Dom, Domkirche

[423] Dom, Domkirche, bald von domus, Haus, oder der alten Tempelaufschrift D. O. M. (s. d.), bald vom griech. δῶμα, Kuppeldach, od. vom altdeutschen thuom, groß, abgeleitet, hieß ursprünglich jedes Gotteshaus, im Mittelalter jede größere Kirche, Thumb; heutzutage nennt man D., in Süddeutschland auch Münster, monasterium,, die meist im goth. Styl erbauten bischöflichen Kirchen, Kathedralen.

Quelle:
Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1854, Band 2, S. 423.
Lizenz:
Faksimiles:
Kategorien: