XV. Resumé

[232] Wir brechen hier ab und setzen diese, im Rahmen eines als Literaturreferat gedachten Aufsatzes ohnehin schon übermäßig langen Darlegungen nicht fort. Freilich, als eine Sachdarstellung oder gar als eine Monographie angesehen, wären dieselben über die Maßen dürftig. Die Aufgaben einer solchen würden ungefähr da anfangen, wo wir aufhören. Nicht als ob die Bearbeitung an diesem Punkte besondere sachliche Schwierigkeit zu zeigen drohte: es ist eher das Gegenteil der Fall, und vor allem würde der eigentliche Reiz einer wirklichen Sachdarstellung erst da beginnen, wo sie von der bloßen Durchrechnung von oft viel-
[232]

deutigen, immer abstrakten, Buchziffern im Kontor in die Realität der Werkstatt träte und dort dem lebendigen Menschen und der ruhelosen Maschine ins Antlitz blickte. Allein eine wirkliche Sachdarstellung, welche vor allem die Technik des Webstuhles und seiner einzelnen Modelle, die Art der Anforderungen, die jedes von diesen und die jede Materialqualität stellt, die einzelnen Hantierungen, Grade und Art der Aufmerksamkeitsspannung usw. analysiert, sodann zu den Personalien der Arbeiter übergehend jeden von ihnen nach Alter, Herkunft, beruflichen und anderen Antezedenzien, Familienstand und Eigenart untersucht und Beziehungen zwischen diesen Umständen und seiner Stellung und Leistung im Betrieb aufgespürt hätte, – eine solche Darstellung sollte und konnte hier schon aus Gründen nicht beabsichtigt werden, die in der Natur des Objekts lagen. Der Betrieb, dessen Verhältnisse hier exemplifikatorisch hereingezogen wurden, hat zunächst eine sehr streng lokale Arbeiterrekrutierung; er stand ferner, wie an mehreren Stellen hervortrat – übrigens gleich anderen Betrieben seiner Art – in den letzten Jahren in einem Stadium starker Umgestaltung der von ihm hergestellten Warenkategorien und der von ihm gebrauchten Maschinenmodelle. Und endlich gehörte er einer Branche der Weberei an, die an sich für die Zwecke von Untersuchungen, wie sie hier angeregt werden sollten, keineswegs geeignet ist. Zwar ist das Maß, in welchem Quantität und Qualität des Produkts von den Qualitäten der Arbeiterschaft abhängt, verglichen z.B. mit der Spinnerei, ein ziemlich erhebliches, trotzdem die Lohnkosten, die in der Werteinheit des Produkts stecken, natürlich in der Spinnerei relativ höhere sind, zum mindesten wenn man die mittleren Massenartikel beider Branchen in Betracht zieht. Aber im Wesen großer Branchen der Weberei, zumal der hier in Frage stehenden, liegt, namentlich in Deutschland, eine sehr starke Vielseitigkeit der Produktion mit ihrer Konsequenz eines (relativ) sehr starken Sortenwechsels. Grad und Art der Einwirkung dieses letzteren Umstandes festzustellen, war einer der Hauptzwecke dieser Zeilen. Nun ist zwar an sich ein gewisses Maß von Sortenwechsel keineswegs ein Hinderungsgrund für den Versuch, das Maß der Leistungsfähigkeit von Arbeitern untereinander abzuschätzen. Man muß nur ungefähr wissen, wie stark der Sortenwechsel die Leistung drückt und dann beachten, welche Unterschiede in bezug auf den Grad des[234] Wechsels zwischen den verglichenen Arbeitern bestehen. Allein auch die Art der Gewebe, welche herzustellen waren, stellten bei den Arbeitern des hier herangezogenen Betriebes noch, dem Uebergangscharakter entsprechend, eine solche Mannigfaltigkeit der heterogensten Kombinationen dar, daß man zwar – wie einige Beispiele zeigten – recht wohl die Gründe der Schwankungen innerhalb der Leistung jedes Arbeiters von Sorte zu Sorte plausibel machen kann, daß man aber ernstliche Bedenken tragen wird, die Leistungen der verschiedenen Arbeiter untereinander nach einem für jeden einzelnen zu errechnenden Durchschnitt zu vergleichen und darnach ihre generelle Leistungsfähigkeit, auf die es bei dem Vergleich nach Herkunft usw. schließlich ankommt, ziffernmäßig feststellen zu wollen. Dies auch deshalb, weil schon die ganz wenigen Beispiele, die im Verlauf der Erörterungen herangezogen wurden, zeigen konnten, daß die Eignung der einzelnen Arbeiter je nach der Sorte, um die es sich handelte, sehr merklich schwankt und eventuell verschiedene Skalen ergeben würde104.

Nun zeigten die Zahlen der Tabelle I allerdings, daß trotz alledem ziemlich weitgehende Parallelismen der generellen Leistungsfähigkeit mit dem Grade der generellen Geübtheit sich finden, daß auch die Abweichungen sich rationell erklären ließen. Und die Skala der Durchschnitte der Akkordverdienste entspricht im ganzen, für hinlänglich große Perioden, recht gut der Skala der Einschätzung der Arbeiter nach ihren Qualitäten durch die Betriebsleitung. Trotz der immer von neuem illustrierten Notwendigkeit der »Einarbeitung« in jede neue Sorte und Kette und der dadurch bedingten Schwankungen der Akkordverdienstziffer behält es also allem Anschein nach selbst unter so ungünstigen Bedingungen seinen Sinn, mit den Begriffen einer »generellen« Geübtheit und Leistungsfähigkeit zu arbeiten. Gleichwohl wird man annehmen dürfen, daß bei einer weniger vielseitigen und wechselnden Produktion mit einem ganz anderen Grad von Sicherheit mit diesen Voraussetzungen[235] und also mit Durchschnittszahlen würde gerechnet werden dürfen, als hier, wo die Zufalls- und Fehlermöglichkeiten sich einer Abschätzung zu sehr entziehen. An Zweigen der Textilindustrie, welche diesen Bedingungen wesentlich besser entsprechen, also eine in bezug auf die Unterschiede der Arbeitsbedingungen wesentlich weniger differenzierte Produktion haben, fehlt es durchaus nicht: fast die gesamte Spinnerei gehört dahin, und für die Weberei nennt man mir namentlich die Nesselweberei (deren Eigenart mir persönlich nicht vertraut ist105).

An dieser Stelle soll lediglich noch die Frage gestellt werden: ob und welche positiven sachlichen Ergebnisse denn die vorstehenden, auf so besonders ungünstigem Terrain und lediglich illustrativ vorgenommenen Untersuchungen, sozusagen als Nebenprodukt, überhaupt gezeitigt haben? Daß diese Ergebnisse dürftige und dem Eindruck des Lesers nach vielleicht mit der aufgewendeten Rechenarbeit nicht im Verhältnis stehende sind, braucht kaum besonders hervorgehoben zu werden: es folgt ja schon daraus, daß sie alle der Nachprüfung an weit größerem Material bedürfen und vielleicht alle durch eine solche umgestoßen oder doch wesentlich modifiziert werden. Immerhin sind sie doch nicht einfach gleich Null. Zunächst zeigten die Untersuchungen bei den verschiedensten Gelegenheiten – und dies ist methodisch nicht gleichgültig – daß die äußerst irrational sich gebärdenden Zahlenreihen, welche wir betrachteten,[236] bei Zusammenfassung von hinlänglich lang gewählten Zeiträumen und hinlänglich großen Zahlen doch für verschiedene Fragestellungen Durchschnitte ergaben, welche weit weniger irrational sind, als die Zahlenreihen selbst, und zwar um so weniger, je mehr Material zur Bildung des Durchschnittes herangezogen werden konnte. Daß dem so ist, und daß also durch richtig gewählte Durchschnittsrechnungen mit steigendem Material steigende Stetigkeit der Zahlen erwartet werden darf, war a priori bei der Natur des Materials keineswegs so selbstverständlich, wie es, einmal festgestellt, erscheint. Und es muß auf der andern Seite wiederholt werden, daß – wie schon einleitend (Seite 133) hervorgehoben wurde und wie die gewählten Beispiele bestätigen – die Durchschnittsrechnung erst zulässig und fruchtbar wird, wenn die Art, wie die einzelnen zusammenfassenden Zahlen zustandekamen, eingehend geprüft ist. Durchschnittsrechnungen ohne diese Vorprüfung und ohne genaue Interpretation würden vollkommen steril bleiben, wie man sich durch beliebige Proben schon an den vorgeführten Ausschnitten des Materials leicht überzeugen kann106. Generelle Regeln für die gegenseitige Kontrolle der Bedeutung der Einzelreihen am Durchschnitt und umgekehrt lassen sich nicht wohl geben, – es mußte hier illustrativ verfahren werden. –

Und auch sachlich sind eine – wenngleich bescheidene – Anzahl von Erkenntnissen, oder sagen wir lieber: von Erkenntnismöglichkeiten, zu verzeichnen.

Es ist zunächst immerhin nicht nutzlos, zu wissen, daß und in welchem Grade ein Wechsel der technischen, durch Werkzeugmaschinen, Material und herzustellendes Produkt gegebenen Bedingungen der Arbeit, auch ein Wechsel in scheinbar ganz untergeordneten Punkten, ja selbst ein solcher Wechsel dieser[237] Bedingungen, der seiner Art nach eine Erleichterung der Arbeit mit sich bringen soll (und eine solche auf die Dauer auch tatsächlich in erhöhter Leistung erkennen läßt), eine neue »Uebungs«-Aufgabe darstellt. Es wurde wenigstens wahrscheinlich gemacht, daß tatsächlich bei dem Kollaps im Fall des Ketten- und Sortenwechsels zu einem gewissen Teil, und bei arbeitserleichternden Aenderungen am Stuhl überwiegend, »Uebungs«-einflüsse in dem im ersten Artikel zugrunde gelegten Sinne im Spiel sind. Das Anschwellen der Leistungen auch über die durch das Verhalten der neu auf den Stuhl gekommenen Ketten beeinflußte Arbeitsperiode hinaus, vollends aber da, wo entweder ein neuer Arbeiter an eine schon in vorgeschrittenem Stadium der Verarbeitung befindliche Kette kam und wo also jener Einfluß der technischen Arbeitsbedingungen am Kettenanfang gar nicht mitspielen konnte, gehört mit bedeutender Wahrscheinlichkeit hierher. Daß ferner auch die Schwankungsamplitüde der Unterschiede zwischen den Tagesleistungen im Verlauf der Bearbeitung einer Kette im Durchschnitt abnimmt, würde ein weiterer Beweis für das Hineinspielen von Uebungseinflüssen sein, – nur müßte natürlich auch diese Erscheinung, um als bewiesene Tatsache gelten zu können, mit ungleich mehr Erfahrungen belegt werden. Vorerst darf sie nur als eine durch die vorgeführten Zahlen in beachtenswerter Weise gestützte »Möglichkeit« in Rechnung gestellt werden107. Jedenfalls aber haben diese Rechnungen es wahrscheinlich gemacht, daß trotz aller Verdeckung durch die,[238] innerhalb des auf die Leistungsschwankungen einwirkenden, Ursachenkomplexes im Vordergrunde stehenden, jeweiligen rein technischen Bedingungen der Arbeit, es doch, selbst unter so erschwerenden Umständen, nicht einfach aussichtslos ist, auch zu den aus dem Laboratorium bekannten psychophysischen Bedingungen der Leistung vorzudringen. Freilich: die Kluft zwischen dem Laboratoriumsversuch und diesen unsicher tastenden und groben Rechnungen ist vorerst noch unabsehbar groß. Was mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit allenfalls behauptet werden darf, ist vorläufig ja nur: Nebeneinanderstehen »spezieller« Uebungszunahme (für die konkrete Arbeitsaufgabe) in (s. oben S. 72 f.) anfangs schnellem, dann abnehmendem Tempo und »genereller« Uebungszunahme (für die gesamte Kategorie der Arbeitsaufgaben, oben S. 234), beides erkennbar in der Steigerung der Leistungsquantität (und -qualität); Zunahme der Leistungsstetigkeit mit zunehmender Uebung, sowohl spezieller (Seite 76) wie genereller; stoßweises Fortschreiten der Leistungshöhe durch abwechselnde Perioden optimaler Anspannung und Erschlaffung als eine, nicht immer, aber recht häufig eintretende Erscheinung (oben passim), während bei absichtlich »gemächlicher« Arbeit die Stetigkeit zunimmt; ziemlich deutlich wahrnehmbare Beeinflussung der Leistung durch »Stimmungslagen« (oben S. 236 und S. 153 f.); ferner (halb oder ganz) unbewußte neben offenbar bewußter Anpassung an die ökonomischen Chancen (Seite 90); Einwirkung der »Tagesdispositionen«, speziell an den Montagen und Sonnabenden auf die Wochenkurven, je nach Alkoholgewohnheiten, Alter und Familienstand und sonstigen allgemeinen Bedingungen der Lebensführung verschieden (S. 146); der Gang der Wochenkurve selbst (Optimum am Mittwoch, Rückschlag von Mittwoch zu Donnerstag) bedarf natürlich noch der Nachprüfung, ebenso wie gewisse problematische und an diesem Material selbstredend unerweisliche, aber immerhin, bis zu einem gewissen Grad, plausible und durch Analogie zu stützende Zusammenhänge mit der durch Erziehung gegebenen Art der Lebensführung (oben S. 160) und »Weltanschauung«108. Es zeigte sich ferner[239] als jedenfalls »im Prinzip« möglich, die anscheinend regellosen Unterschiede der Leistung von einem Monat zum andern und von einem Tag zum andern, wenigstens in ihren wichtigsten Ursachen: einem Gemisch von teils technisch: von Maschine und Material aus, teils persönlich: vom Arbeiter aus, und im letzteren Fall teils rational teils irrational bedingten Komponenten, zu erklären109. Dagegen alle feineren Ergebnisse der Laboratoriumsforschung (Seite 94): z.B. das Hineinspielen von »Störung« (im psychophysischen Sinne des Worts) und »Gewöhnung« in den Uebungsvorgang und Aehnliches, mußten von Anfang an jenseits jeder Möglichkeit der Erfassung bleiben, schon deshalb, weil trotz allen Fortschrittes der technischen Mechanisierung doch die Arbeit des mechanischen Webens heute durchweg eine Kombination äußerst heterogener, weder einen stetigen Rhythmus bildender noch auch nur an sich in stetiger Abfolge in der Zeit sich wiederholender Bewegungen mit ebenso verschiedenen geistigen Leistungen ist. Auch hier würden andere Industrien mit weitergehender Spezialisierung der Arbeit günstigere Arbeitsfelder bieten, als gerade die hier als Beispiel herangezogene. Unentbehrliche Voraussetzung wirklich brauchbarer Ergebnisse wäre auch dann eine lange Zeit hindurch währende Beobachtung[240] des Arbeiters während der Arbeit nach vorausgegangener genauer technischer und physiologischer Analyse der Art der Ansprüche, welche die Maschine stellt. – Erst eine solche Beobachtung zahlreicher Arbeiter bei der Arbeit und die Kontrolle dieser Beobachtungen an der Hand der Stuhluhren und Lohnbuchungen kann dann den Ausgangspunkt für eine Untersuchung der Bedeutung der individuellen Differenzen der Arbeiter, vor allem für die Feststellung, welche von diesen für die Leistung relevant sind, bilden.

Wir sind im einzelnen wiederholt auf die Bedeutung der individuellen Eigenart gestoßen, ja man kann sagen: sie drängt sich auf Schritt und Tritt auf. Sowohl in ihrer Wochenkurve, wie in der Art der Entwicklung ihrer Leistung an je einer einzelnen Kette, in dem Maße und der Art der Bewegung ihrer Schwankungsamplitüde und in anderen charakteristischen Erscheinungen zeigen – keineswegs alle, aber: sehr viele – Arbeiter in auffallendem Maße »typische«, d.h. bei der Mehrzahl ihrer Arbeitsleistungen sich in ähnlicher Art wiederholende, Erscheinungen, die hier um deswillen nicht erörtert worden sind, weil auch die mir einigermaßen plausiblen Ergebnisse außer Verhältnis zu dem notwendigen Aufwand an Raum für die notwendigen umständlichen Einzelanalysen stehen würden und eine kausale Zurechnung der gefundenen Differenzen110, da auf die persönliche Befragung der Arbeiter verzichtet worden war, dennoch nicht gegeben werden könnte, vor allem auch die Zahlen zu klein wären, um irgend etwas auch nur in weitester Annäherung[241] Gesichertes zu sagen. Dabei würde, da es sich um eine nach ihrer Provenienz sehr homogene Arbeiterschaft handelt, das individuelle Lebensschicksal (dies, und nicht der verschwommene Milieubegriff, ist der »Anlage« entgegenzusetzen!) sicher die ganz überwiegende Rolle spielen: die Frage, ob jemand in der Jugend häufig landwirtschaftlich gearbeitet, oder in welchem Maße er späterhin irgendwelche andere Arbeit von einer Art, welche die Epidermis verdickt, getan hat, steht offenbar stark im Mittelpunkt. Andere Umstände und vollends die »natürliche Anlage« – so entschieden sie gewiß überall als mitspielend anzusehen ist – würden bei der Art des Materials selten in irgendwie greifbare Nähe treten. Auch die eingehendste persönliche Beobachtung der Arbeiter würde hier nur in Verbindung mit Material, welches längere Zeiträume umfaßte, sicheren Boden bieten können.

Von mehr untergeordneten Einzelheiten, auf welche vielleicht hie und da ein Streiflicht gefallen sein könnte, mag abgesehen werden.


Quelle:
Max Weber: Gesammelte Aufsätze zur Soziologie und Sozialpolitk. Hrsg. von Marianne Weber. Tübingen 21988, S. 232-242.
Lizenz:

Buchempfehlung

Hoffmannswaldau, Christian Hoffmann von

Gedichte

Gedichte

»Was soll ich von deinen augen/ und den weissen brüsten sagen?/ Jene sind der Venus führer/ diese sind ihr sieges-wagen.«

224 Seiten, 11.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Geschichten aus dem Biedermeier. Neun Erzählungen

Geschichten aus dem Biedermeier. Neun Erzählungen

Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.

434 Seiten, 19.80 Euro

Ansehen bei Amazon