Boyce

[291] Boyce (spr. boiß), William, engl. Komponist, geb. 1710 in London, gest. daselbst 7. Febr. 1779, war als Chorknabe an der Paulskirche Schüler von M. Greene. später noch Schüler von Pepusch, bekleidete Organistenstellen an verschiedenen Kirchen Londons (seit 1758 an King's Chapel). Sein Hauptverdienst ist die Herausgabe des Sammelwerkes »Cathedral music« (Lond. 1760–78, 3 Bde., englische Kirchenkompositionen des 17. und 18. Jahrh.). Seine eignen Kompositionen sind Anthems, 2 Cäcilienoden, ein Oratorium »Davids Klage«, mehrere Schauspielmusiken, 12 Violinsonaten, ein Violinkonzert u. a.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 3. Leipzig 1905, S. 291.
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