Aussieden

[60] Aussieden (Techn.), die Oberfläche des, mit andern Metallen versetzten Goldes u. Silbers, bes. bei Münzen, durch Auskochen mit schicklichen Auflösungsmitteln, bes. durch verdünntes Scheidewasser, eine Lauge von Vitriol, Salmiak u. Spangrün, reinigen. Die Theile von unedlem Metall, bes. von Kupfer, werden dadurch auf der Oberfläche verzehrt u. das edle bleibt allein zurück.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 2. Altenburg 1857, S. 60.
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