Gollnow

[115] Gollnow, Stadt im preuß. Regbez. Stettin, Kreis Naugard, an der Ihna, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Altdamm-Swinemünde und G.-Kolberg, hat 2 evang. Kirchen, Synagoge, Amtsgericht, Oberförsterei, Strafanstalt, Stuhlfabrik, Kalkbrennerei, Dampfmahl- und Dampfsägemühlen, Schiffahrt und (1900) 8539 meist evang. Einwohner. – G. wurde 1190 von sächsischen Kolonisten gegründet, erhielt 1268 Stadtrecht und trat dann der Hansa bei. 1648 fiel es an Schweden, seit 1720 gehört es zu Preußen.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 8. Leipzig 1907, S. 115.
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