Hoffmann, Minna

[368] Hoffmann, Minna, geboren am 3. November 1840 zu Regensburg als die Tochter eines Geistlichen, verlor ihren Vater sehr früh, fand aber an der reichbegabten Mutter eine kräftige Stütze und einen offenen Geist für alles Edle und Schöne. Von Jugend auf für den Beruf einer Erzieherin bestimmt, vollendete sie ihre Studien in einer französischen Hochschule für Mädchen am Genfer See, weilte dann sechs Jahre als Erzieherin in Karlsruhe, ging darauf in gleicher Eigenschaft nach Paris zu einer Familie, in welcher sie nach vollendetem Erziehungswerk auch als Freundin fortlebte, und neben grösseren Reisen in Frankreich, Italien und der Schweiz noch mehrere schriftstellerische Arbeiten unternahm. Nach 15jährigem Aufenthalte kehrte sie nach Deutschland zurück. Ihr jetziger Aufenthalt konnte nicht ermittelt werden.

‒ Verloren und gerettet. Nov. 1873.

Quelle:
Pataky, Sophie: Lexikon deutscher Frauen der Feder Bd. 1. Berlin, 1898., S. 368.
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