Félibres

[406] Félibres (franz., spr. felībr'), dunkler, einem Volkslied entlehnter Name, den sich sieben junge Dichter (Aubanel, J. Brunet, A. Mathieu, Mistral, Roumanille, Tavan und ihr Wirt Giéra) beilegten, die sich 1. Mai 1854 in Fontségugne (Vaucluse) zur Wiederbelebung der provenzalischen Sprache und Literatur vereinigten. Seitdem ist dieser Verein, das sogen. Félibrige, in fast ganz Südfrankreich organisiert worden und hält alljährlich am Tage der heiligen Stella (21. Mai) sein Stiftungsfest ab. Weiteres s. Provenzalische Sprache und Literatur.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 6. Leipzig 1906, S. 406.
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