Denār, der

[1445] Der Denār, des -s, plur. die -e, von dem Lat. Denarius. 1) Eine noch jetzt in dem Preußischen Schlesien übliche Scheidemünze, welche so viel als ein Dreyer ist. 2) Eben daselbst ist[1445] es auch ein Gewicht, welches zwey Häller wieget. Vier Denare machen ein Quent, sechzehn Denare aber ein Loth.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 1445-1446.
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