Weber, Ernst Heinrich

[805] Weber, Ernst Heinrich, geb. 1795 in Wittenberg, Prof. der Physiologie in Leipzig, gest. 1878. = W. ist für die Philosophie von Bedeutung durch seine Einführung des Experimente in die Psychologie, seine Untersuchungen über den Tastsinn (Versuche mit dem Tasterzirkel, Lehre von den »Empfindungskreisen« usw.) und seine Formulierung des »Weberschen Gesetzes« (s. Fechner).

Schriften: Rud. Wagners Handwörterbuch d. Physiol. III, Abt. 2, S. 559 ff. – Tastsinn und Gemeingefühl, u. a.

Quelle:
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. Berlin 1912, S. 805.
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