Stoppelbau

[328] Stoppelbau, im Bergbau der nachträgliche Abbau solcher Teile der Lagerstätte, welche früher aus irgendwelchen Gründen – z.B. beim Erzbergbau wegen niedrigen Gehaltes oder weil gewisse Erze nicht verwertet werden konnten[328] (Zinkblende in Bleigruben, Nickel- und Wismuterze in manchen alten Silbergruben), beim Kohlenbergbau wegen Grubenbrand – unabgebaut blieben.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 8 Stuttgart, Leipzig 1910., S. 328-329.
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