Hyperämie

[843] Hyperämīe (grch.), Blutüberfüllung, im ganzen Körper (allgemeine H., Plethōra, Vollblütigkeit) oder in einzelnen Teilen (örtliche H.). Letztere entsteht durch Erschlaffung [843] der Gefäßwände (aktive, arterielle H. oder Lähmungs-H., auch Blutandrang genannt) oder Zunahme der Widerstände in den Venen (passive venöse H. oder Stauungs-H.), erstere mit erhöhtem, die andere mit vermindertem Stoffwechsel.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 843-844.
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