209] bekannt ist. Vide Conring. d.l. p. 10. hat man dieselbige unlängst gelebete in tempore historico grösser getichtet; Ich geschweige / was in tempore ἀδήλῳ und μυϑικῷ geschehen kann seyn. So wird hierzu auch wenig helffen das Riesengebirge mit seinem Namen / oder etwan eines und das andere Exempel aus der Baumanns-Höle bey Elbingerode. Vid. Conring. d.l. p. 9. und meinen beschriebenen Blocksberg. Im übrigen von den Autoribus, die von Riesen geschrieben haben / kan nachgeschlagen werden Baptista Pius Comment. in Lucret. l. 1. f. 16. Johann. Cassanius de Gigantibus, Spiræ impressus Anno 1587. in 80. Natal. Com. in Mythol.

7. & 6. Von Riesen-Gräbern und Fußstapffen ist schon gewesen. 5. Seynd der Israeliten schon für der Grösse etlicher Riesen erschrocken; So folget dennoch nicht / daß alle Cananiter wären Riesen gewesen: Ja man lieset nicht minder / daß diese auch für denen Israeliten erschrocken und geflohen seyen: Welches Dickins. d.l. Panicum torrorem nennet. 4. Daß Homerus vom Polyphemo saget / wie er mitten durchs Meer gegangen sey / das thut er als ein Poet / dessen definition nachm Taubmam ist; Ein Poet ist solcher Mann / der fein artig liegen kan.

Aber in diesem Stücke sollte es der Homerus[210] und Virgilius bald ein bißgen zu grob genug gemachet haben / wenn sie dem Hünen ein solches Auge zuschreiben / in der Grösse wie die Sonne: Je da musts der Himmel selber seyn: Denn anderswo wird die Sonne genannt Oculus mundi.

3. Davon kann Olaus Magnus und Saxo aufgeblettert werden. 2. Wegen der Bibel ist fast genug erwehnet worden / wie nemblich gar viel Commentatores aus denen drinnen gedachten Riesen etlichen / nicht so wohl Riesen / als reissende Tyrannen machen. Und warumb wollte man doch eine besondere Speciem und Länder von solchen Riesen dichten; Angesehen jenes falsch ist / daß sie von den bösen Geistern sollen gezeuget seyn. Wie Augustinus will l. 15. c. 21. de C.D. sintemahl es schlechter Dinges falsch ist / daß der Teuffel Kinder zeugen könne; Wie D. Lutherus Sel. außdrücklich spricht Vide Sagittar. d.l. Sondern vielmehr wahr bleibet / daß die Riesen von Adam herkommen müsten. Nun ist derselbige ja zwar wohl etwas grösser gewesen; Aber daß er dennoch einen dergleichen Polyphemum gegeben habe / wie etliche beschriebene Riesen sollen gewesen seyn / das hat noch niemand außgeführet: Sonderlich daß darauff das Menschliche Geschlechte so sehr abgenommen habe / wie es ietzt ist / und weit[211] kleiner geworden wäre / als unser Vorfahren vor vielen hundert Jahren mit einander gewesen: Wie solches vergeblich viel Autores ihnen bedüncken lassen. Aber sihe dieselbigen wiederleget von Herrn Rangen d.l. cap. 5. 1. Weil es sehr kleine Leute / als die Zwerge gebe / müsten denn auch flugs vi oppositorum nohtwendig die allergrössesten seyn? Man beweise erstlich / daß ZWERGE in der Welt gewesen seyn.

Harstorffer stimmet mit mir zimlich überein / in seinen Mathematischen Erquickstund. Tom. 1. (oder da vielmehr Schvventerus) part. 3. cap. 55. p.m. 223. etc. Der Leser wird / was wir hie vorbringen / nicht alles glauben / kann ihn auch nicht verdencken / denn ich selbsten an vielen zweiffele. Das erste ist / man sagt von der Stadt Mäyntz / in einer alten Kirche finde man eines Riesen Rieb / fünff Schuh lang: Ist deme also / so ist er zweymahl so dick gewest / nehmlich zehen Schuch: Solche sechsmahl genommen / ist seine Länge gewest sechzig Schuh; Welches denn ein grosses monstrum müste gewesen seyn.

Wir können zwar nicht in Abrede seyn / daß vor der Zeit Menschen unnatürlicher Grösse gelebet: Denn die H. Schrifft bezeuget / Deut. am 3. daß der König Og so zu Rabat gwohnet / ein so[212] grosser Mensch gewesen / daß sein eisern Bette neun Ellen lang / unnd vier Ellen breit gewesen. Dieses Ogs Angesicht nun ist gewest fast Ellenlang weniger 2. vierzehndel / seine Nasen 1. drittel einer Ellen / weniger 1. zehndel / unnd so fortan. Im ersten Buch der Könige am 17. Cap. wird Goliath von sechs Ellen und einer queren Hand lang beschrieben / das ist mehr als neun Schuh / er ward gewapnet von Fuß auff / biß an die Scheitel / sein Küriß sammt dem Eisen an seiner Lantzen woge 5 tausend 600. Sockel / welches mehr als 233. Pfund; Nun ist es wohl glaublich / der Rest seiner Waffen / als der Schild / Beinschin / Armschin / und Sturmhauben werden mehr gewogē haben / als der erste / unn er also zum wenigsten 500. Pf. schwer getragen / welches für einen Menschen ein überaus schwere Last / angesehen / daß ein gar starcker Mensch / sonsten an zweyhundert Pfund Rüstung gnung zu tragen. Solin. lib. Histor. cap. 5. gedencket / daß bey wärendem Krieg in der Insul Creta / durch eine grosse Ergiessung des Wassers / eines todten Cörpers Gebein außgeschwemmet worden / drey Ellenlang. Solche thun neun unnd viertzig und ein halben Schuch. Hat also ein Angesicht gehabt bey nahe fünff Schuch lang / welches denn groß genug. Plinius[213] lib. 7. cap. 16. sagt / daß eben in gedachter Insul Creta oder Candia sich ein Berg auffgethan / darinn man ein Corpus gefunden / gantz auffrecht stehend / dessen Höhe 46. Ellen oder 69. Schuh lang. Etliche fabuliren / es seyen die Gebeine Orionis oder Oten gewest: Ich halte vielmehr / daß es ein Gespenst gewest / sonsten müste man ihn geben eine Hand / fast 7. Schuh lang / eine Nasen oder Daumen 2. unnd ein drittel Schuh / die Dicke des Daumens 7. vom 9. Theil eines Schuhs / derer 11. thun 8. und 5. vom 9. Theil eines Schuch. Sapienti sat. dictum. Plutarchus in vita Sortorii bringet viel ein wunderlichers Exempel in deme er vorgiebet in der Stadt Tingi in Mauritaniâ gelegen / da der grosse Rieß Anteo begraben /wolte Sortorius nicht glauben / daß dergleichen Rieß gelebt hätte / die Gewißheit aber zu erfahren / habe er sein Grab eröffnen lassen / und das Corpus 60. Ellen lang befunden / deßwegen seine Breite 10. Ellen oder 15. Schuch / seine dicke / wie auch sein Gesicht / 9. Schuh bey nahe. Ist dieses war / so muß diß ein steiffer Thurn von Fleisch erbauet gewesen seyn. Weil das fabuliren nunmehr angefangen / wollen wir fortfahren / und mit Symphoriano Campesio besser auffschneiden / der statuirt in seinem Horto Gallico, im Reiche Siciliâ[214] an einem Berge / gar nahe bey Trepana, als man den Grund zu einem Hauß graben wollen / sey eine Höle angetroffen worden / darinnen ein Rieß gelegen / welcher an statt seines Steckens / einen grossen Mastbaum bey sich gehabt / wo man ihn angegriffen / seye alles zu Aschen worden / aus seinen Füssen aber / so noch gantz gebliebē / habe man urtheilen können / daß seine Grösse gewest sey 200. Ellen / oder 300. Schuh / wenn er gesagt hätte / 300. Ellen / so wäre die Arche Noe ihme eben recht zu einem Sarg gewesen / und wer könnte glauben / daß iemahls ein Mensch ein Gesicht 20. Ellen / oder 30. Schuh lang gehabt / eine Nasen auf 10. Schuh? Von diesem übergrossen Gespenst wollen wir wieder zurück das Messer einstecken / unn uns zu der Warheit etwas genauer wenden. Der alte Geschichtschreiber Josephus lib. 1. cap. 19. Jüdischer Historien meldet; Daß in Peru Riesenbein gefunden worden / dreymahl grösser als die unsrigen / deßwegen müssen sie 18. Schuh hoch gewest seyn: Denn wie droben bemeldet / so ist die Natürliche Länge eines Menschen 6. Schuh. So sind auch die Historien voll von 9. 10. 11. und 12. Schühigen Riesen / und sind derer auch zu unsern Zeiten gesehen worden. Magellanus hat vorgegeben / er habe dergleichen zu Peru angetroffen und gesehen /[215] daß sie Pfeil einer Ellen lang ohne Schaden gantz verschlucket und wieder von sich gegeben. Confer Zeilerum im Handbuche / part. 2. pag. 334. etc. ex D. Johann Micræli lib. 1. Syntag. Histor. Polit. p. 20.

Quelle:
Praetorius, Johannes: Anthropodemus plutonicus. Das ist eine neue Welt-beschreibung [...] 1–2, Magdeburg 1666/67, S. 190-216.
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