I. Die Tonvögel.

A. Literarische Überlieferung.

[71] Wie in der Schöpfungsgeschichte des Alten Testamentes Gott Vater »allerlei Tiere auf dem Felde und allerlei Vögel unter dem Himmel« aus[71] Erde formt, so erscheint in der Sage auch der wesensgleiche Sohn als der Schöpfer, der in seiner Kindheit Lehmtiere bildet und sie zum Leben ruft.

In der Kindheitserzählung (Paidika) des israelitischen Philosophen Thomas (Mitte des 2. Jahrh.), die in den Kreisen der griechischen, syrischen, arabischen und lateinischen Kirche in mannigfacher Gestalt verbreitet und gern gelesen wurde1, findet sich im 2. Kap. folgende Begebenheit:


Als dieses Knäblein Jesus fünfjährig geworden war, spielte es, als es einst geregnet hatte, an der Furt eines Wasserlaufs und sammelte das vorüberlaufende Wasser in Gräben und machte es alsbald rein und tauglich, und mit dem bloßen Worte gebot er ihm. Und er machte einen feuchten Lehmbrei und bildete daraus zwölf Sperlinge. Und es war Sabbat, als er das tat. Es waren aber auch viele andere Kinder da und spielten mit ihm. Ein Jude aber sah, was Jesus tat, ging alsbald hin und zeigte seinem Vater Joseph an: »Siehe, dein Knäblein ist an dem Bach, hat Lehm genommen, zwölf Vögel gebildet und den. Sabbat entweiht.« Und als Joseph an den Ort ge kommen war und es gesehen hatte, schrie er ihn an: »Warum tust du das am Sabbat, was man nicht tun darf?« Jesus aber klatschte in die Hände, rief den Sperlingen zu und sprach zu ihnen: »Fliegt fort!« Und die Vögel flogen schreiend auf und davon. Da das die Juden sahen, erschraken sie, gingen hin und verkündigten es ihren Obersten, was sie Jesum hatten tun sehen.


  • Literatur: Hennecke, Neutestamentliche Apokryphen S. 67; Griechisch A und B Cap. 2 (3): Tischendorf S. 140. 151. Lat. S. 167. Vgl. Pseudo-Matthaeus Kap. 27 (Tischend. S. 95 f.). Schade, Narrationes de vita et conversatione beatae Mariae virginis 1870 Kap. 41, S. 21. Vögtlin, Vita ... rhythmica 2924–2963.

  • Literatur: In der mittelhochdeutschen Literatur vgl. Cuonrad 101, 41–71 = Pass. 54, 41–94; Philipp 4110–4175; Walther Reinav. 100, 53–102, 7.

  • Literatur: In der altenglischen Literatur vgl.: Carl Horstmann, Altengl. Legenden; Kindheit Jesu S. 3–61, v. 365–392; S. 111–123, v. 329–344 und Cursor mundi (The cursor o the werld). A Northumbrian Poem of the XIVth Century ed. by Rich. Morris. Publ. for the Early English Text Society Vol. 1, v. 11983–12014.

  • Literatur: Im provenzalischen Kindheitsevangelium (herausg. von Bartsch, Bibl. des Lit. Vereins zu Stuttgart 39, 1856) siehe S. 299, 5–301, 18.

Jüdische Überlieferung findet sich ferner im Toldoth Jeschu (Leben Jesu) wie folgt:


a) Lesart einer Straßburger Handschrift:


[Als Jesus im oberen Galiläa weilt, sendet die Königin Helene, die über ganz Israel herrscht, Reiter nach ihm aus. Die Leute von Galiläa lassen seine Wegführung nicht zu und veranlassen Jesum, Proben seiner wunderbaren Macht zu geben.] »Die Leute von Galilaea machten Vögel aus Lehm, er sprach die Buchstaben des erklärten Namens2 aus, da flogen die Vögel auf.«


  • Literatur: Krauß, Leben Jesu S. 54.

[72] b) Lesart einer Wiener Handschrift.


[Dieselbe Situation in Obergaliläa. Jesus sagt:] »Wenn ihr nun nicht glaubet, daß ich Gottes Sohn bin, bringet mir tönerne (oder marmorne) Vögel.« Das taten sie; er sprach über sie den erklärten Namen aus, sie lebten, standen auf den Füßen und flogen in die Luft.


  • Literatur: Krauß, ebenda S. 98.

c) Lesart einer Handschrift aus Jemen.


[Situation wie oben.] Auch machten sie Vögel aus Ton, brachten sie vor ihn, und sie flogen.


  • Literatur: Ebenda S. 124.

Auch der Koran kennt die Belebung der Tonvögel. In Sure 3, 48 heißt es:


[Der Engel sagt zu Maria bei der Verkündigung, ihr Sohn werde von Gott zu den Kindern Israels gesandt werden und sagen:]

Ich komme zu euch mit Zeichen von euerem Herrn. Ich will euch aus Ton die Gestalt eines Vogels machen und ihn anhauchen, und er soll mit dem Willen Gottes ein lebendiger Vogel werden.


Vgl. Sure 5 (Gott wird am jüngsten Tage zu Jesus sagen:)


Du schufst mit meinem Willen die Gestalt eines Vogels aus Ton; du hauchtest in ihn, und mit meinem Willen ward er ein wirklicher Vogel.


Vgl. überdies G. Weil, bibl. Legenden der Muselmänner S. 285.


Christus schuf nach Gottes Willen allerlei Vögel aus Ton, welche sein Hauch belebte, so daß sie wie natürliche Vögel aßen, tranken und umherflogen.


Ferner Hammer, Rosenöl 264:


Als Jesus nach Jerusalem zurückkam und seine Sendung zu predigen anfing, war er dreißig Jahre alt. Das Volk verlangte Zeichen der Göttlichkeit seiner Sendung. Jesus verfertigte Vögel aus Ton, nahm sie auf die Hand, blies darauf, indem er »Uf« sagte, und die Vögel flogen beseelt davon. Es war der Hauch Gottes, aus dem er selbst entstanden, den er mitzuteilen Kraft hatte und wo durch er nicht nur den Ton beseelte, sondern auch Tote zum Leben erweckte.


Tabarî erzählt in seiner Chronik, daß Jesus einen Vogel aus Erde formte und ihn belebte. »Man berichtet«, fügt er hinzu, »daß dieser Vogel derselbe war, der bei Nacht umherfliegt und dem man den Namen Fledermaus gegeben hat« (Tabarî 1, 42 ed. Zotenberg). Ebenso sagt der Kommentator Dschala-loddînus zu Sure 5, 109 und 110: »Er schuf aber eine Fledermaus, weil dies die vollkommenste Art der Vögel ist.« Vgl. ferner Koran ed. Maracci S. 113. Auch Bochart, Hierozoicon II, 2, 32 (ed. Rosenmüller 3, 117): de vespertilione, kennt arabische Kommentare, die jenen Vogel für eine Fledermaus halten.[73]

Daher mußte denn auch jeder Sarazene, wenn er zum christlichen Glauben übertrat, bevor er unter die Katechumenen aufgenommen wurde, unter anderem auch folgendes hersagen (bei Sylburg, Sarazeni p. 82): ἀναθηματίζω τὴν τοῦ Μωάμεδ φλυαρίαν τὴν λέγουσαν, ὅτι ὁ κύριος καὶ θεὸς Ἰησοῦς ὁ Χριστὸς ἀπὸ Μαρίας τῆς ἀδελφῆς τοῦ Μωσέως καί Ἀαρὼν ἐγεννήθη ἄνευ σπορᾶς ἐκ τοῦ λόγου τοῦ θεοῦ καὶ τοῦ πνεύματος καὶ ἔτι νήπιος ὢν πετεινὰ ἐκ πηλοῦ ἐπλαστούργει καὶ ἐμφυσῶν ἐποίει αὐτὰ ζῶα.

Eine erweiterte Erzählung steht im arabischen Kindheitsevangelium Kap. 36:


Als aber der Herr Jesus sein siebentes Lebensjahr zurückgelegt hatte, war er eines Tags mit anderen Knaben, die seine Genossen waren und spielten. Sie verfertigten aber aus Lehm allerlei Gestalten, Esel, Ochsen, Vögel und anderes dergleichen. Und einer derselben wagte sein Werk über die Gebilde der anderen prahlend zu erheben. Da sprach Jesus zu den Knaben: »Ich will den Figuren, die ich machte, befehlen, daß sie gehen sollen«. Da aber die Knaben fragten: »Bist du etwa der Sohn des Schöpfers selbst?« befahl ihnen der Herr Jesus, daß sie gehen sollten. Und in demselben Augenblick sprangen sie auf, und wann er sie umkehren hieß, kehrten sie um. Er hatte aber Vögel und Sperlinge gebildet, welchen er zu fliegen gebot, und sie flogen; und wenn er sie stehen hieß, standen sie, und wenn er ihnen Speise und Trank reichte, aßen und tranken sie. Als nun die Knaben weggegangen waren und es ihren Eltern erzählten, sagten ihre Väter zu ihnen: »Hütet euch künftig, ihr Kinder, vor dem Verkehr mit ihm, weil er ein Zauberer ist! Bleibet von ihm und meidet ihn und spielt niemals mit demselben!«


  • Literatur: Evangelium von der Kindheit des Heilandes, übers. von R. Clemens, Stuttgart 1858, S. 113. (Vgl. Tischendorf S. 200.)

B. Volkslegenden.

1. Aus dem Archipel (um Cäsarea?).


Im Anfang glaubten die Christen nicht an Jesus. »Wenn du ein Wunder tust, werden wir an dich glauben,« sagten sie.

»Was für ein Wunder soll es denn sein?« fragte Jesus.

»Schaffe einen Vogel, der wie Leder aussieht, der keine Federn hat, der Junge bekommt wie die Vierfüßler und der seine Jungen säugt.«

Jesus befeuchtete die Spitze des Daumens mit Speichel und schloß die Faust darüber. Nach einer Weile öffnete er die Hand – und o Wunder! man sah in Jesu Hand eine Fledermaus, die ihre beiden Jungen säugte. Da glaubten die Christen an Jesus.


  • Literatur: La Tradition 10, 72.

2. Aus Malta.


Als Jesus noch ein Kind war, vergnügte er sich oft damit, kleinen Lehmklümpchen die Form von Käfern, Würmern, Ameisen u. dgl. zu geben. Hauchte er sie dann an, so erhielten sie Leben. Als er nun eines Tages wieder etwas Zeit zum Spielen hatte, formte er eine Menge der kleinen Wesen und fragte dann seine Mutter: »Was soll ich weiter tun?« worauf seine Mutter versetzte: »ghamel sal fatra – fahr fort bis zum Essen!« Der kleine Jesus aber hatte verstanden:[74] »ghamela mfattra = drücke sie platt«, und so drückte er sie mit einer kleinen Muschel nieder, hauchte sie dann an, und so wurden sie lebendig. Seit der Zeit haben wir die (Keller)asseln. Weil aber diese Tiere anfangs dazu bestimmt waren, runde Leiber zu haben, und erst nachträglich platt gedrückt wurden, so vermögen sie sich heute noch zusammenzurollen, sobald es ihnen nötig ist, und weil sie mit einer Muschel breitgequetscht wurden, ist ihr Rücken gerillt, auch suchen sie mit Vorliebe feuchte Plätze aus, wo sie sich einwühlen können. Darum heißen sie tmiezer l'art = Erdschweinchen.


  • Literatur: Frdl. Mitt. von Frl. B. Ilg. in Malta. Zum Wortspiel vgl. Bd. 1, Register u.d.W.

3. Aus Spanien.


An einem Sabbat spielte das Jesuskind mit anderen Kindern auf dem Felde. Sie sammelten weißen Ton, gingen daran, Vögel mit ausgebreiteten Flügeln zu machen, und setzten sie zum Trocknen an die Sonne. Zufällig kam ein arglistiger Pharisäer vorüber, und als er sah, was sie machten, schalt er, daß sie sündigten; denn am Sabbat dürfe man nicht arbeiten. Schon wollte er mit seinem großen Fuß die Vögel zertreten, da klatschte Jesus in die Hände, und alle Vögel flogen davon. Es waren Schwalben. An dem Hause, wo Jesus und seine Eltern lebten, bauten sie ihre Nester aus demselben Ton, aus dem sie geformt waren, und seitdem haben es die Schwalben so beibehalten, ihre Nester an armen Hütten zu bauen und denen Glück zu bringen.


  • Literatur: Caballero, Cuentos, orac., adivinas ... Madrid 1877, S. 227.

4. Aus Island.


An einem Sabbat vergnügte sich das Christuskind mit anderen Kindern der Juden, Vögel aus Ton zu formen.

Nachdem die Kinder sich ein Weilchen daran erfreut hatten, kam zufällig ein Sadduzäer bei ihnen vorbei, der war sehr alt und sehr eifrig und schalt die Kinder, daß sie ihren Sabbat mit so profaner Beschäftigung zubrächten. Er blieb aber nicht einmal beim Schelten, sondern ging zu den Tonvögeln und zerbrach sie alle, zum größten Schmerz der Kinder.

Als Christus dies sah, schwenkte er seine Hand über alle Vögel, die er gemacht hatte, und sie wurden alsobald lebendig und flogen in die Lüfte. Und diese Vögel sind die Regenpfeifer (charadrius pluvialis), deren Ruf »dyrrin« oder »dyrrindi« ähnlich klingt wie das isländische »dyrdhin« = Gloria; denn diese Vögel lobsingen ihrem Herrn, daß er sie gnädig errettet hat von der grausamen Hand des Sadduzäers.


  • Literatur: Swainson, British Birds p. 181 aus Harris Cooper, Apocryphal Gospels, Introduction p. XXXII. Vgl. Arnason Þjóđsygur 2, S. 1 = Arnason, Icelandic Legends. Transl. by Powell and Magnusson. 2. Ser. p. 10. – Bruder Philipps Marienleben, Vers 4110 bis 4175 ist nach K. Maurer, Zschr. d. Vereins f. Vk. 1, 42 Vorbild jener isländischen Erzählung.

5. Aus Polen.


a) Als Jesus noch ein Kind war, waren die jüdischen Kinder neugierig, ihn kennen zu lernen, denn sie hörten, daß er einst die Welt regieren würde. Wenn nun Jesus einmal vom Hause weg zum Spielen ging, höhnten sie ihn und sagten: »Wenn du Vögel machen kannst, so mach uns auch einen Vogel!« Anfangs erwiderte Jesus gar nichts darauf, einst aber sagte er, daß er das zustande bringen könne. Da setzten sich die Kinder auf die Erde und machten ein Vögelchen, dem sie einen Katzenkopf aufsetzten. Als Jesus sah, daß der Vogel plump aus Lehm[75] geformt sei und nicht aufstehe, machte er eine Nachtigall, die er zu den Rosen ließ. Als ihn die Jungen wegen eines anderen Vogels weiter belästigten, machte er eine Meise und befahl ihr im Busch zu singen. Als die Jungen Jesus baten, ihren eigenen Vogel zu verbessern, befahl Jesus diesem, sich auf einen Baum zu setzen und mit Katzenstimme zu schreien. Und aus diesem jüdischen wurde die Eule.


  • Literatur: Zbiór wiadomości do antropologji 7, 113, No. 20.

b) Als unser Urvater Adam aus dem Paradiese ging und die Erde grub, da wollte der Herr Jesus sich überzeugen, wie es Adam ergehe. Er kam zu ihm und fragte: »Adam, wie geht's dir hier?« »Schlecht, Herr, ich habe niemand über mir.« Der Herr Jesus hob eine Erdscholle auf, warf sie in die Höhe, und aus dieser Scholle entstand ein graues Vöglein, das regte die Flügel und fing an zu singen: die Lerche.

Die Lerche ist der Vogel des Herrn Jesus und der Mutter Gottes. Sie erwacht im Sommer um 4 Uhr morgens, wenn die Mönche zur Frühmette gehen.


  • Literatur: Zbiór wiadomości do antropologji 7, 115, No. 26.

6. Aus Galizien (Rutenisch).


Als Christus noch ein kleiner Bursche war, da vergnügte er sich mit anderen Burschen an dem Holzklötzchenspiel; es fertigen die Jungen ein Klötzchen (ptāschka) an, legen es in ein Loch, schlagen darauf, das Klötzchen springt hoch, fällt dann herunter, sie fangen es auf und spielen dann weiter. Da machte Christus ein Klötzchen und schlug darauf, da flog es aber in die Höhe und kam nicht mehr zurück: es hatte sich in einen Vogel (ptāch) verwandelt. Da erkannten die Jungen, daß er doch Gott war.


  • Literatur: Zbirnyk 12, S. 67, Nr. 69. Zum Wortspiel vgl. oben S. 75, 2.

7. Aus Estland (Schwedisch).


In Nazareth spielte Jesus mit anderen Knaben und bildete Vögelchen aus Ton. Ein alter Jude wollte sie zerstören, weil solche Arbeit an einem Sabbat sich nicht zieme; Jesus aber klatschte in die Hände, und die Vögel flogen davon.


  • Literatur: Russwurm, Eibofolke S. 184.

Fußnoten

1 »Das bezeugen die verschiedenen Bearbeitungen und Übersetzungen, die in Handschriften auf uns gekommen sind, und namentlich der Gebrauch, der in anderen Kindheitsgeschichten von der Thomasgeschichte gemacht ist; ist doch der ganze Stoff beinahe wörtlich dorthin übernommen worden.« Hennecke, S. 63.


2 Vgl. hierzu die Stelle bei Krauß, Leben Jesu S. 53: Und es war im Heiligtum ein Grundstein – dessen Erklärung: »Es gründete ihn Gott, und das ist der Stein, auf welchen Jakob Öl gegossen – und es waren darauf geschrieben die Buchstaben des erklärten Gottesnamens, und jeder, der sie lernte, konnte tun, was er nur wollte. Da aber die Weisen fürchteten, daß die israelitischen Jünger dieselben erlernen möchten und damit die Welt zerstörten, so trafen sie die Vorkehrung, daß man sie nicht erlernen könne ...« [Jesus aber erlernte sie doch und tat als Messias Zeichen und Wunder.]


Quelle:
Dähnhardt, Oskar: Natursagen. Eine Samlung naturdeutender Sagen, Märchen, Fabeln und Legenden, 4 Bände, Leipzig/Berlin, 1907-1912, S. 76.
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