Kaufmann, Constantin

[846] Kaufmann, Constantin, in Zürich, geb. 5. Juni 1853 in Mümliswil (Kt. Solothurn, Schweiz), studierte in Bern, Strassburg, Wien, Halle a. S., Berlin, London, Paris, war Assist, von Prof. Kocher in Bern, promovierte 1877, habilitierte sich 1880 als Dozent für Chir. an der Univ. Zürich. Grössere Arbeiten: »Verletzungen und Krankheiten der männlichen Harnröhre und des Penis« (Lief. 50a der deut. Chir. 1886) – »Handbuch der Unfallverletzungen mit Berücksichtigung der deutschen, oesterreichischen und schweizerischen Rechtsprechung in Unfallversich.- und Haftpflichtsachen« (2. Aufl. 1897) – »Behandlung der Erkrankungen der Harnblase und der männlichen Geschlechtsorgane« (Abteil. XI., in Penzoldt und Stintzing's Handb.) – »Über den Nachweis metallischer Fremdkörper im menschlichen Körper mittels der talophonischen Sonde und der Inductionswaage« (In Festschr. z. Jubil. Th. Kocher's 1891) – »Die traumatische Knochen- und Gelenk-Tuberkulose in ihren Beziehungen zur Unfallpraxis« (Mtschr. f. Unfallheilk. 1895) – »Die Bruchfrage« (Ib. 1898) u. A.

Quelle:
Pagel: Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts. Berlin, Wien 1901, Sp. 846.
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