Bruck [4]

[275] Bruck, Karl Ludw., Freiherr von, österr. Staatsmann, geb. 18. Okt. 1798 zu Elberfeld, kam 1821 als Kaufmann nach Triest, ward Begründer und Direktor des Österr. Lloyd, 1848 Mitglied des Frankfurter Parlaments, dann österr. Bevollmächtigter beim Reichsverweser, Nov. 1848 bis Mai 1851 österr. Handelsminister, 1853-55 Internuntius zu Konstantinopel, dann Finanzminister, ungerechterweise in den Eynattenschen Unterschleifprozeß verwickelt, 22. April 1860 entlassen, gest. 23. April 1860 durch Selbstmord. Schrieb: »Die Aufgaben Österreichs« (1860), »Memoiren aus der Zeit des Krimkrieges« (1877).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 275.
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