Velum [2]

[11] Velum (lat., »Schleier«), in der katholischen Kirche ein quadratisches verziertes Seidentuch zur Verhüllung des Kelches bis zum Offertorium und nach der Kommunion bei der Messe; auch ein längerer, halbmeterbreiter verzierter Streifen aus weißer Seide, den der Priester zum Tragen des Allerheiligsten und Segnen mit demselben um die Schultern (Schultervelum) legt; verschiedenartiger Behang an Altar, Kreuz, Kanzel, Pulten, Kirchenwänden.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 20. Leipzig 1909, S. 11.
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