Neuburger Kreide

[608] Neuburger Kreide, seine weiße Kreide, bei Neuburg a. D. aus den dortigen Kreidelagern (mit einer Mächtigkeit von über 40 m) gewonnen, vorzüglich als Putzmittel und unter der Bezeichnung Neuburger Weiß, Neuburger Deckweiß als weiße Körperfarbe für Oel- und Wasserfarbenfabrikation, für Chromo- und Glacépapiere, Tapeten u.s.w. im Handel. Die gröberen Sorten dienen zu Polier-, Sand-, Küchen-, Scheuer- und Arbeiterseifen.

Andés.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 6 Stuttgart, Leipzig 1908., S. 608.
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