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[276] »O Franz!« – spricht Lene – und sie weint –
»O Franz! Du bist mein einz'ger Freund!«
»Ja!« – schwört der Franz mit mildem Hauch –
»Ich war's, ich bin's und bleib es auch!
Nun gute Nacht! Schon tönt es zehn!
Will's Gott! Auf baldig Wiedersehn!«
[276]
Die Stiegen steigt er sanft hinunter. –
Schau, schau! Die Kathi ist noch munter.
Das freut den Franz. – Er hat nun mal
'n Hang fürs Küchenpersonal.
[277]
Der Jean, der heimlich näher schlich,
Bemerkt die Sache zorniglich.
Von großer Eifersucht erfüllt,
Hebt er die Flasche rasch und wild.
[278]
Und – Kracks! – Es dringt der scharfe Schlag
Bis tief in das Gedankenfach.
's ist aus! – Der Lebensfaden bricht. –
Helene naht. – Es fällt das Licht. –
[279]
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Die Fromme Helene
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