Glanzleinewand

[438] Glanzleinewand, dieses zu Kleider-, Hutfutter etc. gebrauchte Zeug, wird theils von flächsenem Garn, theils von Baumwolle gewebt. Es wird mit Stärke und Gummi überstrichen und erhält durch Glätten mit einem geschliffenen Kiesel den ihm eigenthümlichen Glanz. Wir erhalten diese Leinewand größtentheils aus Pulsnitz, Lauban, Mitweida, inzwischen wird auch viele in Schlesien und der Schweiz verfertigt. (S. Steifleinewand.)

Quelle:
Damen Conversations Lexikon, Band 4. [o.O.] 1835, S. 438.
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