Wales

Großbritannien und Irland. I. (Karten)
Großbritannien und Irland. I. (Karten)
Großbritannien und Irland. II. (Karten) Geolog. Übersicht und Mineralfundstätten. Physikalische Übersicht. Die wichtigsten Kulturpflanzen. Tiergeograph. Übersicht. Volksdichte. Historische Übersicht seit 1558.
Großbritannien und Irland. II. (Karten) Geolog. Übersicht und Mineralfundstätten. Physikalische Übersicht. Die wichtigsten Kulturpflanzen. Tiergeograph. ...

[946] Wales (spr. wehls), Wallis, früher selbständiges, jetzt mit England vereinigtes Fürstentum [Karten: Großbritannien und Irland I u. II], an der Westküste der Insel, 19.341 qkm, (1901) 1.720.609 E., vom Cambrischen Gebirge (im Snowdon 1085 m) im NW., von den Black Mountains und dem Glamorgangebirge im S. erfüllt, durch die Täler der Dyri und Severn in Nord- und Süd-W. mit je sechs Grafschaften geschieden; etwa 19 Proz. Ackerland, 45 Proz. Wiesen und Weiden, 35 Proz. nicht anbaufähig; bedeutend die Viehzucht und bes. in der Grafsch. Glamorgan die Kohlen- und Eisengewinnung. Die Ureinwohner sind Kelten, und zwar Kymren, die mit den aus England vor den Angelsachsen geflüchteten Briten zu dem Volke der Walliser (Walen) verschmolzen; zuerst unter unabhängigen Fürsten, seit Wilhelm dem Eroberer unter engl. Lehnsherrlichkeit; das Land wurde 1283 nach langen Kämpfen erobert, 1301 dem Erbprinzen Eduard verliehen, 1536 ganz mit England vereinigt. – Vgl. Rhys und Brynmor-Jones, »The welsh people« (2. Aufl. 1900); Edwards, »Wales« (1900); Hudson, »Geography of W.« (1901).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 946.
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