Tugend des Weibes

[253] Tugenden brauchet der Mann, er stützet sich wagend ins Leben,

Tritt mit dem stärkeren Glück in den bedenklichen Kampf.

Eine Tugend genüget dem Weib, sie ist da, sie erscheinet,

Lieblich dem Herzen, dem Aug lieblich erscheine sie stets.


Quelle:
Friedrich Schiller: Sämtliche Werke, Band 1, München 31962, S. 253.
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