Burgmänner

[477] Burgmänner (Castrenses), im Mittelalter Leute aus dem niederen Adel, welche auf kaiserlichen u. fürstlichen Burgen die Militärdienste thaten, wogegen sie von anderen Kriegsdiensten frei waren; dafür hatten sie auf der Burg eigene Wohnungen (Burglehen), empfingen auch Naturallieferungen u. Speisegelder; sie waren meist mit eigenen Burggütern od. Burgmannsgütern belehnt, u. ihre Gesammtheit hieß Burgmannschaft; vgl. Friedberg.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 3. Altenburg 1857, S. 477.
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