Zaun

[968] Zaun, nicht dichte, sondern durchsichtige Einfriedigung (s. Bd. 3, S. 235 ff.).

Der Zaun wird gebildet a) als lebendiger Zaun, Hecke von harten Gesträuchern (Schlehen, Hainbuche, Fichte, Stechpalme u.s.w.), die mittels der Zaunschere zugeschnitten werden, wodurch eine regelmäßige Form sowie auch eine Kräftigung des Gezweigs erreicht wird; b) als toter Zaun, gebildet aus Ruten von Hasel, Weiden, Erlen u. dergl.; c) Pfahlzaun mit stärkeren Pfosten in Entfernungen von 2–3 m, auf denen zwei oder drei wagerechte[968] Querhölzer den aufrecht stehenden Stangen oder Planken Halt und Beteiligung geben; d) Palisaden (s. Festungsbau, Bd. 3, S. 737 ff.); e) Lattzaun (s. Einfriedigung, Abs. 6, Bd. 3, S. 236); f) Korbzaun, Flechtzaun (s. Bd. 4, S. 81).

Weinbrenner.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 8 Stuttgart, Leipzig 1910., S. 968-969.
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