5. Kapitel.

Wettende Tiere.

[141] Die Fähigkeit der Tiersage, Vorgänge des Menschenlebens auf das Tierleben zu übertragen, zeigt sich gern auch in Wettgeschichten. In ihnen bietet sich eine willkommene Gelegenheit dar, die in der Tierwelt vorhandenen Gegensätze durch das Beispiel eines Siegers und eines Besiegten anschaulich zu machen. Auch hat die auf den Ausgang gerichtete Spannung und die Parteinahme für den Sieger einen eigenen künstlerischen Reiz. Die erste Ursache ihres Entstehens liegt aber in einer äußeren Einrichtung, die sie widerspiegeln. Nansen erzählt, daß die heimischen Eskimos in Grönland eine eigentümliche Justiz hatten, die in einer Art Duell bestand. Der Eskimo forderte seinen Gegner zu einem Singstreit oder Trommeltanz heraus. Beide stellten sich in einem Kreise von Zuschauern einander gegenüber und sangen nun abwechselnd, auf ein Tamburin oder eine Trommel schlagend, Spottlieder aufeinander. Wer die Zuhörer am meisten lachen machte, blieb Sieger. Auf diese Weise wurde auch über schwere Verbrechen wie Mord abgeurteilt. Wie beschämend eine Niederlage war, geht daraus hervor, daß einzelne ihretwegen auswandern mußten (Eskimoleben, S. 155). Da haben wir[141] also einen Wettkampf, der genau so ernsthaft gehandhabt wird wie die Wetten unserer Sagen, bei denen es sich zum Teil um hohen Gewinn oder schwere Folgen handelt. Bekannt ist die rechtliche Bedeutung des Wettlaufs. Je mehr sich nun die Tiersagen als Abbild menschlicher Verhältnisse darstellen, um so häufiger finden sich Wettgeschichten. Außer den Gefräßigkeitsproben (unten Kap. 8), dem Wettfluge und Wettschwimmen (s. Bd. IV)r sowie dem weltweit bekannten Wettlauf zwischen dem Hasen und der Schildkröte oder dem Igel (s. Bd. IV, ›Äsopische Fabeln‹, und meine Beiträge zur vgl. Sagen- u. Märchenforschung, Progr. d. Thomasschule 1908) gibt es noch allerlei andere Wetten, teils mit, teils ohne Naturdeutung, die von der großen Beliebtheit dieses dankbaren und leicht wandelbaren Stoffes Zeugnis ablegen. Ich führe zunächst einige Beispiele ohne Naturdeutung an.


1. Sage der Walla-walla (Indianer im Norden von Nordamerika).


Der Wolf erfuhr vom Columbia (Fluß?), daß eine große Medizin-Heuschrecke (d.h. eine mit Zauberkraft begabte Heuschrecke) das Land verheere, welches unter seinem Schütze stand, und er brach auf, um sich mit diesem Zauberer zu messen. Als sich die beiden Manitus begegneten, war ein jeder voll Furcht vor der Stärke der Medizin des Gegners, und so begannen beide sich Artigkeiten zu sagen und dann durch Erzählung der von ihnen verrichteten Wundertaten Schrecken einzuflößen. Die Heuschrecke machte endlich den Vorschlag, man könne ja messen, wer von ihnen beiden am meisten Geschöpfe verschlungen habe, da ihre Haare ja noch unverdaut in ihren Magen liegen müßten. So begannen denn beide Manitus die Haare der verschlungenen Geschöpfe wieder zu erbrechen. Der Wolf aber merkte, daß die Heuschrecke aus Eifer und Anstrengung vor jeder Entleerung die Augen zukniff, und diese Momente benutzte er, um die Resultate dieser Anstrengungen auf seine Seite zu streichen. Als die Heuschrecke den Haufen des Wolfes so anschwellen sah, gab sie den Wettkampf auf und schlug dem Wolf vor, als Zeichen der Freundschaft die Hemden zu wechseln. Der Wolf schlug sich nur auf die Brust, und augenblicklich lag das Hemd zu seinen Füßen; die Heuschrecke, der von solchen Künsten bang und bänger wurde, mußte aber den altmodischen Weg betreten und sich das Hemd über den Kopf ziehen. Als nun Kopf und Arme von dem Hemd verhüllt und verwickelt waren, erschlug der Wolf seinen Gegner.


  • Literatur: Ausland 1859, 869. Dies Motiv ist in Nord- und Südamerika verbreitet. Vgl. Ehrenreich, Mythen und Legenden, S. 75; von den Steinen, Unter den Naturvölkern Zentralbrasiliens S. 384.

2. Aus Ceylon.


Die Krähe und der Drongo (kaputu bênâ) waren Onkel und Neffe, und sie wetteten, wer mit einem Gewicht be lastet am höchsten fliegen könne. Der Gewinnende sollte dem Verlierenden auf den Kopf schlagen. Die Krähe wählte Baumwolle und ihr Neffe einen Sack Salz, da er sah, daß die Wolken regenschwer waren. Beim Fluge aufwärts kam ein Regenguß, machte die Last der Krähe schwerer und hemmte ihren Flug, aber die Last des anderen verminderte er, daß er den Sieg gewann.


  • Literatur: Indian Antiqnary 33, 230.

3. Aus Sumatra.


Der Bär begegnet an einem Felsabhange einem Gumpokkäfer und will ihn auffressen.[142] Der Käfer schlägt aber eine Wette vor. »Wir wollen uns diesen Abhang hinunterrollen. Wenn du unten ankommst, dann friß mich nur auf, kommst du nicht hin, dann darfst du mich auch nicht fressen.« »Soll das gelten, dann roll du dich nur zuerst hinunter.« – Der Käfer tut es, der Bär rollt ihm nach und weiter bis an den Rand des Flusses, wo er seinen Kopf an einen Stein stößt und stirbt. Da ruft der Gumpok alle seine Kameraden zusammen, und sie fressen den Bär auf.


  • Literatur: Globus 14, S. 32. Aus August Schreiber (und H.N. van der Tuuk): Kurzer Abriß einer Battaschen Formenlehre im Toba-Dialekte [Sumatra]. Gedr. zu Barmen, Missionshaus.

4. Aus Polen.


Ameisen wetteten mit dem Klee, daß sie einen Bauer mit dem Pfluge und vier Ochsen aufhalten wür den, was der Klee nicht vermöge. Wirklich fuhr der Bauer durch das Kleefeld. Die Ameisen aber trugen hohe Haufen zusammen und hielten den Bauer mit dem ganzen Gespann auf.


  • Literatur: S. Ciszewski, Krakowiacy 1, S. 324, Nr. 277.

Die Ameise, von deren Kraft bereits oben (S. 47) in einer bulgarischen Sage die Rede war, spielt auch in vier mit Naturdeutung versehenen Wettgeschichten die Rolle des Siegers. Es scheint sich hier um einen Wanderstoff zu handeln, der vielleicht ein sehr hohes Alter hat und aus dem Osten stammt. Wenigstens soll es nach Gubernatis, Die Tiere in der indogerm. Myth.2 S. 375, eine indische Fabel geben, daß die Ameise die Eidechse (oder Heuschrecke) im Wettlauf besiegte.

Die vier Wettgeschichten sind folgende:


5. Aus Finnland.


a) Einst hatten der Rabe und die Ameise eine Wette gemacht: wer von beiden die Kraft hätte, ein Stück Blei bis zum Wipfel einer Tanne hinauf zu bringen, der solle die Eier des andern fressen dürfen. Der Rabe zog daran so, daß er schwarz wurde, aber er brachte es nicht vom Fleck. Die Ameise zog so, daß sie sich ganz lang streckte, und sie brachte ihr Stückchen Blei bis in den Wipfel der Tanne.


  • Literatur: Frdl. Mitt. von Herrn Prof. K. Krohn in Helsingfors.

b) Die Ameise rühmte sich ihrer Kraft vor dem Bären und sagte, sie sei stärker als der Bär. Und die Ameise hob wirklich ein größeres Ding auf als der Bär, denn keines ist so stark wie die Ameise. Darüber ergrimmte der Bär und fraß die Ameise auf. Seitdem hat der Bär angefangen, Ameisen zu fressen, und frißt sie, solange er auf Erden watschelt.


  • Literatur: Gleichfalls von Herrn Prof. Krohn freundlichst mitgeteilt.

6. Aus Polen.


In alten Zeiten stritt der Rabe mit der Ameise, wer von beiden der stärkere sei; sie sollten doch einmal miteinander ringen. Da schlug die Ameise die Kraftprobe vor, daß der als der stärkste anerkannt würde, der ein Stück Blei von der eigenen Größe heben könnte. Der Rabe konnte das Kunststück nicht fertig bringen, der Ameise aber gelang es. Seitdem fürchtet der Rabe, daß ihm die Ameise seine Eier aus dem Neste trage, und legt sie daher im März, wenn die Ameisen noch in ihrem Hügel stecken.


  • Literatur: Zbiór wiadomości do antropologji krajowej 5, 142.

[143] 7. Aus Estland.


An einem schönen Frühlingstage trug sich ein Rabe trockene Reiser zum Nestbau zusammen und sah dabei eine Ameise, die auch ein trockenes Reis schleppte. Auf die verwunderte Frage des Raben antwortete diese, sie baue sich daraus ein Haus. Der Rabe glaubte es nicht und verspottete die Ameise, bis diese zornig wurde und sagte: »Ich kann einen Balken tragen, der achtmal größer ist als ich, aber versuche du mal, es mir nachzumachen!« Und sie nahm einen recht großen Balken und trug ihn fort, reckte sich dabei aber dermaßen aus, daß sie fast auseinanderging. Das Haus baute sie sich aber trotzdem auf und ein recht großes und schönes. Als es fertig war, forderte sie den Raben auf, sich das Haus zu besehen. Dieser war sehr überrascht. Um die Ameise dennoch zum Spott zu machen, hüpfte der Rabe auf den Ameisenhaufen und sagte: »Ist dein Haus aber auch fest genug?« Er glaubte bestimmt, der ganze Bau würde zusammenstürzen. Als das nicht geschah, ergriff ihn der Neid, denn sein eigenes Haus war viel kleiner. Als ihm in seiner Bosheit nichts Besseres einfiel, fing er den Bau mit dem Schnabel und den Füßen an zu zerstören und flog dann lachend davon. Die Ameise schwor ihm Rache und wollte nicht früher ruhen, bis der letzte Rabe vertilgt sei. Sie suchte das Nest des Raben auf und tötete alle Jungen. Wohl baute sich der Rabe das Nest auf den höchsten Baumwipfel, aber die Ameise kletterte nach und tötete dennoch die Jungen. Das Ende des Rabengeschlechts schien herbeigekommen zu sein. Da kam der Rabe auf den Gedanken, sein Nest ganz früh im Frühling zu bauen und die Jungen auszubrüten, während die Ameise noch ihren Winterschlaf schläft. So nur konnte sich das Rabengeschlecht erhalten und fortle ben.


  • Literatur: Aus dem hdschr. Nachlaß von J. Hurt.

Naturdeutende Wettlaufgeschichten, die nicht in den Sagenkreis der Wette zwischen dem Hasen und der Schildkröte gehören, sind folgende:


8. Aus Rußland (Černigov).


Der Ochse stritt mit dem Pferd, wer von ihnen schneller laufe. Das Pferd behauptete, schneller zu sein, der Ochse jedoch meinte: »Ich würde dich überholen, aber meine Kraft ist so groß, daß ich fürchte, die Erde könnte unter mir einfallen.« Sie liefen nun zusammen eine Strecke. Der Ochse lief auf einen Graben zu und stürzte hinein. Wie er so dalag, dachte er: »Ist denn die Erde schon eingestürzt?« – Seitdem laufen die Ochsen nicht mehr, außer wenn sie erschreckt werden.


  • Literatur: Grinčenko, Is ust naroda S. 14.

9. Episode der Flutsage der Arapaho-Indianer.


Der junge Ochse und das Pferd sollen Wettlaufen. Dem Ochsen wurde gesagt: »Wenn du gewinnst, sollst du frei sein«, und zum Pferde sagte man: »Wenn du gewinnst, sollst du zum Lastentragen und Stierjagen gebraucht werden.« Das Pferd gewann, und der Ochse kehrte halben Weges um.


  • Literatur: Dorsey und Kroeber, Arapaho Trad. p. 16.

Vielleicht ist hier ein asiatischer Stoff (vgl. ob. S. 125 und 136) sowohl nach Bußland als auch nach Amerika gewandert.


10. Sage der Maidu-Indianer.


Der Präriewolf lud alle Leute ein. Es sollte ein großer Wettlauf um die Wohnorte stattfinden. Der Präriewolf sagte: »Wer verliert, muß in den Bergen[144] bleiben.« Der Wettlauf sollte von Coast Range bis Honey Lake gehen. Alle stellten sich auf, und der Präriewolf sagte: »Nach diesem Lauf sollen alle, ob sie verlieren oder gewinnen, Tiere sein. Die Leute können mich dann großer Häuptling nennen. Sie können über mich reden und lachen. Wenn ich verliere, werden Mäuse u. dergl. meine Nahrung sein.« So liefen sie alle. Die langsamen kamen bald nicht mit und blieben, wo sie waren. Das Kaninchen siegte und gewann das Land um den Honey Lake und die Täler. Bär und Reh mußten in die Berge gehen.


  • Literatur: Dixon, Maidu Myths, 93.

11. Aus Zentralbrasilien.


Keri [Kulturheros] lief mit der Seriema [dicholophus cristatus; gilt den Brasilianern als Verwand ter des Erna, des südamerik. Straußes] um die Wette. Die Seriema hielt ein Augenblickchen an. Keri eilte an ihr vorüber, und die Seriema blieb zurück. Darauf forderte er den Strauß heraus. Sie liefen, und Keri blieb zurück, der Strauß eilte weiter. Keri war sehr erzürnt über den Strauß. Er holte sich Blätter von der Nakumá-Palme, er griff den Strauß und züchtigte ihn. Da verlor der Strauß seine schönen Federn; heute hat er nur kleine häßliche Federn.


  • Literatur: Von den Steinen, Unter den Naturvölkern Zentralbrasiliens. S. 383.

12. Aus Afrika (Sage der zu den Aschanti gehörigen Akwapim).


Gott hatte eine sehr schöne Tochter. Wenn nun jemand sie heiraten wollte, sagte er immer Nein. Die Spinne und die Katze überlegten, sie seien des Vaters Kammerdiener, und wollten ihn deshalb fragen, ob er nicht einem von ihnen seine Tochter zur Frau geben wolle. Er erwiderte ihnen: »Ihr sehet, daß ich euch beide liebe, und ihr habt mich um eine Sache gefragt, die ich nur einem von euch geben kann; deshalb werde ich etwas an den Eingang des Dorfes setzen und euch um die Wette rennen lassen: wer zuerst dort anlangt, soll meine Tochter erhalten.« Er tat so und ließ sie Wettrennen, und die Katze langte zuerst dort an. Daraufhin gab Gott (Nyañkupoñ) seine schöne Tochter der Katze; und als dies geschah, wurde das Auge der Spinne rot vor Neid, und sie ward der Katze (spinne-) feind.

Aber Gott hatte auch einen Widder, und zwar einen sehr großen. Mit diesem, sagte er, werde er etwas Sonderliches vornehmen, und zwar an einem Samstag. Als die Spinne das hörte, ging sie am Freitag abend in Gottes Schafhof, um jenen Widder zu fangen, schlachtete und aß ihn, streute die Gebeine umher, und die Suppe goß sie ins Kleid der Katze. Am Morgen sagte Gott, man solle den Widder holen. Man ging und fand ihn nicht und berichtete es wieder. Nun ließ Gott ausschellen, es habe jemand ein Tier genommen. Es wurde genau nachgesucht und in der Wohnung der Katze ein Gerippe gefunden. Gott sagte: »Geh, ruf sie!« – Man tat so und fragte sie: »Woher kommen diese vielen Gebeine in deinem Gehöfte?« – Sie sagte: »Ich weiß nicht!« – Sodann fragte man sie weiter: »Woher diese Suppe in deinem Kleid?« – Sie hatte kein Wort zur Erwiderung. Deshalb erklärte man ihr, sie sei es, die den Widder gestohlen habe. Gott aber nahm ihr seine Tochter wieder. Von da ab schreit die Katze: »M'aniawu m'aniawu!« d.b. mein Auge ist gestorben, mein Auge ist gestorben, d.h. ich schäme mich. (Diese Worte werden so schnell gesprochen, daß der neue Ankömmling sie etwa Mniau schreiben würde.)


  • Literatur: Petermanns Mitteilungen 1856, S. 466.

[145] Eine besondere Sagengruppe handelt vom Wettwachen.

Es gibt zwei Formen. 1. Zwei Tiere beschließen die Nacht durchzuwachen. Wer dem anderen das Erscheinen der Sonne zuerst meldet, erhält den ausgesetzten Preis. Das eine Tier wacht eifrig, zuletzt nur mühsam; dann schläft es ermattet ein. Das andere Tier, das bis dahin gut geschlafen hat, wacht auf und verkündigt den Sonnenaufgang. Eine Besonderheit ist mehrfach die, daß das ermattende Tier, als es den ersten Schimmer der Morgenröte bemerkt, einen siegesfrohen Ruf ausstößt. Aber die Sonne erscheint noch nicht. Der Ruf weckt das schlafende Tier, und dieses wird Sieger.

2. Der eine sieht nach Osten, der andere auf die Bergspitze im Westen.

Quelle:
Dähnhardt, Oskar: Natursagen. Eine Samlung naturdeutender Sagen, Märchen, Fabeln und Legenden, 4 Bände, Leipzig/Berlin, 1907-1912, S. 141-146.
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