Najac

[399] Najac (spr. nāschák), Emile, Graf de, franz. Theaterdichter, geb. 14. Dez. 1828 in Lorient (Morbihan), gest. 11. April 1889 in Paris, studierte die Rechte und bekleidete ein Amt im Ministerium des Innern, bis er sich gänzlich der Bühnenliteratur widmete. Ein Menschenalter hindurch hat er dann, meist im Verein mit den namhaftesten Dramatikern der Gegenwart eine Unzahl von Lustspielen, Possen und Operetten geliefert, von denen als die beliebtesten (zum Teil auch in Deutschland bekannt gewordenen) zu nennen sind: »La poule et ses poussins«, Lustspiel (1861); die Einakter: »Les oiseauxen cage« (1863) und »La dernière poupée« (1875); »Théâtre des gens du monde« (1872); »Madame est servie« (1874); ferner mit Scribe: »La fille de trente aus« (1859); mit About: »Gaëtana« (1862); mit Meilhac: »Nany« (1872); mit Hennequin: »Bébé« (1877), »Niniche« (1878) und »Nounou« (1879); mit Sardou: »Les noces de Fernande«, Musik von Deffès (1878), und »Divorçons!«, Lustspiel (1880).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 14. Leipzig 1908, S. 399.
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