Steinheim, Bernhard

[1646] Steinheim, Bernhard, Sanitätsrat zu Wiesbaden, geb. in Bruchhausen in Westfalen 6. Dez. 1832, studierte zu Göttingen und Berlin, promovierte 1857 daselbst und widmete sich 1857 und 58 unter A. v. Graefe's Leitung der Augenheilkunde. 1860 liess er sich als Augenarzt in Bielefeld nieder, gründete daselbst eine Augenheilanstalt, war 1864 Lazarettleiter und als Stabsarzt 1866 und 1870/71 in den Kriegen, verlegte 1898 seinen Wohnsitz nach Wiesbaden. Ausser einer Reihe von Jahresberichten seiner Klinik rühren u.a. folgende Arbeiten von ihm her: »Ueber Keratoconus und seine Behandlung« (A. f. A. u. O., II) – »Ueber Behandlung der Amblyopieen und Amaurosen mit Amylnitrit« (B. kl. W. 1876) – »Zur Casuistik der sympathischen Ophthalmie« (A. f. A., IX) – »Ueber angeborene Staphylome der Hornhaut« (Cbl. f. A.) – »Ueber nukleare Lähmung des Abducens und Polyurie« – »Zur Casuistik der Verletzungen des Auges und seiner Adnexa durch die Zangenentbindung« (D. m. W.) – »Ueber Osteom der Orbita« (Ib.) – »Die intermittierende Ophthalmoplegia externa in ihrem Verhältniss zur Myoasthenia pseudoparalytica« (A. f. A.)

Quelle:
Pagel: Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts. Berlin, Wien 1901, Sp. 1646.
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