Tingirte Münzen

[606] Tingirte Münzen, römische Kaisermünzen aus der späteren Zeit, welche nur oberflächlich versilbert sind, also falsches Geld. Médailles saucées heißen sie, wenn sie so aussehen, als wären sie in einer Brühe naß übersilbert worden. Nicht hierher gehören die von Liebhabern nur deshalb vergoldeten Silber- od. versilberten Kupfermünzen, um Lücken in Cabineten dadurch auszufüllen.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 17. Altenburg 1863, S. 606.
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