Ulm

[791] Ulm, eine freye Reichsstadt in Schwaben. Daher der Ulmer, Fämin. die Ulmerinn, eine Person, welche aus Ulm gebürtig ist; ingleichen das unabänderliche Beywort Ulmer, daher gebürtig. Das Ulmer Brot, in den Küchen, eine Art Gebackenes, welches aus feinem Mehl, Rahm, Eyerdottern, Zucker u.s.f. in Gestalt kleiner Brote gebacken wird. Die Ulmer Gerste, die feinste Art Perlen Graupen, weil sie besonders in Ulm vorzüglich gut bereitet werden.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 791.
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