Ophthalmomalacīe

[77] Ophthalmomalacīe (griech.), eine Spannungsabnahme und Verkleinerung des Augapfels, entsteht manchmal im Anschluß an Verletzungen, tritt aber auch ohne äußere Veranlassung mit oder ohne Sehstörungen auf. Sie geht nach einigen Stunden oder nach längerer Zeit zurück, meist in Verbindung mit Reizerscheinungen und Schmerzen, im ganzen ist O. sehr selten und läßt meist keine dauernden Folgen zurück.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 15. Leipzig 1908, S. 77.
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