4. Katze und Maus in der Arche.

[271] Die Fortsetzung der zu Beginn dieses Kapitels angegebenen Sage berichtet von den Vorgängen in der Arche. In der Erzählung des Methodius heißt

es:


Der Teufel verwandelte sich in eine Maus und fing an, den Boden der Arche zu benagen. Noah betete zu Gott, und es kam ein reißendes Tier (in einer Var. aus Letopis Russkoj Literatury 1859 ein Löwe; ebenso bei Dobrovolskij). Aus dessen Nüstern sprangen ein Kater und eine Katze, und sie sprangen hinzu und erwürgten die Maus. Die Arglist des Teufels wurde zunichte.


In der Wotjakensage findet sich Ähnliches:


Als sie auf dem Schiffe hin und her schwammen, befahl einmal Satan der Maus, Noahs Schiff zu durchlöchern. Nachdem sie es durchlöchert hatte, begann[271] Wasser ins Schiff zu dringen. Auf dem Schiff war ein Löwe. Da ließ dieser Löwe aus einem Nasenloch eine Schlange, aus dem anderen eine Katze heraus. Die Katze und die Schlange brachten die Maus um, und so konnte Satan dem Noah nichts anhaben.


Auch für diese Sage findet sich (ganz wie für deren ersten Teil) die entsprechende moslemische Parallele. Sie lautet:


Das Schwein und die Katze waren vor der Sündflut nicht erschaffen. Der Unrat der vielen Tiere und die Zahl der Mäuse und Ratten hatte sich in der Arche so sehr vermehrt, daß in jenem die Menschen fast erstickten, diese aber die Wände der Arche fast durchnagen wollten. Da strich Noah mit der Hand über den Rücken des Elefanten, und es fiel ein Schwein heraus, das sogleich allen Unrat auffraß. Dann strich er mit der Hand über die Stirn des Löwen. Der Löwe nieste, und aus seiner Nase sprang die Katze heraus, welche sogleich die Mäuse und Ratten verzehrte.


  • Literatur: Chronique de Tabarî ed. Zotenberg 1, 112. Vgl. Hammer, Rosenöl 1, 35. Baring Gould, Legends of Old Testament Characters 1, 112 f.

Bekanntlich hat Hans Sachs diesen dankbaren Stoff dichterisch verwertet. Hierüber, wie über seine Quelle, einen deutschen Koran mit legendarischen Zusätzen, siehe Stiefel, Zeitschr. des Vereins f. Volksk. VIII, 280 ff.

Auch der Schluß einer berberischen Sage gehört hierher. Diese berichtet:


Zu der Zeit, als unser Herr Noah die Arche baute, kam nachts der Eber, stieß sie ein und trug eine Planke mit seinen Hauern davon. Als unser Herr Noah erwachte und an die Arbeit gehen wollte, fand er die zerschlagene Arche und besserte sie aus. Am nächsten Morgen fand er sie wieder zerschlagen und besserte sie nochmals aus. Am dritten Tage machte es der Eber wieder so. Als unser Herr Noah es sah, wurde er böse, und wie er in der Eile die zerschlagene Stelle ausbessern wollte, verletzte er sich an der Hand. Er grub ein Loch in den Sand, ließ sein Blut hineinfließen, bedeckte es mit Erde und ging davon. Als das Blut von den Sonnenstrahlen erhitzt wurde, entstand ein Löwe daraus. Am anderen Morgen wollte der Eber es wieder so machen, wie früher, doch er fand den Löwen, der wachte. Dieser sprach zu ihm: Elender, mach, daß du fortkommst, sonst töte ich dich! Der Eber wollte nicht. Da fiel der Löwe über ihn her und verschlang ihn. Seitdem frißt der Löwe Eberfleisch. – Beide Tiere waren in der Arche unseres Herrn Noah, jedes an seinem Ort. Der Eber nieste, aus seinem Niesen entsprang eine Ratte. Der Löwe nieste, aus seinem Niesen entsprang die Katze. Darum frißt die Katze die Ratte.


  • Literatur: Basset, Contes berbères Nr. 12.

Offenbar sind hier zwei Sagen zu einer verschmolzen und nur dadurch verbunden, daß die Feindschaft zwischen Katze und Ratte als ein Erbteil der Feindschaft zwischen Löwe und Eber hingestellt wird. Der zweite Teil dieses Gemengsels ist an dem Grundmotiv des Ausniesens als ein Rest jener moslemischen Tradition erkennbar. Für den ersten Teil kommen zwei jüdische Überlieferungen in Betracht, die[272] sich möglicherweise auch in arabischen Quellen nachweisen lassen. Die erste lautet1:


Als Noah die Tiere in die Arche aufnahm, da wurde einer der Löwen wütend, griff Noah an und verletzte ihn, so daß er für den Rest seines Lebens lahm blieb.


Wir hätten somit die nicht ungewöhnliche Erscheinung, daß die berberische Sage zwei Tiere verwechselte und aus dem angreifenden Löwen einen Eber machte. Sie konnte das um so eher, als in der zweiten, hier wirksam gewesenen Überlieferung2 der Löwe als Schützer Noahs erscheint, somit ein Widerspruch vorlag, der zu beseitigen war.


Als Noah und seine Familie und alles, was er mit sich genommen hatte, in der Arche war, bat ihn das Volk draußen, er möge es auch mit hereinlassen, und versprach Reue. Noah weigerte sich und sagte ihnen, daß er sie viele Jahre vor der Flut zur Reue ermahnt habe. Da versammelte sich das Volk in großer Zahl um die Arche, um hineinzustürmen. Es wurde aber durch die Löwen und andere wilde Tiere, die sich auch dort befanden, vernichtet.


Ein Nachklang dieser Überlieferung hat sich auch in Ungarn erhalten.


Gott befahl Noah, daß er außer seiner Familie niemand in die Arche aufnehme. Als Noah in die Arche hineinging, lud seine Gattin ihre Geschwister ein, sie möchten auch in die Arche einziehen. Als das Wasser schon so groß war, daß man kaum mehr waten konnte, da eilten sie herbei. Aber Noah ließ sie nicht hinein. Noahs wegen hätten sie noch hinein können.. Aber der Löwe war ihm zur Hilfe. Denn als er sah, daß Noah kämpfte, da stellte sich der Löwe vor die Tür, so daß sie nicht in die Arche hineingehen konnten.


  • Literatur: Herrmann, Globus 63, Nr. 1.

Noch eine zweite Gruppe von Sagen erklärt die Entstehung der Katze. Die reinste Fassung ist folgende aus Ungarn:


Als Noah in der Arche war, legte es der Teufel darauf an, die Arche zu durchlöchern, damit alle im Wasser umkämen. Der Teufel wurde zu einer Maus, die wollte die Arche durchnagen. Doch Noah sah es, er schleuderte seinen Handschuh hin, und der wandelte sich in eine Katze.3 Darum ist so große Feindschaft zwischen Katze und Maus.


  • Literatur: Kálmány, Világunk al. ny., S. 62 = Herrmann, Nr. 14.

[273] In allen übrigen Lesarten ist bald dieser, bald jener Zug entstellt.

1. Die Maus ist nicht mehr der verwandelte Teufel, sondern dessen Geschöpf.


Dem Teufel war es sehr ungelegen, daß Gott die Menschen aus der Sündflut rettete. Er erschuf also eine Maus und trug sie unter die Arche, daß sie ein Loch nage und das Wasser eindringe. Die Maus führte den Teufelsbefehl aus, und als Noah das eindringende Wasser bemerkte, verstopfte er das Loch mit dem Schnupftuch. Gott verwandelte es in eine Katze, damit sie Mäuse fange. Denn sonst würde der Teufel noch viel mehr Mäuse erschaffen haben, und Noah hätte nicht genug Schnupftücher gehabt. Aber die Katze wurde so müde vom Mäusefang, daß sie nicht alle zu Tode beißen konnte. Daher konnten auch die bloß angebissenen Mäuse ausheilen, und daher gibt es noch heutigen Tages welche. (Polnisch.)


  • Literatur: Zbiór wiadomości V, 149, Nr. 46.

Hier findet sich außer dem Hauptunterschied, daß die Verwandlung des Teufels fehlt, auch noch der, daß Noah nicht den Handschuh wirft, sondern mit dem Tuche das Leck zustopft. Von dem Leck ist in keiner der hierher gehörigen Sagen die Rede, sondern in einer ganz anderen Gruppe. Auch ist sonderbar, daß man nicht erfährt, was aus dem Leck wird, nachdem das Tuch zur Maus geworden ist. Das Ganze vermengt die Katzen sage mit der Sage vom Leck, die noch zu erörtern ist.

2. Die Maus ist nicht der verwandelte Teufel, sondern einfach ein unnützes Tier, das beseitigt werden muß.


a) Die Maus war ohne Wissen Noahs in die Arche gekrochen. Als Noah sah, daß sie die Arche benagte, warf er den Handschuh nach ihr. Aus dem Handschuh wurde die Katze, die seither die Mäuse frißt. (Ungarisch.)


  • Literatur: Herrmann, Globus 63, Nr. 1.

b) Als Noah nach der Sündflut (eine neue Entstellung!) die Arche besichtigte, fand er, daß eine Stelle stark benagt worden war. Noch einen Messerrücken tiefer, und das Wasser wäre eingedrungen. Er fragte die Tiere, wer ihm diesen Streich gespielt hätte. Sie antworteten: Die Mäuse. Da warf Noah einen Handschuh unter die Mäuse, der sich in die Katze verwandelte, ihre größte Feindin. Vorher gab es nämlich noch keine Katzen. (Rumänisch.)


  • Literatur: Şezătoarea (Zeitschr. f. Volkslit. u. Volksgl. hrsg. v. Artur Gorovei) II, 3.

3. Anstatt Noahs, der allein passend als Handschuhwerfer gedacht werden kann, erscheint Gott oder die heilige Jungfrau (!).


[274] a) Der Teufel verwandelte sich in eine Maus und nagte ein Loch. Noah stopfte es zu, Gott aber warf seinen Handschuh nach der Maus, aus dem Handschuh wurde eine Katze, und diese tötete die Maus. (Kleinrussisch.)


  • Literatur: Etnograf. Zbirnyk XII, Nr. 33.

b) Der Teufel verwandelte sich in eine Maus und schwamm übers Meer, um Eva (d.i. Noahs Frau) zu versuchen. Die hl. Jungfrau aber sah ihn und warf ihren Handschuh hin. Daraus wurde eine Katze und fraß den Teufel. Deshalb gilt die Katze, trotzdem sie aus dem Handschuh der Mutter Gottes entstand, für unrein. (Russisch.)


  • Literatur: Čubinskij, Trudy I, 54.

c) Als Noah mit dem Verstopfen der Löcher, die der Teufel in Mausgestalt nagte, nicht fertig werden konnte, kniete er inmitten der Arche vor dem [wundertätigen] Bilde der hl. Mutter von Czenstochau nieder und flehte sie um Hilfe an. Die Mutter Gottes warf ihm einen Handschuh zu, woraus eine Katze entstand, die die Maus so lange verfolgte, bis sie sie zerbiß. (Polnisch.)


  • Literatur: Zbiór wiadomości VII, 110, Nr. 12.

4. Der Handschuhwurf ist verloren gegangen.


a) Der Teufel, der den Noah wegen dessen Frömmigkeit haßte, schuf die Maus, daß sie ein Loch in die Arche beiße, ... Gott aber schuf die Katze, welche die Mäuse verfolgte und auffraß. (Böhmisch.)


  • Literatur: Grohmann, Aberglaube aus Böhmen Nr. 1683.

b) Als Noah auf Gottes Befehl in seine Arche ein Paar von jeglichem Vieh aufnahm, ließ der Teufel, um ihm Arges zu tun, insgeheim eine Maus herein, in dem Glauben, daß sie den Boden der Arche zernage und diese so zum Sinken bringe. Die Katze aber ersah die Maus, pack te sie und erwürgte sie und vereitelte so den Anschlag des Teufels. Seit jener Zeit vertilgt die Katze beständig die Mäuse, die den Menschen zur Qual erschaffen sind. (Russisch.)


  • Literatur: Čubinskij, Trudy I, 54.

c) Als Noah die Arche baute, wettete der Teufel mit ihm und dem lieben Gott in einem fort, daß die Arche untergehen werde. Und damit er recht behalte, überredete er die Maus, ein Loch in die Arche zu beißen, und versprach ihr großen Lohn dafür. Als die Arche anfing, auf dem Wasser zu schwimmen, stahl sich die Maus herein und fing an hui! ein Löchelchen zu beißen. Als die Katze das sah, packte sie sie wupp! bei der Gurgel. Noah bemerkte das und hielt sie ab, die Maus zu erwürgen. Er setzte sie in einen Eisenkäfig und befahl der Katze, sie zu bewachen. Auch erlaubte Noah der Katze ferner nicht, die Mäuse zu fressen, denn er hatte Gott versprochen, von jeglichem Wesen je ein Paar in seiner Arche zu behalten. Aus diesem Grunde haßt die Katze die Mäuse bis auf den heutigen Tag, weil sie die Arche zum Sinken bringen wollte. (Weißrussisch.)


  • Literatur: Federowski, Lud białorusski I, Nr. 691.

d) Eine ganz oberflächliche Kenntnis der Sage findet sich in dem südwestlichen Teil des Gouvernements Tomsk: Die Maus ist ein unreines Tier, denn sie zernagte die Arche Noah. Dafür schickte Gott die Katze über sie.


  • Literatur: Etnogr. Sbornik VI (1864), Abt. 1, S. 123.

[275] 5. Völlig verderbt ist folgende rumänische Sage:


Eva und der Satan liebten einander. Als das Adam merkte, beschloß er, ein Schiff zu bauen und mit Eva in ein anderes Land zu fahren. Der Teufel aber erriet den Plan und verwandelte sich in eine Schlange, die Eva mit ins Schiff nahm. Unterwegs erregte die Schlange Adams Unwillen. Sie verwandelte sich schnell in eine Maus und benagte das Schiff, um es zum Untergang zu bringen. Dann wollte Satan mit Eva fliehen. Adam aber merkte die List. Er warf den Handschuh der linken Hand nach der Maus. Dieser verwandelte sich in eine Katze, welche die Maus auffraß. Satan aber fuhr wieder aus der Katze heraus, nur das Feuer seiner Augen blieb darin.4 Seitdem fängt die Katze Mäuse. Ihre Augen leuchten in der Nacht, wie die des Teufels, und wenn man sie auf den Schultern reibt, so gibt sie Funken von sich.


  • Literatur: Sežatoarea II, 121.

Die Ursachen dieser Entstellung sind leicht zu ersehen. Wie wir in dem nächsten Abschnitt hören werden, spielt die Schlange in der Arche eine besondere Rolle. Mit dieser Schlange ist nun die Schlange des Sündenfalls verwechselt worden. Da überdies Noahs Weib an Eva erinnert, auch gelegentlich Eva genannt wird, so gab auch dieser Umstand Anlaß zur Verwirrung.5 Die Liebe Satans zu Eva findet sich mehrfach in jüdischer Tradition (vgl. oben S. 211).

Fußnoten

1 Nach Jewish Encyclopædia 9, 320, wo Tan., Noah 14 und Gen. R. 30, 6 zitiert wird.


2 Ebd., wo Tan., Noah 10, Gen. R. 32, 14, Sefer ha-Yashar, Section Noah zitiert wird.


3 Parallelen: Lettisch: Als Gott bereits alle Haustiere geschaffen hatte, gab es die Katze noch nicht. Da warf er seinen Handschuh zur Erde, und aus ihm entstand die Katze mit einer langen, langen Schnauze. Aber solch eine Schnauze sah garstig aus. Deshalb stutzte er sie, und aus der abgehackten Spitze entstand die Spitzmaus. Deshalb frißt die Katze keine Spitzmaus, denn das ist die Spitze ihrer eignen Schnauze. (Lerchis-Puschkaitis V, S. 50, Nr. 5.) – Finnisch: Einst erschien an einer Hochzeitsstätte ein Gespenst. Es mischte sich unter die Tanzenden, warf eine Maus auf den Boden und sagte: Habt ihr je zuvor solchen Läufer gesehen? Die Braut setzte sich an den Tisch, nahm das Tischtuch, warf es zu Boden und sagte: Habt ihr je zuvor solchen Greifer gesehn? Da verwandelte sich das Tischtuch in eine Katze und begann die Maus zu jagen. Weil nun die Katze aus einem Tischtuch entstanden ist, so hält sie sich mit Vorliebe auf dem Tische auf. Auch tötet sie seit jener Zeit die Mäuse. (Krohn, Suomalaisia Kansansatuja 1, 272, Nr. 281. Auch in russischer Übersetzung abgedruckt in Živaja starina 5, 446.) – Bulgarisch: Schischmanoff Nr. 14, vgl. Nr. 11. Strauß S. 64 f. Übertragen zu Negern: Journ. of Americ. Folklore 9, 71. Jesus kam zu einer Frau, die ihm sagte, es ginge ihr so schlecht, die Ratten fräßen alles auf. Da warf Jesus seinen rechten Handschuh auf die Erde, und eine Katze wurde daraus, die dann die Ratten vertilgte.


4 Ebenso heißt es im Polnischen: Die Katze hat in ihren Augen den Teufel, seitdem sie diesen, der als Maus die Arche benagte, aufgefressen hat. Zbiór wiad. V, 138.


5 Eine solche Vermischung des biblischen Sündenfalls mit der bibl. Sündflut auch bei H.v. Wlislocki, Vom wandernden Zigeunervolke, S. 267.


Quelle:
Dähnhardt, Oskar: Natursagen. Eine Samlung naturdeutender Sagen, Märchen, Fabeln und Legenden, 4 Bände, Leipzig/Berlin, 1907-1912, S. 276.
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