II. Sagen vom geborstenen Leibe des Unholds.

[164] 1. Sage der Kootenay.


Der Moskito [und zwar, wie die folgenden Sagen zeigen, ein Riesenmoskito] reist, sieht viele Hütten in naher Entfernung und hört Stimmen: »Komm, iß Kirschen!« Sagt der Moskito: »Ich esse gern keine Kirschen!« Der Moskito geht ab und reist fort, sieht viele Hütten in naher Entfernung. Er hört Stimmen: »Komm, du kannst Beeren essen!« Sagt der Moskito: »Ich esse gern keine Beeren!« Der Moskito geht ab und reist fort, sieht viele Hütten in naher Entfernung. Er hört Stimmen: »Komm, du kannst Blut essen!« Der Moskito naht sich dem Dorfe, ißt Blut, ißt viel Blut, ißt Blut, bis ihm der Bauch schwillt und er nach einiger Zeit [164] birst. Der Moskito stirbt, und aus seinem Innern fliegt eine große Schar von kleinen geflügelten Wesen aus. Auf diese Weise entstand die Basse der Moskitos, die den Menschen entsetzlich plagen.


  • Literatur: Am Urquell 4, 131.

2. Sage der Zuñi (Neu-Mexiko).


Es war einmal ein Häuptlingssohn, der lebte vor langer, langer Zeit in Kiakime. Es war seine Gewohnheit, jeden Morgen seine Festkleider anzulegen und vor Sonnenaufgang um die Donnerberge herumzulaufen, ehe er sein Gebet verrichtete. Er war jung und schön und hatte ein prächtiges Festkleid.

Nun wohnte aber am südlichen Teil der Donnerberge ein alter, häßlicher Unhold, der hieß Tarantel. Der hörte eines Tages die Glocken am Gürtel des Jünglings klingen, sah ihn vorbeilaufen und dachte bei sich: »O, wenn ich doch das schöne Kleid haben könnte, wie herrlich wäre das! Ich will ihm das nächste Mal auflauern.«

Früh am andern Morgen, als die Sonne ihre ersten Strahlen auf die Erde warf, da hörte der alte Tarantel schon die Glöckchen, guckte zur Höhle hinaus und rief: »Halt, Freund, komm einmal hierher!« »Warum denn?« antwortete dieser, »ich habe es sehr eilig!« »Das macht nichts, komm nur her!« sagte der alte Tarantel. »Nun, was gibt's denn, warum hältst du mich auf?« fragte der Jüngling. »Ich wollte dich nur fragen, ob du nicht gern wissen möchtest, wie du aussiehst.« »Aber wie?« fragte der Jüngling, »mach schnell, ich hab es sehr eilig.« »Nun, nicht anders, als so,« war die Antwort; »du ziehst all deine Kleider aus, und ich meine, dann zieh ich die deinigen an, und du wirst sehen, was für ein hübscher Kerl du bist.« Der Jüngling dachte darüber nach, und es schien ihm ein guter Vorschlag zu sein. Also zog er seine Kleider aus, die alle wunderschön gestickt und bemalt waren, dazu seine Fußspangen und Ohrringe, sein Kopfband und auch seinen Federbusch und legte alles vor den häßlichen Tarantel. Da nahm dieser seine unansehnlichen, grauen und wolligen, haarigen und schmutzigen Kleider ab und zog die schönen dafür an. Dann stellte er sich auf seine krummen Hinterbeine und fragte: »Nun sieh mich an, wie seh' ich denn aus?«

»Was den Anzug anbetrifft, siehst du gut aus.« »So warte, bis ich noch ein Stück fortgehe,« sagte der alte Ta rantel, reckte sich und ging rückwärts ein paar Schritte nach seiner Höhle, dann blieb er stehen und fragte: »Wie sehe ich jetzt aus?« »Besser,« erwiderte der Jüngling. »So warte, bis ich noch ein bißchen weiter gehe.« Und wieder ging er rückwärts, reckte sich und fragte: »Wie sehe ich jetzt aus?« »Noch besser,« war die Antwort. »O, so warte noch einen Augenblick,« und er ging bis zum Höhleneingang. »Wie sehe ich denn so aus?« »Wunderschön!« – Da lachte der alte Tarantel, drehte sich um und sprang in sein Loch.1 Da stand nun der Jüngling voll Entsetzen und schrie: »O dieser Schurke, daß er mir das angetan hat! Was soll ich nun anfangen? Ich kann doch nicht nackt nach Hause laufen. Es wird mir nichts anderes übrig bleiben, als die schmutzigen Kleider des Tarantel anzuziehen.« Das tat er denn und lief dann weiter. Als er ins Dorf kam, stand die Sonne schon hoch, und alle Leute dachten: »Was ist denn mit dem Sohne des Häuptlings geschehen, daß er nicht zur gewohnten Zeit kommt?« Und als er kam, fragten sie ihn: »Was ist denn geschehen, daß du erst jetzt kommst?« »O,« rief der Jüngling, »der alte Tarantel, der am Südende der Donnerberge wohnt, hat[165] mich all meiner Kleider beraubt und ist damit in seine Höhle gelaufen.« Da gingen alle Dorfleute zurate, wie man die Kleider des Jünglings wiedergewinnen könne, und sie beschlossen, sich an den Königsfischer zu wenden. »Er ist weise, klug und schnell,« sagten sie, »wir wollen uns an ihn wenden,« und schickten den Jüngling aus, um ihn zu holen. Als er kam, fragte er die Versammlung: »Was wollt ihr von mir?« und sie antworteten: »Der alte Tarantel hat einen der unseren all seiner Kleider beraubt, und wir bitten dich, uns zu helfen, da wir wissen, wie schnell du etwas im Fluge ergreifen kannst!« »Das ist ein schwieriges Unternehmen. Der alte Tarantel ist sehr schlau und sieht gut. Ich will es aber versuchen.« Damit flog er fort.

Am anderen Morgen früh legte er sich in den Hinterhalt, von Felsen versteckt, und nur die Schnabelspitze und die Augen waren zu sehen. Nach kurzer Zeit, als die Sonne kaum aufgegangen war, lugte der Tarantel vorsichtig aus der Höhle heraus mit seinen scharfen, scharfen Augen und gewahrte sogleich den Königsfischer. »Haha, du Schleicher!« rief er. Im selben Augenblick schoß der Königsfischer wie ein Pfeil herunter, aber er berührte nur die Federn des Haarschmucks, da war der Alte schon wieder im Loch. »Haha,« lachte Tarantel und sang vor lauter Schadenfreude ein Lied und tanzte danach, »haha, sieh doch mein schönes Kleid. Bin ich nicht wunderschön?« und tanzte weiter. Aber der Königsfischer ließ die Flügel hängen, flog ins Dorf und rief: »Tarantel ist schlau und hat die besten Augen. Ich habe nichts erreichen können,« und flog wieder fort.

Da berieten sie wieder alle miteinander, und diesmal wandten sie sich an den Adler. Der machte sich auf und flog weit und hoch auf eine Felsspitze, von der er auf die Höhle blicken konnte. Nach kurzer Zeit steckte Tarantel wieder seine Nase heraus. Doch kaum hatte er den Adler erblickt und gerufen: »Ha, du Schleicher!« da flog der Adler schon herunter wie ein Stein aus der Schleuder. Er ergriff eine Feder aus dem Haarschmuck Tarantels, aber sie saß fest, und er flog ohne Beute wieder davon.

Zum dritten Male wurde der Falke ausgesandt. Der war so schnell wie der Königsfischer, so stark wie der Adler, aber nicht so groß und leicht zu sehen. Er flog auf den Felsen, der sich über Tarantels Höhle erhob, und als die Sonne aufging, war er kaum zu sehen, selbst aus der Nähe nicht, denn sein grau und braunes Kleid war von derselben Farbe wie der Felsen, und er lag still wie ein herbstliches Blatt, das der Regen hinuntergeschlagen hat. Als nun Tarantel zur Höhle hinausblickte, konnte er nichts entdecken, er sah nach rechts und links, nach oben und unten und wagte sich schon mit Kopf und Schultern hervor, da, o weh! rührte sich der Falke ein wenig. Aber in demselben Augenblick, wo Tarantel ihn erblickt hatte, war der Falke auch schon wie ein Blitz heruntergeschossen, ergriff den Federschmuck und flog mit ihm davon.

In seiner Höhle saß nun Tarantel voll Furcht und Wut und klagte: »O mein schöner Kopfschmuck, mein schöner Kopfschmuck! O der schleichende Schurke, er hat ihn mir geraubt.« Aber allmählich tröstete er sich: »Was fängt man schließlich mit so einem Federbusch an? Er wird schmutzig, verbogen und verblaßt, und was hat man dann? Hab ich nicht noch all diese schönen Kleider? Haha! wieviel mehr sind sie nicht wert!« Und dann tanzte und sang er wieder.

Der Falke verfluchte sein Ungeschick und begab sich ins Dorf mit dem Kopfschmuck. All die Versammelten dankten ihm sehr – er aber flog wieder davon. Dann berieten sie weiter und kamen zu dem Ergebnis, daß jetzt nur noch die Götter helfen könnten. Also schickten sie den Jüngling zu den Kriegsgöttern auf[166] die Spitze der Donnerberge. Dort angekommen, verbeugte sich der Jüngling ehrfürchtig, brachte sein Anliegen vor und erhielt zwei aus Steinmehl geformte kleine Rehe und zwei Antilopen mit der Weisung: Nimm diese Tiere, stelle sie auf den Opferplatz und verrichte deine Gebete. Dann führe sie, denn sie werden Leben bekommen, vor Tarantels Höhle, denn der Alte liebt die Jagd über alles und wird sich von seiner Jagdlust aus der Höhle locken las sen. Der Jüngling tat, wie ihm befohlen, und auch sein ganzer Stamm machte sich bereit, mit ihm zusammen Tarantel zu fangen.

Die Rehe und Antilopen liefen ruhig ihren Weg bis zur Höhle des Tarantel. Aus dem Tal rief der Jüngling: »Hu-u-u-u-u-u! Schnell, da sind Rehe und Antilopen. Hu-u-u-u!« Der alte Tarantel hörte etwas rufen und wurde neugierig und war schon am Höhleneingang, als der Jüngling zum zweiten Male rief. »Was,« sagte er, »sagt er nicht, daß Wild hierher kommt?« und beim dritten Ruf rief er: »Ha, sie rufen zur Jagd. Warum soll ich nicht so gut jagen wie andere auch!«

Er nahm Pfeil und Bogen und machte sich fertig. Auf einmal überlegte er: »Nein, es geht nicht, sie werden mich verfolgen, wenn ich mich herauswage.« Aber die Jagdlust war zu groß: »O, sie werden mir schon nichts tun. Was macht's auch? Ich habe doch Pfeil und Bogen mit.« So kam er denn aus der Höhle heraus und erblickte sogleich das Wild.

Nacheinander schoß er sie alle vier.

»Nun,« schmunzelte er, »da kann ich ja das Wildbret gleich mit nach Hause nehmen.« Er band die Füße des ersten Rehes zusammen und wollte es auf den Rücken nehmen – da fiel er unter einer schweren Felsmasse zu Boden. »Was ist das?« rief er voll Entsetzen, konnte aber nichts entdecken. Statt des Rehes war ein ungefüges Felsstück da. »So will ich das nächste versuchen,« sagte er. Aber es geschah ihm wie mit dem vorigen, und auch die erste Antilope erdrückte ihn fast mit ihrem Steingewicht. »Nun, es ist ja noch eine da,« tröstete er sich, band ihr die Füße zusammen und wollte sie aufheben, da hörte er großen Lärm und Geschrei, und alles Volk sammelte sich um seine Höhle. Er ließ das Wild und lief zur Höhle, um sein Leben zu retten, aber die Leute waren vor ihm da, sie schlössen ihn ein, zogen ihn an den Kleidern und zerrten ihm die Ohrringe herunter, bis er um Gnade rief: »Laßt mich, laßt mich, ich will euch ja gutwillig alles wiedergeben,« aber das Volk war so voll Wut, daß er gestoßen und geschlagen wurde, bis er sich nicht mehr rühren konnte und zu Boden sank.

Dann berieten die Priester miteinander und sagten: »Es ist nicht gut, daß man diesen Unhold so laufen läßt, er ist zu groß und mächtig und schlau und kann viel Unheil anrichten. Wir müssen die Welt von ihm erlösen.« Da machten sie ein großes Feuer an und warfen Tarantel hinein. Der zerbarst mit einem schrecklichen Krach, und die Stücke seines Körpers wurden über die ganze Erde zerstreut. Sie gewannen Gestalt und ähneln jetzt noch dem alten Tarantel. Die krummen Beine und das Rückwärtsgehen hat jedes dieser Tiere, nur ist es viel, viel kleiner als der alte Tarantel, der am Donnerberge lebte.


  • Literatur: Cushing, Zuñi Folk Tales.

3. Sage der Cherokee (Übertragung auf den Feuerstein).


In alten Zeiten lebte Tăwi'skălă, der Feuerstein, in den Bergen, und alle Tiere haßten ihn, weil er behilflich gewesen war, so viele von ihnen zu töten. Sie berieten[167] oft, wie sie ihn aus dem Wege räumen sollten, aber jeder hatte Angst, sich in die Nähe seines Hauses zu wagen. Endlich erbot sich das Kaninchen, hinzugehen und zu versuchen, ihn zu töten. Als es anlangte, stand der Feuerstein vor seiner Tür. Höhnisch rief es ihm zu: »Holla, bist du der Bursche, den sie Feuerstein nennen?« »Ja, so nennt man mich.« »Wohnst du hier?« »Ja.« Währenddem überschaute das Kaninchen den Platz, um sich einen Plan auszudenken. Es hatte erwartet, der Feuerstein würde es einladen, ins Haus zu kommen, aber als er sich nicht rührte, sagte es: »Ich heiße Kaninchen, und da ich schon viel von Euch gehört habe, möchte ich Euch einladen, mich zu besuchen.« Der Feuerstein erkundigte sich, wo das Kaninchen wohnte, und es erwiderte: »Unten im Ginsterfelde am Fluß.« Der Feuerstein versprach, in einigen Tagen seinen Besuch zu machen. Aber das Kaninchen sagte: »Komme doch gleich und iß mit mir zu Abend!« und bat so lange, bis er einwilligte. Beide machten sich nun auf, den Berg hinunterzugehen. Als sie in der Nähe von Kaninchens Höhle angekommen waren, machten sie Halt, und das Kaninchen sagte: »Dort ist mein Haus. Aber im Sommer bleibe ich gewöhnlich draußen, wo es kühler ist.« Dann machte es ein Feuer, und sie nahmen ihr Abendessen auf dem Grase ein. Als sie fertig waren, streckte der Feuerstein sich aus, um auszuruhen. Das Kaninchen holte sich einige schwere, schwere Stöcke und ein Messer und schnitt Hammer und Keil daraus. Der Feuerstein sah auf und fragte, wozu das sei. »O,« sagte das Kaninchen, »ich beschäftige mich gern, und dies kann mir vielleicht von Nutzen sein.« Darauf legte sich der Feuerstein wieder hin, und bald war er fest eingeschlafen. Das Kaninchen redete ihn einige Male an, um ganz sicher zu sein, erhielt aber keine Antwort. Dann ging es auf den Feuerstein zu und trieb mit einem kräftigen Schlage des Hammers den scharfen Keil in seinen Körper. Dann rannte es, so schnell es konnte, in seine Höhle; aber bevor es sie erreicht hatte, gab es einen lauten Knall, und Stücke von Feuersteinen flogen umher. Darum finden wir noch jetzt an vielen Stellen Feuersteine.

Ein Stück traf das Kaninchen von hinten und verletzte es gerade, als es in seine Höhle schlüpfen wollte. Es saß horchend, bis alles wieder ruhig zu sein schien. Dann steckte es seinen Kopf hinaus, um sich umzusehen, aber gerade in diesem Augenblicke kam ein anderes Stück geflogen und traf es auf die Lippe und spaltete sie, wie wir es noch jetzt sehen.


  • Literatur: Mooney, Myths of the Cherokee, S. 274.

Eine ähnliche Vorstellung vom Ursprung der Feuersteine findet sich in einem dänischen Märchen von der Entstehung der Plejaden (Grundtvig, Dänische Volksmärchen 1, 110 = Dähnhardt, naturgesch. Volksmärchen 1, 8). Darin wird ein böser Zauberer durch einen Meisterschuß getötet; er zersplittert in Tausende von kleinen Feuersteinen. Da nun das Plejadenmärchen – wie in einem späteren Bande nachzuweisen ist – auf asiatischen Ursprung zurückweist, so bestätigt es die oben ausgesprochene Vermutung, daß die Sagen vom verbrannten oder geborstenen Unhold und den verwandelten Aschenstückchen oder Splittern in Asien ihre Heimat haben.

Ist diese Vermutung richtig, so werden auch die folgenden Sagen von der verbrannten Schlange als asiatische Abkömmlinge anzusehen sein.

Fußnoten

1 Vgl. hierzu die Sagen S. 17, 129 Nr. 18, 132 Nr. 28 b.


Quelle:
Dähnhardt, Oskar: Natursagen. Eine Samlung naturdeutender Sagen, Märchen, Fabeln und Legenden, 4 Bände, Leipzig/Berlin, 1907-1912, S. 168.
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