Schlick [1]

[285] Schlick, 1) die fette, mit Sand vermischte Erde auf dem Grund des Wassers, welche von Flüssen od. der Fluth des Meeres mit fortgenommen u. an anderen Orten, am Meeresufer, beim Eintritt der Ebbe angesetzt wird; man hat dazu mehrerlei Vorrichtungen (Schlickfänge, s.d.), wie Schlickdeiche (s.u. Deich) u. Schlickzäune; vgl. Aufschlickung. Auch holt man den S. mit Instrumenten hervor, bringt ihn auf Haufen, setzt diese dem Frost aus u. benutzt sie dann zur Düngung der Weiden; 2) am Ufer abgesetzter Schlamm, welcher noch nicht mit Rasen überzogen ist; 3) unreine Stücken Bernstein, s.d. e).

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 15. Altenburg 1862, S. 285.
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