Southern States

[319] Southern States (spr. Saush'rn Stehts), die neun südlicheren der Vereinigten Staaten von Nordamerika: Virginia, Nord Carolina, Süd Carolina, Georgia, Florida, Alabama, Mississippi, Louisiana u. Texas. Sie umfassen zusammen einen Flächenraum von 629,750 englischen QM. = 29,752 deutschen QM. mit einer Gesammtbevölkerung 1860 von 7,556,491 Ew. (worunter 3,133,220 Sklaven). Sie bilden den Hauptkern der Confederate States (Conföderirte Staaten, Separatisten, Secessionisten), welche seit 1861 im Kampfe mit der Union stehen, da zu den eben genannten Staaten nur zeitweilig u. theilweise noch Maryland, Missouri u. Kentucky (mit insgesammt 113,717 englischen [6348 deutschen] QM. Flächenräum u. 1860 3,036,064 Ew.) kommen, während die bei der Union verbliebenen Staaten (Nordstaaten, Unionisten, Föderalisten) einschließlich von Maryland, Missouri u. Kentucky 2,113,587 englische (99,284 deutsche) QM. mit 1860 23,873,400 Ew. u. ausschließlich von Maryland, Missouri immer noch 1,999,870 englische (92,936 deutsche) QM. mit 20,837,336 Ew. umfassen. Vgl. Sklavenstaaten.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 16. Altenburg 1863, S. 319.
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