Croydon [2]

[356] Croydon (spr. kreud'n), Stadt (municipal borough) und Grafschaft im südöstlichen England, am Wandle, 16 km südlich von der Londonbrücke, Lieblingswohnsitz Londoner Kaufleute, mit der stattlichen St. Johanneskirche (1870 von G. Scott an Stelle der durch Feuer zerstörten alten Kirche erbaut), der gotischen St. Michaelskirche (1882 erbaut), sehenswerten Ruinen des erzbischöflichen Palastes, Rathaus, großem Hospital, Lateinschule, Kunstschule und (1901) 133,885 Einw. Die Industrie liefert landwirtschaftliche Geräte, Maschinen, Glocken, Tuch und Stiefel. Dabei Addington Park, Sommersitz des Erzbischofs von Canterbury. C. gehörte bis 1888 zur Grafschaft Surrey.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 4. Leipzig 1906, S. 356.
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