Chrisma

[342] Chrisma (grch.), das Salböl, in der röm. Kirche jährlich am Gründonnerstag von den Bischöfen, in der griech. Kirche von den Patriarchen geweiht, besteht aus Olivenöl mit Balsam; wird den Priestern für das Chrismageld überlassen. Chrismāle, das weiße Tuch, das dem zu Salbenden um die Stirn gebunden wird, um das Herabfließen des Öls zu verhüten. Chrismarĭum, Gefäß für das C.; Reliquienkästchen; auch der Firmelungsort.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 342.
Lizenz:
Faksimiles:
Kategorien:
Ähnliche Einträge in anderen Lexika