Lateinische Münzkonvention

[23] Lateinische Münzkonvention, der 1865 (erneuert 1885) zwischen Frankreich, Belgien, Italien und der Schweiz abgeschlossene Vertrag über die gleichartige Ausprägung der Gold- und Silbermünzen im Frankfuß. Griechenland trat 1867 förmlich bei. Ohne der Konvention beigetreten zu sein, prägen ihre Münzen nach demselben System Spanien, Rumänien, Bulgarien, Serbien, die südamerik. Republiken. – Vgl. Willis (engl., 1901).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 23.
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