Öhmichen

[1] Öhmichen, Hugo, Maler, geb. 10. März 1843 in Borsdorf bei Leipzig, bildete sich 1858–64 auf der Dresdener Akademie, besonders bei J. Hübner, machte dann eine Reise nach Italien und ließ sich 1870 in Düsseldorf nieder, wo er vorzugsweise Genrebilder aus dem Volksleben mit seiner Charakteristik malt. Die hervorragendsten sind: der Segen des Großvaters (1864), Schulprüfung (1870), Todesbotschaft (1873, Museum in Wiesbaden), Schmückung einer Kirche vor der Trauung, der Steuerzahltag (1876, Dresdener Galerie), Künstlertoilette (1879), ein Begräbnistag in Westfalen (1880), glückliches Heim, die Geschwister, zur Weihnachtszeit (1891), beim Vesperbrot, beim Großvater, der Prozeßbauer (1895), Krautjunker (1901) und Erinnerungen (1905).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 15. Leipzig 1908, S. 1.
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