Groschen

[723] Groschen (vom lat. grossus, dick), seit dem 13. Jahrh. dicke Silbermünzen, dann allgemein kleinere Silbermünzen. Der G. als spätere deutsche Scheidemünze = 1/24 Tlr. zu 12 Pf. In Preußen seit 1821 und dann in fast allen norddeutschen Staaten = 1/30 Tlr. zu 12 Pf (Silber-G.) oder 10 Pf (Neu-Gr.); in Süddeutschland und Österreich (bis 1858) zu 3 Kreuzer = 1/20 Gulden. – G., in der Münzkunde alle kleinern Silbermünzen unter 1/3 Reichstaler; Groschenkabinett, Sammlung solcher Münzen.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 723.
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