Illava

[755] Illava, Kleingemeinde im ungar. Komitat Trentschin, links an der Waag und an der Bahnlinie Galántha-Sillein, mit großer Strafanstalt (ehemals Kloster, dann gräflich Königseggsches Schloß), Bezirksgericht, Holzdestillationsfabrik und (1901) 2299 meist slowakischen (römisch-kath.) Einwohnern. Gegenüber, jenseit des Flusses, erhebt sich an der mährischen Grenze die imposante Felsenmasse des Löwensteins.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 9. Leipzig 1907, S. 755.
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