Gelbgerbsäure

[99] Gelbgerbsäure (Acide luteogallique, Chem.), Bestandtheil der Galläpfel, wird daraus erhalten, wenn Galläpfelpulver mit Äther extrahirt wird, der Rückstand mit Alkohol behandelt u. die Lösung mit Äther versetzt wird; es entsteht ein gelber Niederschlag, welcher in Kali gelöst wird; aus der Lösung fällt man die Ellagsäure durch Kohlensäure u. dann die G. durch Salzsäure; sie ist ein gelbes amorphes Pulver, unlöslich in Wasser, Alkohol u. Äther, sonst nicht weiter bekannt.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 7. Altenburg 1859, S. 99.
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