Schivelbein

[813] Schivelbein (Schiefelbein), Kreisstadt im preuß. Regbez. Köslin, an der Rega, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Stettin-Belgard und S.-Gramenz, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, ein altes Schloß (vormals Residenz eines Johanniterkomturs), ein Denkmal Kaiser Wilhelms I., Landwirtschaftsschule, Amtsgericht, Hauptsteueramt, Wollwarenfabrikation, Damastweberei, Mostrich-, Essig- und Dachpappefabrikation, Dampfmahl- u. Schneidemühlen und (1905) 7219 meist evang. Einwohner. S. ist Geburtsort R. Virchows (vgl. »Drei historische Arbeiten Virchows zur Geschichte seiner Vaterstadt S.«. neu hrsg., Berl. 1903).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 17. Leipzig 1909, S. 813.
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