Holzöl [1]

[119] Holzöl, beim Dämpfen des Holzes gewonnenes Nebenprodukt, in gereinigtem Zustande wasserhell und vom spez. Gew. 0,85, dient in bestimmten Fällen als Ersatz für Terpentinöl; auch Bezeichnung für den Gurjunbalsam (s. Gurjun) und für das aus den Samen von Aleurites cordata Müll.-Arg. in China und Japan gewonnene, nach 24 Stunden eintrocknende Firnisbaum- oder Tungöl. Dieses wird zum Wasserdichtmachen und Lackieren der Möbel verwendet.

T.F. Hanausek.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 5 Stuttgart, Leipzig 1907., S. 119.
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