Buße

[732] Buße heißt bei den Katholiken jene hl. Handlung, durch welche dem Sünder die Gnade der Rechtfertigung durch die sacramentale Lossprechung des Priesters zurückgegeben wird, insofern er die damit verknüpften Bedingungen – Reue, Ohrenbeicht und Genugthuung – erfüllt. Sie heißt baptismus laboriosus weil durch sie dem Büßer zeitliche Strafen nicht nachgelassen wurden, was bei der Taufe der Fall ist. Vgl. Beicht.

Quelle:
Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1854, Band 1, S. 732.
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